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Gut, die silberne Hochzeit der deutschen Einheit ist vorbei. Falls ihr aber trotzdem noch ein bisschen in Nostalgie schwimmen, euch aber trotzdem keine dröge Doku geben, sondern etwas Spaß gönnen wollt - ist das hier vielleicht was für euch. Sedwitz. 
Eine 6-teilige fiktive Serie über ein Dorf, das zur Hälfte in der DDR - und zur Hälfte in der BRD lag. Und für eine ARD-Serie gar nicht mal so unlustig.

"Muss die Geschichte des Mauerfalls neu geschrieben werden? Eine nicht ganz ernst gemeinte Antwort gibt die sechsteilige Serie "Sedwitz": Im Mittelpunkt steht ein DDR-Grenzoffizier (Thorsten Merten), der 1988 den Schlüssel zu einem geheimen Tunnel unter der Grenze erhält."

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Die zweite Staffel der Satire-Serie Lerchenberg, in der Sascha Hehn Sascha Hehn spielt - und das ZDF das ZDF aufs Korn nimmt. Und sie ist genauso gut, wie es schon die erste Staffel war (<= für euch getestet).

In den neuen vier Folgen erwarten euch neben Metahumor, Selbstironie und GEZ-Gags auch wieder einige Cameoauftritte deutscher Stars, die sich zu 50% selbst spielen. Mit dabei sind u.a. Jan Böhmermann als Intendantenerpresser, Roberto Blanco im Kampf gegen Hitlers Hundeführer, der eine aus der Waschmaschinenwerbung - und Zombies.

Die erste Episode könnt ihr direkt auf YouTube schauen - die restlichen 3 sowie die erste Staffel bekommt ihr ganz überraschenderweise in der Mediathek. Dafür zahl ich ausnahmsweise sogar mal gerne Gebühren.


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Ein gar nicht mal so schlechter Film über die jugendliche Neonaziszene aus Ostdeutschland (speziell in den 90er Jahren), der gerade in der ZDF Mediathek abrufbar ist. Und zwar HIER. Falls ihr den sehen wollt, müsst ihr euch aber beeilen. Deadline ist Montag (11.05.). Ansonsten findet man ihn aber sicher auch an anderen Orten des Internetz (und damit meine ich selbstverständlich nur amazon). Oder auf YouTube, wo ihn ein sowohl die Onkelz als auch Bon Jovi hörender Typ hochgeladen hat, der nur Videos gegen die Linke auf seinem Kanal hat (weswegen ich den Link hier auch nicht haben möchte). Womit wir wieder beim Thema wären...

Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runtergeht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. (zdf)






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Eine kleine deutsche Filmperle über die an zu vielen Möglichkeiten leidende Generation Maybe. Mit Tom Schilling in der Hauptrolle des klassischen Studienabbrechers, der im hippen Berlin verzweifelt versucht, einen Kaffee zu kriegen. Und über das Leben nachdenkt (und denkt, und denkt, und denkt...)
Und wie immer nur noch 7 Tage als Stream in der arte-Mediathek verfügbar. Wartet also nicht zu lange, sonst müsst ihr wieder auf kinox.to (oder Geld ausgeben, was sich in dem Fall eigentlich sogar lohnen würde).
via rumzappen im Fernsehen