Viel Liebe für diese italienische Oma, die ihren Swag auch in Zeiten einer Pandemie nicht verliert, dabbend in die Armbeuge nießt und auch sonst eine ziemlich coole Socke zu sein scheint. Inklusive Herz und Humor. Bella Donna.
just wwwatch
https://twitter.com/mmilesgoodrich/status/1237401100808065025
Sowohl Viren als auch CO2 sind unsichtbar, aber tödlich und auch sonst gibt es scheinbar einige Parallelen zwischen diesen beiden Gefahrensituationen der Menschheit. Die Corona-Krise macht allerdings gerade vieles in der Politik möglich, was auch für die Klima-Krise schon lange gefordert und dringend nötig wäre. Und sogar FridaysForFuture streikt heute online. Ich halte diesen Vorschlag daher als eine ziemlich faire Lösung für alle Generationen (auch die noch nicht geborenen): Und bitte nach dem Corona-Virus nicht auf einmal alles wieder vergessen, ok Booomers?
via Krisenrebellen

Ein Florian aus Frankfurt hat eine weltweite Bleibt-verfickt-nochmal-zuhause-Initiative gestartet, um gemeinsam gegen das Corona-Virus zu fighten. Und wenn ihr tut, was er sagt, könnt ihr damit nicht nur allen Omis und Opis und diversen vorerkrankten Menschen helfen, sondern auch mir. Denn auch ich bin Teil der gefährdeten Risikogruppe, die scheinbar einfach auf Solidarität hoffen muss.
Es gibt leider keine Infos zu meiner Behinderung bezüglich Corona, mein Lungenvolumen liegt aber bspw. bei nur knapp 50% und deswegen schätze ich meine Sterbewahrscheinlichkeit bei möglicher Virus-Infizierung irgendwo zwischen 5% und 10% ein (leider bin ich zusätzlich gefährdet, weil ich in meinem Alltag auf fremde Hilfe angewiesen bin und jeden Tag Menschenkontakt durch meine Assistenz habe). Ich verlass mich mit leicht steigender Todespanik in mir daher voll und ganz auf euch: Stay. The. Fuck. Home.
Unsere Regierungen scheitern daran, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern und die COVID-19 Pandemie einzudämmen. Zögerliche Reaktionen, öffentliche Beschwichtigung und das Ziel, die Wirtschaft zu stabilisieren, verhindern, dass Maßnahmen getroffen werden, die Millionen von Menschen vor dieser Krankheit schützen würden. Es ist an der Zeit, dass wir, die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Planeten, unseren Teil im Kampf gegen COVID-19 beitragen.
Einfach gesagt: Bleib verdammt nochmal zu Hause!
Ohne klinisch getestete Behandlungsmethoden und wissend, dass die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes frühestens in einem Jahr zu erwarten ist, ist der einzige Weg, die Coronavirus-Pandemie in den Griff zu bekommen, die Ausbreitung zu verlangsamen. Die folgende Liste umfasst eine Reihe von Maßnahmen - sortiert von den Einfachsten, hin zu den Effektivsten - im Kampf gegen die Pandemie. Sie soll Menschen, die sich dieser Bewegung anschließen wollen, als grober Leitfaden dienen, um zu handeln, während die Verantwortlichen weiterhin zögern.
- Sei nicht panisch, aber wachsam.
- Wasche regelmäßig und gründlich deine Hände und halte dich an die Husten- und Nießettikette.
- Vermeide es, dein Gesicht zu berühren - einschließlich von Mund, Nase, und Augen.
- Halte eine angemessene soziale Distanz, verzichte auf Umarmungen, Küsse, Händeschütteln und High-Fives. Wenn es sein muss, nutze sicherere Alternativen.
- Nimm nicht an Konzerten, Theaterstücken, Sportveranstaltungen oder anderen Massenveranstaltungen teil.
- Vermeide den Besuch von Museen, Ausstellungen, Kinos, Nachtclubs und anderen öffentlichen Freizeitangeboten.
- Halte dich gesellschaftlichen Zusammenkünften und Veranstaltungen wie Vereinstreffen, Gottesdiensten und privaten Feiern fern.
- Reduziere deine Reisen auf ein Minimum. Unternehme Fernreisen nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist.
- Meide öffentliche Verkehrsmittel, soweit es dir möglich ist.
- Arbeite von Zuhause, sofern das für dich möglich ist. Fordere deinen Arbeitgeber auf, nach Möglichkeit Heimarbeit zuzulassen.
- Ersetze soziale Interaktionen durch Remote-Alternativen wie Telefonanrufe oder Videochats.
- Verlasse dein Zuhause nicht, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
Indem Du Dich der Bewegung anschließt und damit das Risiko für Neuinfektionen reduzierst, schützt du dich nicht nur selbst, sondern trägst auch dazu bei, die Ausbreitung für alle anderen einzudämmen, insbesondere für diejenigen, die einem höheren Risiko ausgesetzt sind.
https://twitter.com/kpanyc/status/1236372486914179078
Wir diskutieren über stattfindende Fußballspiele. Veranstaltungen werden teilweise auf 999 Teilnehmer reduziert. Leute gehen ganz normal zur Arbeit. Manche Menschen gehen nochmal ordentlich feiern, bevor alles zu macht. Und es gibt unzählige Hilfe, Gelder und Infos für die Wirtschaft, aber z.B. gar nichts davon für Behinderteneinrichtungen, Pflege- und Altersheime, in denen Menschen um ihr Leben fürchten.
Es ist erschreckend und verstörend, dass die Menschheit in solch einer Situation nicht alles in ihrer Macht stehende, sondern lediglich nur das wirklich nötigste tut, um den wirtschaftlichen Schaden so klein wie möglich zu halten, weil das scheinbar wichtiger ist, als die Todeszahlen auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Überhaupt wirkt alles wie ein ständiges Abwegen und Verhandeln zwischen Zahlen. Wie an der Börse. Als würde man sich sonst im Nachhinein darüber ärgern, wenn man eventuell doch "zu viel" getan hat, um Leben zu retten.
Stellt euch mal die Menschheit als Familie vor. Dort würde man nie im fucking Leben so handeln, wie wir es gerade tun. Niemand würde versuchen, seinen Alltag möglichst nur mit kleinen Einschränkungen fortzusetzen und an die finanziellen Folgen denken, wenn ein Familienmitglied in eventueller Lebensgefahr schwebt (vorausgesetzt ihr mögt eure Familie ;o). Man würde mit allerhöchster Priorität nämlich verdammt nochmal alles tun, um dieses Risiko auf 0 zu bekommen. Und erst danach würde dann alles andere kommen, worum ihr euch kümmert, weil es einfach jetzt zweitrangig ist. Tja. Doof nur, dass der Kapitalismus lieber sagt "naja, ein paar Tote müssen wir halt in Kauf nehmen" und leider ganz andere Interessen hat, als dass es möglichst allen gut geht. Eigentlich kennen wir diese ganze abgefuckte Scheiße schon vom Klimawandel, in Zeiten einer Pandemie passiert das aber alles auch noch in Real-Time. Und ich muss mal wieder an die mahnenden Worte einer sehr jungen Aktivistin denken: We live in a strange world.
We're so obsessed w workaholism & profit-driven everything that we just assume that somehow - i.e., by working everyone involved to death right when they shld most be protecting their health - students will be able to finish this semester in way "equivalent" to normal.
— Dr. Kate Antonova (@kpanyc) March 7, 2020
Similarly, if we all keep taking absurd risks that can only guarantee that this turns from a public health blip to civilizational collapse, we think somehow the economy can continue as "equivalent" to normal with just a few shifts.
— Dr. Kate Antonova (@kpanyc) March 7, 2020
If we weren't completely utterly alienated from our own humanity, if we were any kind of community at all, we would send everyone home now & implement a 2 hr/day, 3day/wk work schedule for vital tasks only. Vital=saving lives, not stocks. We would not pretend nothing will change.
— Dr. Kate Antonova (@kpanyc) March 7, 2020
We wld carefully think thru the infinite changes that are already inevitable and focus on minimizing the worst & slowing the curve of growth for this virus *before* it's too late. We would accept that students get a grade & credit for half a course & move on, but stay healthy.
— Dr. Kate Antonova (@kpanyc) March 7, 2020
...weiterlesen "There is no way to continue almost as usual during a pandemic"
Aktuell hat die BZgA alle Fragen bzw. Antworten zum Corona-Virus in einem nicht ganz so unterhaltsamen, dafür aber doch sehr informativen Video hochgeladen (das ihr mit 1,25-facher Geschwindigkeit hören solltet):
...weiterlesen "Agent Blitz Blank macht euch mit einem Song die Hände nass"

Die Berliner Clubkommission hat eine Task Force aufgrund des Corona-Virus erstellt und steht zwischen Infektionsschutz und Privatinsolvenz. Ich bin klar dafür, dass wir in einer fucking Pandemie erstmal alle Spaßveranstaltungen sein lassen, fände es aber extrem schade, wenn uns dadurch nun alle Clubs pleite gehen, die vermutlich aktuell in allen Städten nicht gut laufen. Mal abgesehen davon, dass daran auch viel Existenzen hängen, die vermutlich nicht mal ansatzweise so viel Kohle aufm Konto haben wie Fußballvereine.
Die Berliner Clubs sind sich ihrer Verantwortung im Umgang mit der Verbreitung des Virus sehr bewusst und müssen nun in dieser schwierigen Situation Abwägungen treffen, die für den weiteren Betrieb existenzentscheidend sein können. Gerade die kleinen und mittelständischen Kulturbetriebe verzeichnen bereits jetzt durch den Ausfall von Veranstaltungen und den Besucherrückgang schmerzhafte wirtschaftliche Einbußen und müssen um ihre Existenz bangen.
Zum einem wurden von internationalen Künstlern Veranstaltungen abgesagt, zum anderen stornieren viele Konzert-Besucher ihre Tickets. Das betrifft auch in hohem Maß das Tournee-Geschäft verschiedener Bands, so dass nicht nur Clubs sondern auch Live-Spielstätten, Labels und Bookingagenturen betroffen sind.
Es ist absehbar, dass die Verbreitung des Corona-Virus viele Clubkulturbetreiber*innen in den wirtschaftlichen Ruin führen wird, denn vor allem die privatwirtschaftlich agierenden Musikspielstätten, die in der Regel ohne öffentliche finanzielle Unterstützungen auskommen, sind ohne die notwendigen Erlöse nicht überlebensfähig und agieren in ihrer Kosten-und Erlösstruktur im Grenzkostenbereich.
Eine temporäre Schließung von Berliner Clubs wird von der Task Force auch in Erwägung gezogen, allerdings würde ein Shutdown von nur wenigen Wochen unweigerlich zur Insolvenz der meisten Clubs führen. Die Clubcommission hat daher im Kontakt zu Banken und Crowdfunding-Anbietern, sowie dem Berliner Senat aufgenommen, um einen Rettungsfonds für soziale Härtefälle einzurichten.

Zwischen all' den fürchterlichen Schlagzeilen die bisher bittersüßeste Headline zur Corona-Pandemie, die übrigens nicht aus dem Postillon stammt (sondern vom Independent). Und sie zeigt sehr deutlich, wie schnell ein dummer Virus die ach so schlaue Menschheit einfach überholen kann. Vor allem, wenn er in einem Land ausbricht, in dem der Präsident extrem langsam im Kopf ist.
A business conference focusing on coronavirus has reportedly been cancelled to avoid spreading the virus. The Council on Foreign Relations (CFR) cancelled a roundtable conference which was meant to take place on Friday, alongside other in-person conferences scheduled between 11 March and 3 April around the US.