Eigentlich soll man ja aufhören, wenn's am schönsten ist. Die schönste Zeit von Twitter (damals noch Schmunzeltwitter) ist aber lange passé. Und gerade im letzten Jahr hab ich mich mehr oder minder durchgequält durch den inzwischen zu einem rechten Scheißehaufen mutierten Zwitschervogel. Aber hey - fast 10 Jahre aka 9 Jahre und insgesamt über 500. Mal habe ich hier das wöchentliche Best-Of an Internet-Quatsch-Poesie zusammengetragen (ja, okay, im letzten Jahr eher 1 mal im Monat aufgrund der Verödung durchs Elons Hinterlassenschaften).
Das ist eine ganz schön lange Zeit, in der ich sicherlich einige dutzende Bücher hätte verschlingen können und stattdessen offenbar lieber eine Million lustige Tweets durchgescrollt habe, naja. Was tut man nicht alles für ein kleines Blögchen im Wörld Weit Wepp. Nun, das jedenfalls dann nicht mehr, weil der Twittwoch nämlich hier nun final endet. Stay tuned for was auch immer ich hier jetzt sonst so machen werde. In dem tweet'schen Sinne: Es hat sich endgültig ausgezwitschert. Und I know, ich bin sehr spät dran, aber ich verabschiede und verabscheue mich ganz klassisch mit einem: Lebe wohl, kleiner blauer Vogel. Fliege in Frieden, bro.
Twittwoch #46/47/48/48/49
Alles weird. Gut.
— Komponiker (angehendes Märchenwesen) (@komponiker.bsky.social) 3. Dezember 2025 um 21:54
Es ist Zeit. Zeit für einen weiteren Twittwoch, der sich langsam, aber sicher verabschiedet. Auch, weil der gute Content in meinem Twitter-Feed mittlerweile fast ausgerottet ist und dort kaum noch was zu finden ist, das nicht gequirlte Internet-Scheiße ist. Einen vorletzten und letzten Twittwoch drück ich aber jetzt nochmal mit aller Kraft aus dem Twittervogel-Ärschchen.
Und danach gibts hier finally mal wieder neuen Internet-Kram, wie in den guten alten Zeiten und so, nur in weniger. Oder etwas ganz anderes, mal schauen, was diese so genannte "Zukunft" so geplant hat. Auf jeden Fall braucht es hier nach all der Zeit mal einen ordentlichen und endgültig abschließenden Change for the good.
Übrigens, Twitter heißt jetzt seit x Jahren x, die Tweets hier lassen sich aber immer noch einbetten, indem man das "x" in der Adresse durch "twitter" ersetzt. Das ist das letzte, was vom schönen blauen Vogel noch übrig geblieben ist. Flieg, kleiner Vogel. Flieg. Flieg solange du noch kannst.
Bitte vergesst nicht, bei dem Wetter eine Schale Graubrot für Friedrich Merz rauszustellen.
— Christian Eichfeld (@ceichfeldleipzig.bsky.social) 25. November 2025 um 22:09
Twittwoch #43/44/45
Der Twittwoch twittwocht mal wieder. Ich lebe also noch. Der Twittwoch allerdings nur noch sporadisch gerade, und vielleicht muss ich ihn auch erstmal sterben lassen, wenn das so weitergeht. Nächstes Jahr wird auf jeden Fall wieder mehr gebloggt, und dann auch mal wieder öfter anderen Quatsch. Denn dann habe ich endlich mehr Zeit und kann anstatt Arbeitsstunden abzureißen wie eine alltägliche Abrissbirne wieder mehr internetten, um dieses Blögchen weiter mit geilem Shice zu füllen. Bis dahin wird hier noch "zuende" getwittwocht. Und vielleicht wird das Game ja auch mal wieder gut und ich bekomme wieder Bock, mal schauen. Ihr erfahrt es: irgendwann, wenn ihr euch mal wieder hierher verklickt.
Twittwoch #40/41/42
Ein Herbst und eine Seele
— Jaedith Batler (@jesstartas.bsky.social) 1. Oktober 2023 um 21:01
Der Twittwoch hatte lange nix zu twittwochen, weil der Twitter-Algo immer mehr Scheiße ausspuckt. Dafür ist der Gaza-Krieg aber nun finally mal durch und Linke können endlich mal wieder etwas anderes als den Nahostkonflikt in ihren WG-Küchen ausdiskurieren. Derweil versucht EU all die andere Probleme auf der Welt anzugehen, und überlegt jetzt, ob die Veggie-Wurst denn nun Veggie-Wurst heißen darf oder nicht. Und Merz sorgt währenddessen durch seine "Verbesserung" des Bürgergelds dafür, dass Deutschland endlich mehr Obdachlose bekommt, ganz toll Friedl.
Die Rügenwalder Mühle geht in den Untergrund
— Florian Tomaszewski (@platzwart.bsky.social) 7. Oktober 2025 um 21:16
Twittwoch #38/39
Jimmy Kimmel hat von Trump eine gelbe Fascho-Zensur-Karte bekommen, wurde zwei Wochen gecancelt, nur um dann mittels Streisand-Effekt die wahrscheinlich besten Quoten überhaupt einzufahren. In Nepal ist die gesamte Gen-Z komplett riot gegangen nachdem die Regierung dort TikTok, Insta & Co. verbieten wollte und per Discord werden die Ämter nun revolutionär neubesetzt. Und in Albanien ist jetzt eine KI zur Ministerin ernannt wurden, wodurch 2025 endlich mal wieder so futuristisch-dystopisch drauf ist, wie es sich auch anhört.
Bernd das Brot goes international
Bernd das Brot bei Last Week Tonight!
byu/pezdizpenzer infernsehen
Jimmy Kimmel John Oliver hat das deutscheste aller deutschen Brote für sich endteckt und backt unseren allseits beliebten Bernd nochmal frisch fürs amerikanische Late-Night-Publikum auf. We're now the mürrischen Ones, and the representers of Selbsthass und zynische Weltansicht. And I think that's immerhin better than being the Lederhosen-Trottel, who are just on the Kotzhügel at Oktoberfest.
"Bernd is a local bread made out of exactly two things: arms - and fucks left to give. Bernd genuinely might be the most german thing I've ever seen."
Twittwoch #35/36/37
Der Twittwoch hat mal wieder eine kleine Zwangspause eingelegt, weil ich mich nach 10 Jahren von meinem PC verabschieden musste (RIP) und auf einer Festplatte Daten sichern musste, als wär's wieder 2005. Derweil ist rausgekommen, dass unser Bundeskanzler in seiner Amtszeit bereits 12.000€ für Friseure ausgegeben hat und trotzdem so aussieht, wie Friedrich Merz nun mal aussieht. Und in den USA ist die Kacke aufgrund eines von täglich rund um die hundert Shootings wieder mal am dampfen.
Ich habe nichts gegen Herbstfreaks, solange sie ihr beschissenes Wetter nicht in meiner Nähe veranstalten.
— Krieg und Freitag (@kriegundfreitag.bsky.social) 23. August 2025 um 13:53
Italo-Disco aus der Neuzeit: Gianni Durante – My Heart Is On Fire

Mailand, Mode, Maccheroni, Margherita, Mafia, mi amore. Bella Italia hat viel zu bieten. Oder um es in klischeemäßigem touri-italienisch zu sagen - das Land hat ordentlich Belag auf der Pizza. Auf jeden Fall löst allein das Wort "Italien" oft schon mediterrane Urlaubs-Stimmung aus, wo in lauwarmen Sommer-Nächten auf einer roten Vespa zum Strand gefahren wird, um sich bei Giovanni mit Lasagne und Lambrusco la Dolce Vita zu gönnen. Und solche Vibes kann man in Deutschland ja immer ganz gut gebrauchen. Insofern gar nicht verwunderlich, dass im so genannten "Sommer" 2025 ein NewWave-Song aus Italien zu meinem heimlichen Sommerhit geworden ist.
I prosciuttoly promodore you: My Heart Is On Fire von Ginnia Durante und seinem Producer Electro Potato (übrigens der, dessen phänomenales Promo-Photo ihr oben auch bestaunen dürft). Die berühmtesten Italo-Disco-Klassiker (Spacer Woman, Self Control, Faces) stammen ja eigentlich aus den 80ern, der sythesizeten Blütezeit des italienischen Pops. Dieser Disko-Hit dagegen ist aus dem gar nicht mal so vergangenen Jahr 2018 zu uns gereist. Ich würde dazu einen Grappa und eine große Portion Spaghetti Carbonara mit extra Parmigiano Reggiano empfehlen.
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