Im neuen Game von Trey Parker & Matt Stone (Die rektakuläre Zerreißprobe) wird die Hautfarbe des eigenen Characters umso dunkler, je höher man den Schwierigkeitsgrad einstellt. Well played, South Park. Well played.

Im Zuge der Einstellungen erklärt "South Park"-Kollege Eric Cartman die Konsequenzen des höheren Schwierigkeitsgrads: "Mach dir keine Sorgen, das beeinflusst nicht die Kämpfe. Nur jeden anderen Aspekt deines Lebens." In einer Stellungnahme gegenüber Eurogamer erläuterte Ubisoft, was das im Spiel konkret bedeutet. So erhält man weniger Geld, und es ändert sich die Art und Weise, wie andere Charaktere mit einem sprechen. (derstandard


Ich hab ja schon letztes Jahr gesagt, dass mir die Welt vorkommt wie eine viel zu lange Episode von South Park und warte seitdem sehnsüchtig darauf, dass der Moment kommt, in dem Kyle und Stan uns sagen, was wir nun daraus gelernt haben.
Die Macher von South Park sehen das wohl ähnlich und haben in einem Interview mit dem australischen Fernsehen verraten, dass sie erstmal keinen Bock auf Politik haben. Einfach, weil sie nicht vorstellen können, absurder zu sein als die Realität, in der wir gerade leben. Kann man irgendwie nachvollziehen. Ist aber dennoch ein bisschen schade. Ich fand das Weltbild von Trey Parker und Matt Stone menschlich ja immer top.

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Erst haben alle es für einen schlechten Gag gehalten. Aber die Nosulus Rift, mit der man im neuen South-Park-Game Fürze über eine auf der Nase sitzenden VR-Brille ins Gesicht gedrückt bekommt, ist anscheinen echt. 
Und sie stinkt laut Aussagen einiger Test-Schnüffler so, wie sie in einem Spiel stinken muss, dass sich größtenteils um Dinge dreht, die aus einem A-Loch kommen. Das Team vom Südpark hatte aber offenbar den richtigen Riecher. Denn den Leuten gefällt's. Und mir auch. Irgendwie. 

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Die Wisecrackers über Religion in South Park. Und ob ihr's glaubt oder nicht, vor knapp 7 Jahren hab' ich ja mal meine Bachelorarbeit über genau dieses Thema geschrieben. 

Das war besonders toll, weil ich mir zur Vorbereitung alle Staffeln reinziehen "musste". Aber auch, weil ich in einer wissenschaftlichen Abschluss-Arbeit für die Universität, viele Sätze mit "fuck", "shit" und "assholes" beenden durfte. Andererseits mochte und mag ich bis heute die Art und Weise, wie die Südpark'ler mit Glaube, Gott und dem ganzen Kram umgehen. Vor allem den philosophischen Ansatz, der wissenschaftlich Logik ein bisschen bitcht:
"It's all real. Think about it. Haven't Luke Skywalker and Santa Claus affected your lives more than most real people in this room? I mean, whether Jesus is real or not, he... he's had a bigger impact on the world than any of us have. And the same could be said of Bugs Bunny and, a-and Superman and Harry Potter.
They've changed my life, changed 
the way I act on Earth. Doesn't that make them kind of "real." They might be imaginary, but, but they're more important than most of us here. And they're all gonna be around long after we're dead. So in a way, those things are more realer than any of us.” (Kyle Broflovski)
Im Endeffekt ist Glaube vielleicht ja auch wirklich nichts anderes als Fan von etwas zu sein. Die meisten Fans sind ganz normale Fans. Leider gibt's aber auch die, die ihr Fanboytum zu wichtig nehmen und eine Sache über alles im Leben stellen. Ab da wird's dann halt kacke. Wie im Grunde immer, wenn man's krass übertreibt. 

"All that's dead are your stupid laws and rules! You've forgotten what being a Catholic is all about. This... book. You see, these are just stories. Stories that are meant to help people in the right direction. Love your neighbor. Be a good person. That's it!
And when you start turning the stories into literal translations of hierarchies and power, well... Well, you end up with this. People are losing faith because they don't see how what you've turned the religion into applies to them!
They've lost touch with any idea of any kind of religion, and when they have no mythology to try and live their lives by, well, they just start spewing a bunch of crap out of their mouths!" (Pfarrer Maxi aus South Park)

Dumm nur, dass der Mensch scheinbar recht oft den Hang zur Übertreibung hat und sich ständig irgendwo wie ein Bekloppter reinsteigern muss. Und genau da ist auch das eigentliche Problem an Religion: es gibt auch doofe Menschen, die an sie glauben. So wie es überall doofe Menschen gibt. Und leider viel zu viele davon.

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Ziemlich genau so. Zumindest laut der letzten (mittlerweile #7 der 18. Staffel) Folge, in der es um virtuelle Realitäten bzw. die Oculus Rift geht und die nebenbei bemerkt unfassbar gut ist. Nicht nur wegen der Real-Life-Version von Kenny, Stan, Kyle & Cartman (und noch einem ganz besonderen jemand!).


(Phantombild via Free Willzyx)
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Passend zum Wochenende aus der gerade frisch erschienenen neuen South Park Episode #6 (in der eigentlich die Free-To-Play-Games dran glauben müssen). In dem Sinne: Prost - und auf euch!  

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Stammt aus der frisch erschienenen 3. Episode (hier erst ab morgen auf SouthPark.de zu sehen) der gerade angelaufenen 18. Staffel, die übrigens (bis auf die erste Folge, die solala war) richtig, richtig gut bisher ist. Und zum Ausschnitt: ich hasse Autotune, aber ich liebe Randy.

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Noch knapp 2 Wochen müssen wir uns gedulden bis am 4. März endlich das offizielle South Park-Spiel releast wird. 
Vorab könnt ihr euch aber (seit 2 Tagen) schon die ersten 13 Minuten Intro (+ Gameplay) anschauen, die tatsächlich genauso aussehen wie die sonstigen Episoden der Serie. Gamer und/oder gleichzeitige Fans werden The Stick of Truth wahrscheinlich lieben!

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