Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt hat den Lieblingsdisneyfilm aus meiner Kindheit in seine Einzelteile zerlegt und ihm eine faschistische Ideologie unterstellt, in der der politisch linke Scar und seine sozial abgehängten und von der traditionellen Gesellschaftsordnung verstoßenen Hyänen eigentlich die Guten sind, die ein altbackenes Herrschaftssystem kippen wollen. Und ich glaube, ich hasse den Wolfgang gerade ein bisschen dafür und lösche diese Analyse einfach schnell wieder aus meinem Gedächtnis (oder stempel sie einfach als Trollversuch ab), um weiter fröhlich Hakuna Matata zu singen.

Der Disney-Konzern ist berühmt für seine putzigen Figuren in süßlichen Filmen, doch dahinter steckt immer auch Ideologie. Nirgends wird das deutlicher als in dem vermeintlichen Kinderfilm Der König der Löwen, dem eine gefährliche Geisteshaltung zu Grunde liegt.

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Es kommt nur alle Jubeljahre vor, dass an einem Abend gleich zwei Filme auf einem deutschen Sender laufen. Heute ist aber einer dieser wenigen glücklichen Tage in Fernsehdeutschland. Und zwar auf 3Sat:

20:15 Uhr - Victoria (Deutschland/Sebastian Schipper/2015) - Mediathek-Link
22:25 Uhr - Ich seh, Ich seh (Österreich/Veronika Franz & Severin Fiala/2014) - Mediathek-Link


True Norwegian Black Metal und Hardcore-Horror im Mayhem-Movie von Musikvideo- und Film-Regisseur Jonas Åkerlund, in Alireza Golafshan's Goldfische räumt eine behinderte WG aus sämtlichen deutschen Schauspiel-Mitbewohnern mal so richtig auf (Tom Schilling, Jella Haase, Jan Henrik Stahlberg, Kida Khodr Ramadan und Klaas Heufer-Umlauf) und Shazam liefert nochmal einen neuen Trailer zum CaptainMarvel-Superkid.

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Eben habe ich mich noch gefreut darüber, dass es endlich mal wieder einen deutschen Film gibt, der ohne Til Schweiger auskommt und nicht in Berlin spielt, da springt auch schon Hollywood auf den eigentlich längst durchen Berlin-Hype auf: Berlin, I love you (Der Titel, alter).
Trailer sieht nach irgendwas zwischen einer I♡Berlin-Postkarte aus dem Souvenirladen und kitschiger Touri-Romanze aus, es kommen enttäuschenderweise weder Döner noch Club Mate drin vor und zu allem Übel führte auch noch u.a. Til Schweiger Regie. Und ich dachte, Dogs of Berlin wäre schon maximal peinlich.

Zunächst die Fakten: „Berlin, I Love You“ ist ein Episodenfilm, in dem elf Regisseure kleine Geschichten aus der Stadt erzählen. Das hat es schon mit „Paris, je t’aime (2006), „New York, I Love you“ (2008) und „Rio, eu te amo“ (2014) gegeben, und zumindest diese Kritik mag berechtigt sein [...], wieso der Film über die deutsche Hauptstadt dann nicht „Berlin, ich liebe dich“ oder gleich „Berlin, ick liebe dir“ heißt.
Regie führten etwa der Brite Peter Chelsom oder der Chinese Ai Weiwei, aber auch die Deutschen Dani Levy und Til Schweiger. Vor der Kamera standen Stars wie Keira Knightley, Helen Mirren, Luke Wilson, Mickey Rourke und Sibel Kekilli. (Quelle)

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Fatih Akin hat Heinz Strunks Horror-Suff-Roman "Der goldene Handschuh" verfilmt - die Geschichte vom Frauenmörder Fritz Honka (Jonas Dassler) und seiner gleichnamigen Stammkneipe auf'm Hamburger Kiez.

Hamburg-St. Pauli in den Siebzigerjahren: Auf den ersten Blick ist Fritz „Fiete“ Honka ein bemitleidenswerter Verlierertyp. Seine Nächte durchzecht der Mann mit dem kaputten Gesicht in der Kiezkaschemme „Zum Goldenen Handschuh“ und stellt einsamen Frauen nach. Keiner der Stammgäste ahnt, dass der scheinbar harmlose Fiete in Wahrheit ein Monster ist.




via trinkspiel


Keine Ahnung, ob der Film wirklich so gut ist, dass er ihn verdient hätte, aber wenn es einen Oscar für den besten Filmtitel gäbe, wäre The Man Who Killed Hitler and then The Bigfoot sicher ein ganz heißer Kandidat.

Since WWII, Calvin Barr has lived with the secret that he was responsible for the assassination of Adolf Hitler. Now, decades later, the US government has called on him again for a new top-secret mission. Bigfoot has been living deep in the Canadian wilderness and carrying a deadly plague that is now threatening to spread to the general population. Relying on the same skills that he honed during the war, Calvin must set out to save the free world yet again. Starring Sam Elliott (A Star is Born), Aidan Turner (“Poldark”), Caitlin FitzGerald (“Masters of Sex”) and Ron Livingston (Office Space), THE MAN WHO KILLED HITLER AND THEN THE BIGFOOT follows the epic adventures of an American legend that no one has ever heard of.


Neulich Jonah Hill's Childhood-Movie-Debut Mid90s gesehen und begeistert gewesen von Sunny Suljic, der scheinbar nicht nur authentisch schauspielern, sondern mit seinen 13 Jahren auch schon besser skaten kann als viele Erwachsene.
Jetzt finde ich den wunderschön Nostalgie-Trip auf 16mm sogar noch stärker, weil die Gang wie in Skate Kitchen (Rachelle) aus echten Skaterkids zu bestehen scheint. Und weil A24 sogar ein kleines Mid90s-Fingerboard gebastelt hat. Offenbar keepen die den Shit noch ziemlich real. Mag ich.


Der neue Spiderman trifft während der Klassenfahrt auf Mysterio Gyllenhaal, Mads Mikkelsen spielt für Netflix den John Wick in Polar und Jordan Peele & Keegan Key sind die Bros im bisher an mir völlig vorbeigegangenen Teaser für die vierte Toy Story.


Die High-Society der artsy-fartsy Kunstkrtiker-Szene als moderner Horror-Film auf Netflix, in dem die kritisierte Kunst zurückschlägt: Velvet Buzzsaw von Dan Gilroy (Nightcrawler). Ich hoffe insgeheim auf einen Cameo von Banksy, der am Ende den Film zerreißt oder so.

Velvet Buzzsaw is a thriller set in the contemporary art world scene of Los Angeles where big money artists and mega-collectors pay a high price when art collides with commerce. Jake Gyllenhaal, Rene Russo, Toni Collette, Zawe Ashton, Tom Sturridge, Natalia Dyer, Daveed Diggs, Billy Magnussen, and John Malkovich star in the new mind-bending film written and directed by Dan Gilroy.


Mein permanent Tony Hawk's Pro Skater 2 spielendes Vergangenheits-Ich aus dem Jahr 2003 hätte den Fim, scheißegal ob gut oder nicht geliebt und auch im Jahr 2019 wäre ich nicht traurig, wenn WarnerBros es sich doch nochmal anders überlegt und Bugs Bunny im Thrasher-Hoddie grinden lässt.


Das Jahr geht so plötzlich wie jedes Jahr dem Ende zu und das Internet ist so voll mit rückblickenden Top-10-Listen, dass ich mir gedacht habe, dass eine mehr da auch nicht schadet. Deswegen habe ich mal die 15 besten Filme zusammengesammelt, die ich(!) 2018 gesehen und aus verschiedenen Gründen mit einem Herzchen auf meiner Letterbox'd ausgezeichnet habe.
Eigentlich stehen noch Jonah Hills Mid90s, der Anime-Spiderman und MFKZ als potentielle Top18-Kandidaten auf meiner Watchlist, aber die könnt ihr ja dann selber gucken, wenn sie irgendwann irgendwo im Netz auftauchen auf DVD erscheinen und überprüfen, ob die gut genug sind, um einen verdienten Platz auf der Beste(n)-Liste zu bekommen.
Und wenn ihr dann immer noch keinen Film gefunden habt, der euch dazu bringt, sofort im Internet danach zu suchen, habt ihr hier noch den alljährlichen Jahresrückblick von Kino+ bzw. der Rocketbeans (& Steven Gätjen), die 2 Stunden über die Hochs und Tiefs der Filmwelt 2018 geplaudert haben.

Hier die 15 Trailer zu meiner Liste: Skate Kitchen, Assassination Nation, Familiye, Three Billboard Outside Ebbing Missouri, 8th Grade, A Quiet Place, Fikkefuchs, Gladbeck, The Night Eats The World, Ready Player One, Utøya 22. Juli, Bodied, Schneeflöckchen, Bomb City & CAM.





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Der drölfte Trailer zum im März dann endlich mal kommenden Iron Sky 2 mit Dino-Races und Reptiloiden-Hitler; US ist der neue weirde Horror-Film von den Get-Out-Machern; Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot hat einen tollen Titel und philosphiert über die Zeit; Berlin Excelsior ist eine Doku mit dem Prädikat besonders wertvoll und gibt euch deutsche Einblicke in euinen Kreuzberger Wohnblock.