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Normalerweise filmt Jim Jarmusch in Melancholie und Kaffee getränkte Zigarettenfilter in schwarz-weiß und wirft sich dabei seinen Schal nach hinten. Nun hat er aber offensichtlich mal Bock auf eine trashige Zombie-Komödie mit Kaffee trinkenden Untoten und u.a. Steve Buscemi und Billy Murray gehabt. Und ich kann nicht sagen, dass ich das sonderlich schlecht finden würde. I'm totally in.

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In Aniara schicken Schweden die Menschheit als komplette Kolonie auf den Mars, Good Boys ist wie die moderne Version von Superbad in klein und in Relaxer spielt ein komischer Vogel die ganze Zeit Pacman.

Zurecht den Oscar gewonnen und für mich sowohl der beste Animationsfilm des letzten Jahres als auch der bisher vielleicht stärkste Spiderman-Movie überhaupt: Spider-Man Into the Spider-Verse. Nun auch als 9-Minutes-Preview von Sony, um euch das Ding nochmal wärmstens für euer kleines Comicheldenherz zu empfehlen, wenn ihr denn eins habt. Meins ist jedenfalls ein bisschen verliebt in dieses mehr als gelungene Spin(n)-Off.

 
Wer noch mehr visuelle Anreize bzw. Überzeugungskraft braucht, darf sich auch noch von diesem stylishen Musikvideo überzeugen lassen, in dem euch etwas von dem coolen Shit angeteasert wird, der nach den ersten 9 Minuten noch so alles passiert:


The Wandering Earth ist die eventuell bald erfolgreichste Kinofilm-Eigenrpoduktion aus China, die hierzulande als bombastischer Sci-Fi-Movie auf Netflix zu sehen sein wird; Ma sieht aus wie die Mutter von Get Out und in Yesterday (all my troubles seems so far away) verschwinden für alle außer einen die Beatles.


Das, was Bill & Ted vor 30 Jahren schon gesagt haben und hoffentlich noch dieses Jahr wieder sagen werden.
...weiterlesen "Volle Kanne, Hoschis!"


Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt hat den Lieblingsdisneyfilm aus meiner Kindheit in seine Einzelteile zerlegt und ihm eine faschistische Ideologie unterstellt, in der der politisch linke Scar und seine sozial abgehängten und von der traditionellen Gesellschaftsordnung verstoßenen Hyänen eigentlich die Guten sind, die ein altbackenes Herrschaftssystem kippen wollen. Und ich glaube, ich hasse den Wolfgang gerade ein bisschen dafür und lösche diese Analyse einfach schnell wieder aus meinem Gedächtnis (oder stempel sie einfach als Trollversuch ab), um weiter fröhlich Hakuna Matata zu singen.

Der Disney-Konzern ist berühmt für seine putzigen Figuren in süßlichen Filmen, doch dahinter steckt immer auch Ideologie. Nirgends wird das deutlicher als in dem vermeintlichen Kinderfilm Der König der Löwen, dem eine gefährliche Geisteshaltung zu Grunde liegt.

...weiterlesen "Filmanalyse: Der König der Löwen | Childhood ruined"


Es kommt nur alle Jubeljahre vor, dass an einem Abend gleich zwei Filme auf einem deutschen Sender laufen. Heute ist aber einer dieser wenigen glücklichen Tage in Fernsehdeutschland. Und zwar auf 3Sat:

20:15 Uhr - Victoria (Deutschland/Sebastian Schipper/2015) - Mediathek-Link
22:25 Uhr - Ich seh, Ich seh (Österreich/Veronika Franz & Severin Fiala/2014) - Mediathek-Link


True Norwegian Black Metal und Hardcore-Horror im Mayhem-Movie von Musikvideo- und Film-Regisseur Jonas Åkerlund, in Alireza Golafshan's Goldfische räumt eine behinderte WG aus sämtlichen deutschen Schauspiel-Mitbewohnern mal so richtig auf (Tom Schilling, Jella Haase, Jan Henrik Stahlberg, Kida Khodr Ramadan und Klaas Heufer-Umlauf) und Shazam liefert nochmal einen neuen Trailer zum CaptainMarvel-Superkid.

...weiterlesen "Trailer-Mix: Lords of Chaos, Goldfische & Shazam"

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Eben habe ich mich noch gefreut darüber, dass es endlich mal wieder einen deutschen Film gibt, der ohne Til Schweiger auskommt und nicht in Berlin spielt, da springt auch schon Hollywood auf den eigentlich längst durchen Berlin-Hype auf: Berlin, I love you (Der Titel, alter).
Trailer sieht nach irgendwas zwischen einer I♡Berlin-Postkarte aus dem Souvenirladen und kitschiger Touri-Romanze aus, es kommen enttäuschenderweise weder Döner noch Club Mate drin vor und zu allem Übel führte auch noch u.a. Til Schweiger Regie. Und ich dachte, Dogs of Berlin wäre schon maximal peinlich.

Zunächst die Fakten: „Berlin, I Love You“ ist ein Episodenfilm, in dem elf Regisseure kleine Geschichten aus der Stadt erzählen. Das hat es schon mit „Paris, je t’aime (2006), „New York, I Love you“ (2008) und „Rio, eu te amo“ (2014) gegeben, und zumindest diese Kritik mag berechtigt sein [...], wieso der Film über die deutsche Hauptstadt dann nicht „Berlin, ich liebe dich“ oder gleich „Berlin, ick liebe dir“ heißt.
Regie führten etwa der Brite Peter Chelsom oder der Chinese Ai Weiwei, aber auch die Deutschen Dani Levy und Til Schweiger. Vor der Kamera standen Stars wie Keira Knightley, Helen Mirren, Luke Wilson, Mickey Rourke und Sibel Kekilli. (Quelle)

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Fatih Akin hat Heinz Strunks Horror-Suff-Roman "Der goldene Handschuh" verfilmt - die Geschichte vom Frauenmörder Fritz Honka (Jonas Dassler) und seiner gleichnamigen Stammkneipe auf'm Hamburger Kiez.

Hamburg-St. Pauli in den Siebzigerjahren: Auf den ersten Blick ist Fritz „Fiete“ Honka ein bemitleidenswerter Verlierertyp. Seine Nächte durchzecht der Mann mit dem kaputten Gesicht in der Kiezkaschemme „Zum Goldenen Handschuh“ und stellt einsamen Frauen nach. Keiner der Stammgäste ahnt, dass der scheinbar harmlose Fiete in Wahrheit ein Monster ist.




via trinkspiel


Keine Ahnung, ob der Film wirklich so gut ist, dass er ihn verdient hätte, aber wenn es einen Oscar für den besten Filmtitel gäbe, wäre The Man Who Killed Hitler and then The Bigfoot sicher ein ganz heißer Kandidat.

Since WWII, Calvin Barr has lived with the secret that he was responsible for the assassination of Adolf Hitler. Now, decades later, the US government has called on him again for a new top-secret mission. Bigfoot has been living deep in the Canadian wilderness and carrying a deadly plague that is now threatening to spread to the general population. Relying on the same skills that he honed during the war, Calvin must set out to save the free world yet again. Starring Sam Elliott (A Star is Born), Aidan Turner (“Poldark”), Caitlin FitzGerald (“Masters of Sex”) and Ron Livingston (Office Space), THE MAN WHO KILLED HITLER AND THEN THE BIGFOOT follows the epic adventures of an American legend that no one has ever heard of.


Neulich Jonah Hill's Childhood-Movie-Debut Mid90s gesehen und begeistert gewesen von Sunny Suljic, der scheinbar nicht nur authentisch schauspielern, sondern mit seinen 13 Jahren auch schon besser skaten kann als viele Erwachsene.
Jetzt finde ich den wunderschön Nostalgie-Trip auf 16mm sogar noch stärker, weil die Gang wie in Skate Kitchen (Rachelle) aus echten Skaterkids zu bestehen scheint. Und weil A24 sogar ein kleines Mid90s-Fingerboard gebastelt hat. Offenbar keepen die den Shit noch ziemlich real. Mag ich.