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Die neueste Errungenschaft der deutschen Bürokratie im Zeitalter der Digitalisierung. Endlich stellt man sich hierzulande auf den technischen Fortschritt ein und einigt sich über Urheberrechtsabgaben für Privatkopien. Auf einem Rohling. Toll. Jetzt müssen wir den Kiddies von heute nur noch erklären, was das denn überhaupt ist - und was wir mit "brennen" meinen.

Nach rund 10jähriger Verfahrensdauer haben der „Informationskreis AufnahmeMedien“, in dem die Hersteller und Importeure zusammengeschlossen sind, und die „Zentralstelle für private Überspielungsrechte“ ihren Rechtsstreit über Urheberrechtsabgaben für optische Speichermedien (CD- und DVD-Rohlinge) für die Jahre 2008 bis 2017 beigelegt und zudem einen Gesamtvertrag für die Zeit ab Anfang 2018 abgeschlossen. Hersteller und Importeure zahlen jetzt je CD-R 1,25 Cent und für jede mehrfach beschreibbare CD-RW 2,5 Cent. Für DVD-Rohlinge liegt die Abgabe je nach Kapazität zwischen 2,5 und 10 Cent pro Stück.


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Damals™. Als die CD das nächste große Ding nach der Musikkassette war und plötzlich jeder einen Discman hatte (mit Anti-Schock-Modus natürlich, damit die Scheibe nicht ständig springt). Endlich musste man nicht mehr auf Verdacht vorspulen, das Tape umdrehen und einen Bleistift parat halten, sondern konnte stattdessen auf eine Taste drücken. Drei Jungs auf YouTube haben für die damalige technische Sensation im nachhinein einen Werbespot gedreht. Und der sieht aus, als hätten sie ihn geradewegs aus den 80ern geklaut. Retromantik pur.

...weiterlesen "Eine rappende 80’s-Werbung für die damals hochmoderne CD"

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Alles, was alt wird, kommt ja irgendwann wieder. So wohl auch der Discman. Zumindest im All. Denn da hat man nämlich herausgefunden, dass das Ding in der Schwerelosigkeit auch als Stabilisator funktionieren kann. Durch die Rotation der CD schwebt er quasi auf einer Stelle - und wenn man mehrere Discmänner zusammenklebt, kann man dadurch sogar eine ruhige Hand ersetzen. Achja - und Musik hören kann man so während der Arbeit natürlich auch. Praktisch².

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