Xavier Naidoof hat sich geäußert. Irgendwas mit Unterbewusstsein, Beobachtungen, in denen Menschen sich nicht mehr "mitgenommen" fühlen und gesellschaftliche Strömungen. Und es klingt tatsächlich ein bisschen wie eine AfD-Rechtfertigung nach einem erneuten Patzer. Sehr bizarr das alles. Und sehr bedenklich, weil der Typ ja immerhin 1,4 Mio. auf Facebook hat, die ihm da zum Teil beistehen.
Da darf Radio Havanna mit diesem Song gerne nochmal draufhauen bzw. gegenhalten. Ein bisschen Punk schadet schließlich nie. Auch wenn wir das Hurensohn-Wortspiel eigentlich schon hatten.

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Weil's nicht jeder weiß und ich auch nicht mehr im Kopf hatte: Stammheim ist ein Knast in Stuttgart, in dem die erste Generation der RAF saß und Selbstmord begangen hat. Und ein Stadtteil.

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Na, habt ihr schon den neuen Song von Xavier Naidoo  und seinen Söhnen gehört? Ich auch nicht. Anscheinend ist "Marionetten" aber nun die inoffizielle Hymne von Reichsbürgern. Und auf Twitter findet man jede Menge Accounts aus der rechten Ecke, die das Ding auf Platz 1 sehen wollen. Als trotziger Widerstand sozusagen. AfD-Style. Währenddessen hat sich die Stadt Mannheim bereits von ihren Söhnen bzw. dem Songtext klar distanziert.

Und ich finde das ja schon ein bisschen lustig. Stell dir vor, du bist knallhart rechts, hasst sowieso bereits alles und jeden und musst dann auch noch immer Xavier Naidoo hören. Nazi sein wär ja echt nix für mich. Und für meine Ohren noch weniger.