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Beruhigend zu sehen, dass offenbar auch ein paar edle Tropfen aus den Fluten gerettet und nicht weggeworfen wurden, nur weil sie nun eben nicht mehr so edel aussehen. Hätte ich dem Kapitalismus gar nicht zugetraut. Wobei es wahrscheinlich nicht lange dauern würde, bis alle Flaschen absichtlich mit Schlamm eingerieben werden, wenn sich dieses abgefuckte und vom Klima-Katastrophen-Leben gezeichnete Design noch teurer verkaufen lässt als sonst (hat irgendwie Jeans-mit-Löchern-Vibes, finde ich).
Aber ich will mal nicht meckern, solange dieser Flutwein anscheinend für eine gute Sache ist und unterstütze jeglichen Alkoholkonsum selbstverständlich gerne. Schon schön, wenn man helfen kann, in dem man sich betrinkt.

In Zeiten, in denen nicht mal einfach so sagen kann, dass man "positiv bleiben soll", weil man damit gleich ein gefährliches Virus verbindet, bleibt einem nur noch, alles negativ zu sehen und die eigenen Erwartungen in den Keller zu schicken. Zum Wein holen nämlich.

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Manchmal hilft ja nur noch Alkohol. Zum Beispiel ein Gläschen Wein (oder 10). Ich für meinen Teil trinke ja sehr gerne Wein, bin allerdings auch nicht sonderlich anspruchsvoll und kaufe hauptsächlich billigen Chardonnay, um ihn mir mit dem Satz "Chardonnay schadet nie" schönzutrinken. Und wahrscheinlich würde ich jeden anderen Wein kaufen, der mir ein nicht ganz so schlechtes Wortspiel anbietet.
Neulich habe ich zum Beispiel den "Weißwein gegen Traurigkeit" entdeckt, der - natürlich dieses Jahr - leider ganz schnell ausverkauft war. Vielleicht ist der FuckYouCovid-Tropfen aber auch der schlicht passendere Jahrgang für 2020. Würde auf jeden Fall mal probieren wollen. Auch wenn mir beim besten Willen kein Reim auf Grauburgunder einfallen will.


Wein. Das Wasser des Wochenendes. Prost, Leute. Es sei euch eine Gönnung gegönnt.

Der ist nämlich gerade im Sonderangebot. Und er hat den besten Namen, den ein edles Tröpfchen Wein haben kann. Prost, ihr Schnubblpupsis!

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