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Uwe Boll's beste Filme sind ja keiner seiner Filme, sondern seine legendären Wut-Reden auf YouTube. Als Kandidat für die Partei (oder auch mal als amerikanischer Präsident) widmet er sich in seinen FuckYouAll-Rants seit einiger Zeit auch der Politik. Mal mehr, mal wengier gut.
Für dieses großartige Statement kriegt der Uwe aber auf jeden Fall meine Stimme. Zumal er als Bundeskanzler ja auch so beschäftigt wäre, dass ein Comeback als Regisseur noch unwahrscheinlicher werden würde. Und das wäre ja auch schon mal eine gute Sache.

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Eine Hollywood-Doku über den mehrfach als schlechtesten Regisseur der Welt betitelten Uwe Boll, dessen beste Filme seine Hate-Videos über Hollywood, immer den gleichen Marvel-Scheiß und das seiner Meinung nach zu dumme Publikum waren. Und ich bin ja sehr froh, dass er mittlerweile seine "Karriere" beendet hat, höre diesem Mann aber einfach zu gerne beim Fluchen zu, als dass ich das nicht sehen wollen würde.

Already a cult legend, Uwe Boll will be remembered forever in the film world. Some will remember him as a modern-day Ed Wood, who made films so bad, they’re good. Others will remember him as the prolific filmmaker who came from a small town in Germany and never compromised his integrity while he created his own path in Hollywood.


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Martin Sonneborn, Nico Semsrott, Shahak Shapira, Serdar Somuncu und nun auch noch Uwe fucking Boll. Die Partei hat sich inzwischen ein richtiges Dreamteam zusammengestellt. Und der deutsche Regisseur, dessen Wut-Reden eigentlich schon immer mehr Beachtung bekommen haben als seine Filme, passt perfekt rein.
Ich kann mir jedenfalls keinen besseren Außenminister vorstellen als jemanden, der Fehler immer nur bei anderen sucht. Außerdem würde der sympathische Unsympath in seiner Amtsposition vermutlich daran arbeiten, Michael Bay nie wieder Filme drehen zu lassen. Und das würde die Welt doch auch schon mal ein bisschen besser machen.

Uwe Boll mag ich ja eigentlich nicht wegen seiner Filme, sondern, weil er sich immer so schön über den ganzen Müll in Hollywood aufregt - außer natürlich über seine eigenen Filme. Nun verabschiedet sich der hassgeliebte Regisseur aber endgültig vom Filmbusiness (Rampage, der laut Boll wie Boyhood ist, ist sein letzter Film).
Ganz weg ist er aber dann doch noch nicht. Denn nun hat er anscheinend seinen eigenen Streamingdienst, auf dem selbstverständlich nur Filme sind, die er entweder selber mag oder selber gemacht hat (wobei sich das vermutlich wenig unterscheidet):BollFlix.

Da ich den Mann ja aber, wie gesagt, lieber reden höre - und ich ahne, dass ihr euch da sowieso nicht anmeldet, hier  noch ein schönes Abschiedsinterview (von moviepilot) mit ihm in einer Videothek - und das geht so:

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Und bei den Rocketbeans w er auch. Nur halt ohne Videothek:
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