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HipHop goes Bundestagswahl

Punk is maybe dead, aber HipHop lebt offenbar auch noch 4 Jahre nach der Parteigründung. Denn im Gegensatz zur Anarchistischen Pogo-Partei steht die Urbane - eine HipHop-Partei nun offiziell auf der Liste zur Bundestagswahl.
Und tatsächlich haben die ja nicht nur Wahlspots mit Turntables, sondern auch ein gar nicht mal so schlechtes Wahlprogramm. U.a. haben sie Pläne gegen Rassismus, gegen Überwachung, gegen Turbo-Kapitalismus, für eine gerechtere Verteilung, für ein BGE, für einen kostenlosen ÖPNV, für mehr Hilfe für Refugees, für eine Entkriminalisierung von Cannabis und für mehr Kunst & natürlich HipHop-Kultur.
Und neben dem Fakt, dass Sampling ein eigener Unterpunkt ist, mag ich am Programm auch, dass es durchaus ernst genommen werden will, um dann 60 Seiten später mit "having fun" zu enden.

Hi,

willkommen beim Parteiprogramm von Die Urbane. Eine HipHop Partei.

Wir wurden bisher oft gefragt, ob wir das eigentlich ernst meinen. Japp, meinen wir.

Es geht nicht darum, "Yo!" zu schreien und das Parteiprogramm zu taggen. [...]

[...] Wir wollen ultimativ einen Zustand globaler Community, Solidarität, Einigkeit in all unserer Unterschiedlichkeit und Verschiedenheit, globaler Harmonie mit unserer Umwelt und friedlichen Zusammenlebens erreichen. Diese Vision ist universell und nicht eine Hip Hop spezifische. Aber die HipHop Kultur hat trotzdem intuitiv die Vision aus sich heraus entworfen: peace, love, unity & having fun!

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