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Wenn Facebook dealt – warum du bald keinem „Like“ mehr trauen kannst

Wer eine Facebook-Fanpage betreibt, dem ist es vielleicht auch schon mal ins Auge gestochen. Per so genannten Kampagnen kann man für Geld auf mysteriöse Weise sein Publikum erweitern bzw. mehr Likes ergattern.
Likes über irgendwelche anderen Anbieter zu kaufen (also nicht über Facebook) ist aber laut Facebook-Richtlinien verboten. Dass das viele große Firmen/Stars trotzdem machen, kann man sich allerdings irgendwie denken. Ist eben billiger.
Und nur wer viele Daumen nach oben hat, gilt auch als beliebt - und ein guter Ruf ist ja schließlich das A&O, wenn man was (oder sich) verkaufen möchte. Dem dummen kleinen Otto-Normal-Bürger fällt der Betrug ja sowieso nicht auf.
Die bezahlten falschen Gefällt Mir's stammen fast ausschließlich von Fake-Accounts mit strangen Namen, die meist in Indien, China, Kasachstan, Usbekistan oder sonstwo per Agentur zusammengesucht wurden. In der Online-Welt ist es nämlich gar nicht mal so unüblich sich unzählige Klicks aus fremden Ländern zu organisieren - meistens sogar für nachvollziehbare Zwecke. Man denke da zum Beispiel an das Testen einer großen Online-Seite vor dem Launch bzw. die Belastbarkeit irgendwelcher Server.

Doch zurück zum Thema: Woher kommen denn jetzt eigentlich die angeblich "echten" Likes, die man sich per Geldbetrag direkt von Facebook ranholen kann? Da Like-Agenturen illegal sind, können es die ja schon mal nicht sein - oder? YouTuber Veritasium hat den ganzen Mist mal mit seiner eigenen Page für euch ausprobiert & getestet - das Ergebnis erfahrt ihr nach dem Klick auf Play.

Und wem das alles nicht hören will, der kann sich ja einfach die Facebook-Movies (Lookbacks) von Walter White und Darth Vader geben und relaxen.

via

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