Ein Rewe in Bayern verschenkt abgelaufene Lebensmittel


Es heißt Mindesthaltbarkeitsdatum und nicht Wegwerfdatum - und genau deshalb verschenkt der Rewe der Familie Hauke (in Bad Brückenau, Bayern) die Produkte, die nach jenem Tag auf der Verpackung offiziell nicht mehr in den Verkauf dürfen: Sie sind noch essbar.
Und ich finde ja, wir sollten gesetzlich regeln, dass Supermärkte generell das Wegschmeißen von Essen vermeiden müssten. Wenn nicht als Spende für die Kunden, dann vielleicht wenigstens als Tierfutter oder für die Komposthaufen in der Landwirtschaft.

11 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgen Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte jedes Jahr in Deutschland!
Mit unserem Food-Share-Regal wollen wir etwas dagegen tun. Jeder darf sich bedienen, jeder darf selbst entscheiden wieviel er mitnehmen möchte. Und das ganz ohne Kosten – und ohne schlechtes Gewissen.
Dabei geht es nicht um die Versorgung der Bedürftigen. Das ist weiter die Aufgabe der Tafeln, die wir ebenso Tatkräftig unterstützen. Es geht nur darum mit Lebensmitteln respektvoll umzugehen und nicht sinnlos in die Tonne zu werfen.
Für die meisten Verbraucher ist es ein ungeschriebenes Gesetz: Hat das Lebensmittel das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten, darf man es nicht mehr essen. Manche zweifeln schon, wenn Sie den Joghurt am selben Tag essen, an dem er „abläuft“.
Ein Trugschluss: Denn das MHD bedeutet nicht, bis zu diesem Datum muss der Joghurt oder das Müsli unbedingt verbraucht werden, lediglich garantiert der Hersteller den einwandfreien Genuss seines Produkts bis zu diesem Tag.

Helfen Sie uns, damit wir gemeinsam die Welt ein Stück besser machen.

Sebastian Hauke

Geschäftsführender Gesellschafter REWE Hauke oHG



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