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Zwischen Pest und Cholera: Rassismus oder Pandemie

Mein antifaschistisches Herz freut sich ja sehr darüber, dass sich am Wochenende angeblich über 180.000 Demonstranten in ganz Deutschland versammelt haben, um gemeinsam für #BlackLivesMatter einzustehen. Mein von Virologen zugedröhntes Gehirn und meine Risikogruppen-Lunge finden riesige Menschenansammlungen mitten in einer Pandemie allerdings immer noch sehr beängstigend. Ein klassisches Dilemma. Es ist aber vermutlich auch ein Privileg, sich von Corona stärker bedroht zu fühlen als von Rassimus. Und vielleicht können wir das ganze ja auch als wissenschaftliches Experiment betrachten, dessen Ergebnisse wir dann in 2-3 Wochen erfahren.

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