Springe zum Inhalt

SeaWatch: „Wenn uns nicht die Gerichte freisprechen, dann die Geschichtsbücher.“

"Wenn uns nicht die Gerichte freisprechen, dann die Geschichtsbücher."

- Carola Rackete, 31, Kapitänin der "Sea-Watch 3"

Starker Satz von einer starken Frau, die für ihre Zivilcourage eigentlich Hochachtung, Respekt und Anerkennung statt drohender Strafe verdient hätte, wenn die EU nicht so ein moralisch völlig verkorkster und humanistisch hässlicher Laden wär.
Nur eine Woche nach dem #Weltflüchtlingstag scheißt der Friedensnobelträger EU wieder mal auf das Leben von Flüchtlingen, das zum Glück aber nicht allen egal ist. Wer der #Sea-Watch dabei helfen will, wenigstens ein klein bisschen Menschlichkeit in Europa zu bewahren, kann seinen zumindest finanziellen Teil dazu beitragen, den das wichtige Hilfsprojekt sicher gut gebrauchen kann: sea-watchorg (aktuell auf 'nem Ersatzsserver, da aus hoffentlich guten Gründen überlastet). Das Bußgeld auf Ertrinkende retten liegt in der EU derzeit anscheinend bei bis zu 50.000€ + eine eventuelle Beschlagnahmung des Schiffes. Aktuell sterben auf der Flucht übers Mittelmeer durchschnittlich 6 Menschen pro Tag. Sea-Watch war seit 2015 an der Rettung von mehr als 37.000 Personen beteiligt.

European institutions have once again proven their incapability of handling the responsibility to safeguard the rights of people rescued at their deadly sea border. Neither any of the European States nor the EU commission were willing to enforce what is the basis of their constitutions - human dignity.
With yesterday’s political ruling furthermore the European Court of Human Rights (ECHR) failed to provide any expedient for the 42 survivors stuck aboard the rescue ship Sea-Watch 3. Their situation is now more desperate than ever. As a result, today at noon, the captain was forced to enter Italian territorial waters under emergency law. (seawatch)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.