Xenobots | Forscher haben lebende Roboter aus Stammzellen gezüchtet, die u.a. Meere von Mikroplastik befreien sollen


Klingt nach Zukunft, aber wir sind ja auch im Jahr 2020: Wissenschaftler haben eine neuartige programmierbare Spezies erfunden, die halb Organismus, halb Maschine ist und sie soll irgendwann mal Tumore bekämpfen, Arterien säubern und das Altern verhindern, aber auch radioaktiv verseuchte Materialien abtransportieren und Mikroplastik aus den Ozeanen fischen können.
Die kleinen Bio-Maschinen sind 0,7 Millimeter groß und können sich sogar reproduzieren. Und eventuell können die Robotierchen sogar mal die Welt retten, wenn dieses Zitat dazu nicht zufällig der letzte Satz der Menschheit war: "Es fällt schwer, Angst vor einer baldigen Übernahme durch die Dinger zu bekommen". ¯\_(ツ)_/¯

Wissenschaftler haben lebendige Roboter aus Frosch-Stammzellen gebaut. Anstatt Plastik, Stahl oder Chemikalien zu nutzen, wollte das US-Forscher-Team selbstheilende, biologische Materialien für den Maschinenbau verwenden heißt es im zugehörigen Paper. Die winzigen Roboter heißen Xenobots und können programmiert werden, auch wenn sie aus lebenden Zellen bestehen. Werden sie beschädigt, können sie sich selbst heilen. [...] Der Quellcode, den die Forscher genutzt haben, um die Xenobots zu designen, steht kostenlos aus Github zur Verfügung. (futurezone)

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