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Es ist nicht alles DSGVO, was glänzt


An sich ja schön und wichtig, dass aufgrund der heute ins Internet tretenden DSGVO sich mehr oder weniger alle damit auseinandersetzen, wie sie eigentlich mit ihren oder anderen Daten umgehen. Das neue Gesetz, das eigentlich Big Player wie Facebook, Google & Co KG zurechtregeln sollte, aber im Endeffekt hauptsächlich Panik bei kleinen Bloggern à la OmaErnasKleineBackstube.de.vu auslöste, die ihre Seite vermutlich offline genommen hat, weil sie dann doch lieber Kuchen backen will als Internet-Cookies aus Codes zu entkrümeln und seitenlange Datenschutzerklärungen zu schreiben.
Und die fiesen reichen Großkonzerne? Joa, die haben halt Geld - und einfach ein paar Leute eingestellt, die sich um den ganzen Scheiß mal eben kümmern. Dabei war der ursprüngliche Plan von einem Kampf für besseren Datenschutz ja, dass man damit weitergedacht auch einem Überwachungsstaat vorbeugt, zu dem sich so ein Land ja auch mal schneller entwickeln kann als ein Face-Scanner Fotos. Und wenn ich mir Bayern so angucke, bekomme ich da ja ähnlich viel Angst wie Oma Erna vor den angeblichen 20 Mio€ Bußgeldern, die sich wie ein Mythos durch jeden 2. DSGVO-Artikel ziehen (weil 1A-Clickbait).
Naja. Wenigstens ist meine Seite jetzt etwas schlanker und schneller nach ewigem damit rumplagen. Vielen Dank, DSGVOhje.

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