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Pro7 Maxx stellt Übertragung der CounterStrike-Liga wegen Amoklauf ein

Den ganzen Tag unzensierte, ungefilterte Bluttaten in den Nachrichten und Online-Medien. Hauptsache Quote. Aber dann sinds Killerspiele.

— HPPR (@Gronkh) 24. Juli 2016

Die Killerspiel-Dämlichbatte nimmt weiterhin lächerliche Formen an. Nachdem in Hamburg Polizisten für eine Videospielfahndung auf'm Flohmarkt abgestellt wurden, streicht Pro7 Maxx die bereits angefangene und kurz vorm Finale stehende Online-Übertragung der CS:GO eLeague, die sie im Mai noch mit viel positiver Resonanz angekündigt hatten. Die zusammenfassende Highlight-Show lieferte Quoten weit über dem sonstigen Senderdurchschnitt und war ein voller Erfolg. 
Aufgrund der wieder aufkommenden Diskussion um die achsobösen Computerspiele zieht man nun aber komplett den Schwanz ein. Schließlich könnte sich ja irgendwer darüber aufregen - oder direkt amoklaufen. Ja ne - is' klar. Ich spiel' dann mal ein bisschen Sims, um mein Leben auf die Reihe zu kriegen.
Und um das Ganze noch absurder zu machen, hier mal ein paar Worte vom Chef von Pro7 Maxx, die knapp 3 Monate alt sind und ein Kommentar zur stolz verkündeten Übertragung "damals" waren:

"E-Sport-Veranstaltungen sind längst zu einem Massenphänomen geworden und begeistern vor allem ein junges, männliches Publikum weltweit. Aus diesem Grund passt die ELEAGUE perfekt zu unseren Zuschauern. Ich freue mich, dass wir dieses neue Event exklusiv im Free-TV zeigen können - und ab Juni ein wöchentliches, mitternächtliches Must-See für E-Sportsfreunde im Programm haben."


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