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Videogame-Doku Part II: Killerspiele – Der Streit eskaliert

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Der zweite Part der Killerspiele-Doku von ZDFInfo (bzw. von Christian Schiffer), dessen Vorgänger ich hier auch schon verbloggst habe. Diesmal geht's u.a. um die Amokläufe von Erfurt bis Winnenden, die damals die Debatte rundum Spiele mit Gewaltszenen so richtig ins rollen gebracht hat. Und ganz Deutschland diskutierte darüber, ob man Counterstrike verbieten sollte - anstatt sich um die wirklich Ursachen im sozialen Umfeld zu kümmern.
Interessant ist dabei vor allem, dass heute beinahe niemand mehr daran glaubt (außer ein paar hängen gebliebene Psychologen), dass Games allein einen normalen Menschen dazu bringen, auch im echten Leben zu töten, wenn er nicht ohnehin schon einen gewaltigen Schuss hat. Die Parallelen zum Film, der in seiner Frühphase auch regelmäßig verteufelt wurde, werden auf jedem Fall immer klarer. 
Vielleicht braucht der Mensch auch einfach immer irgendwas oder irgendwen, den er für irgendwas die Schuld geben kann, um sowas zu verarbeiten. Wiedemauchsei, Teil 2 lohnt sich ebenso. Schließlich ist auch ein alter Bekannter (siehe Vorschaubudi) dabei! o/
PS: Apropos verbieten. Kaas von den Orsons hat damals einen Song über Amokläufe aus der Ich-Perspektive geschrieben, der später u.a. von Frank Plasberg genau so beschuldigt wurde, wie ein Counterstrike (bei Marilyn Manson und Slipknot war's ja damals auch so). Als Antwort darauf kam dieses Halt-die-Fresse-Video. Und ich finde, das fasst zumindest die Amok-Debatte immer noch ganz gut zusammen.

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