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Unpopular opinion, aber eigentlich wars doch immer unfair, dass ein Döner immer so viel billiger als alles andere war, obwohls doch ganz klar eines der geilsten und vielleicht sogar gesündesten Fast Foods überhaupt ist, oder nicht? Finde wir sollten eher allen anderen Produkten vorwerfen, dass sie sich nicht dem Kebap-Preis der 90er angepasst haben und maximal 1,50€ teuer sind anstatt dem Döner vorzuwerfen, dass er jetzt genauso VIEL kostet wie der ganze andere Kram. Meinetwegen muss der Döner jetzt aber auch nicht unbedingt der neue Kaviar werden.

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Twitter redet momentan eigentlich nur noch über Twitter. Elon verkündet mit seinem neu erworbenem Kurznachrichtendienst und einem lustigen Spruch, dass man ab jetzt über wirklich alles Witze machen darf. Und als dann alle Witze über Elon gemacht haben, hat er sich offenbar umentschieden und ganz ernst getweetet, dass man ab jetzt nicht mehr Witze über alles machen darf. Okay. Vielleicht hätte man die blaue Vogel-Plattform doch besser einfach an ElHotzo übergeben sollen.

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https://twitter.com/horsti4000/status/1589536339598639106

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...weiterlesen "Twittwoch #45"

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Eine meiner Lieblingsstädte heißt ja Amsterdam, wo ich schon sehr oft entweder Käse oder Gras konsumierend irgendwo rumsaß und auch dieses Jahr wieder war. Im neuesten Call of Duty kann man der holländischen Metropole nun auch mit dem Gaming-Controller einen Besuch abstatten, indem man an virtuellen Grachten vorbeischlendert. Und ich glaube ja, ich habe tatsächlich mal in einem dieser vervideogame'ten Cafés ein Bier getrunken, um mich vorm Regen unter den Schirm zu flüchten. Ganz schön flashig, wie gut und realistisch das aussieht.
Ich will mehr davon. Kann vielleicht irgendjemand mit sehr viel Geld ein total langweiliges, aber grafisch superrealistisches High-End-Game entwickeln, das die gesamte Erde inklusive aller Städte eins zu eins via GoogleEarth als digitale Version kopiert? Ich hätte gerne so einen Mix aus GTA, Flugsimulator und Sims, das ein nachgebautes GoogleStreetview mit NPCs und Spielern ausstattet und mich da völlig frei rumlaufen lässt.
Am besten mit integriertem Editor, damit die weltweite Community jedes noch so kleine Detail weiter ausbauen kann, von der Sehenswürdigkeit, die man mal besucht hat bis hin zum Poster im eigenen Zimmer. Vielleicht kann man darin dann auch gleich sein eigenes Leben nachspielen, aber mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad. Und wenn es sich auch noch in VR zocken lässt, können wir es Matrix nennen und Metaverse endlich in den Müll werfen.

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The Line ist eine zivilisatorische Revolution, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und ein noch nie dagewesenes urbanes Wohnerlebnis bietet, während die umliegende Natur erhalten bleibt. Sie setzt neue Maßstäbe in der Stadtentwicklung und zeigt, wie die Städte der Zukunft aussehen sollten.

Es klingt alles wie der Anfang von einem schlechten Dystopie-Film. Von den Machern von The Cube und The Square kommt nun: THE LINE. Multi-Multi-Milliardäre bauen die Stadt der Zukunft, die natürlich total anders und ultra-hyper-sciencefiction-3000 aussieht. Denn es ist eine 500 Meter große Mauer aus Spiegeln mitten in der Wüste. Superlang - und superschmal. Wenn man länger darüber nachdenkt, ist das architektonisch natürlich auch superdumm, aber es ist ja nur ein Film und muss eben nur cool aussehen.
Und weil es auf den ersten Blick so wirken soll, als würden wir uns einen utopischen Film angucken - der Regisseur ist ein Fuchs - zeigt man uns erstmal nur ein paar Szenen mit fröhlich Golf spielenden Familien aus den sogenannten High-Lights. Das sind die obersten natürlich absolut cleanen Level von The Line, in denen alle noch die Sonne genießen dürfen. Hier ist alles entweder begrünt, verglast oder vergoldet und glänzt so vor sich hin.
Nach einem kurzen Schnitt auf einen im Sand liegenden Vogel, der offenbar gegen die Mauer geflogen und nun von den reflektierenden Spiegeln gegrillt wird, sehen wir ein riesiges Hologram, auf dem eine vollkommen weiß gekleidete und scheinbar gar nicht diktatorische Regierung nochmal präsentiert, wie nachhaltig und naturverbunden The Line doch ist.
Dann fährt die Kamera plötzlich bergab. Wir fahren 300 Meter runter. Es wird dunkel. Die Neonreklamen flackern im Schatten des Rauchs einer brennenden Mülltonne, an der eine auffallend saubere Drohne vorbeifliegt. Wir hören laute Motorengeräusche, es riecht nach Öl und alles sieht aus, als hätte es erst Asche und dann Müll geregnet. Ein abgemagerter Hund mit einem irgendwann mal weißen Halstuch hustet Blut neben etwas, das einer toten Ratte ähnelt. Ein fast ganz abgenagter Hühnerknochen fällt vom Himmel. Es ertönen Schüsse. Und dann der zweite große Plottwist: es geht noch weiter runter.
So stelle ich mir jedenfalls diesen Film vor, der leider noch dümmer ist, weil die das Ding da aus irgendeinem dummen Grund wirklich für eine gute Idee halten und tatsächlich bauen wollen. Da hilft nur ein ausnahmsweise mal beruhigender Blick in die Kommentare, wo The Line alle offenbar genau so "klasse" finden wie ich:

It's like a late 2000's young adult dystopia novel brought to life! "In the Line, we could have anything we wanted.. if you were a Highliner. Us Lowliners had to struggle to get by, and outside the GlassWall, the Lineless dwelled and scribbled not-straight lines..."

What they forgot to mention: At first the rich live at the top levels where there's enough light, the poor live at ground level in the shadows. After the Big Rebellion The Line is used as huge prison complex.

This feels like it would be the setting for one of those dystopian movies where the citizens are trapped in a seemingly utopian society and they are told that they are being protected from the outside by a secretly corrupt and twisted authoritarian dictatorship government and the MCs find out and try to escape.

This feels like the video you see in the first act of a sci fi movie before everything goes to hell in the second.

I've never seen a dystopian idea presented so positively.

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Everything Everywhere all at Once meets Primer: Beyond the Infinite Two Minutes. Die Geschichte von einem Fernseher, in den man zwei Minuten in die Vergangenheit blickt und einem anderen Fernseher, in den man zwei Minuten in die Zukunft blickt. Eine sympathische Low-Budget-Filmperle aus Japan mit einem in sich verzahnten Zeitschleifen-Adventure, das daraus resultiert, dass jemand diese beiden Fernseher gegenüber stellt.

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Bisher gibt es ja immer noch keinen wirklich guten Corona-Film, was wahrscheinlich auch aber daran liegt, dass absolut niemand mehr Bock hat von dem Thema Pandemie mehr als nötig zu hören. Zumal ja auch keiner so richtig sicher sagen kann, ob diese Geschichte überhaupt schon endgültig auserzählt ist (oder es sogar eine neverending und more and more boring story wird).
Der Film über die quasi pinke Flausch-Version von Coroni wurde allerdings schon lange vor Omikron & Co. erzählt und hat die ganze Scheiße, die danach auf uns zu gekommen ist, offenbar schon geahnt. Nur, das sie offenbar eine rosafarbene Brille aufhatten, als sie in die Zukunft geschaut haben. Aber vielleicht lässt sich die Vergangenheit hübsch angestrichen ja auch etwas leichter verarbeiten, wer weiß.

...weiterlesen "The Pink Cloud – Zusammen. Allein. Für immer."

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Twitter gehört nun einem Mann, der ungefähr so cool ist wie die CDU und 44 Milliarden für u.a. die Sprüche ausgegeben hat, die ihr hier lesen könnt. Die ersten Twitterianer flüchten bereits nach etwas, das sich Mastodon schimpft und vermutlich wie alle anderen neuen Socials der letzten Jahre irgendwann wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwindet (oder es kommt irgendwann der Mastodonnerstag, wer weiß). Und abseits des Internetz verwirrt uns die Natur auch noch, indem sie zur Winterzeitumstellung offensichtlich die Jahreszeiten vertauscht hat.

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...weiterlesen "Twittwoch #44"

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Die NASA hat herausgefunden, dass Bilder von Kindergartenkindern wissenschaftlich korrekter sind als wir alle vermutet hätten und die Sonne uns tatsächlich ins Gesicht lacht. Zumindest manchmal, wenn der brennende Ball am Himmel sich z.B. darauf freut, ein paar gewaltige Sonnenstürme auf die Erde abzufeuern. Und ich glaube, das ist mein neues Lieblingsfoto von Sunny McSunshine.

Last week, NASA’s Solar Dynamics Observatory captured an image of the biggest object in our solar system looking like the Stay Puft Marshmallow Man from “Ghostbusters,” the baby-faced “Teletubbies” sun or a jack-o’-lantern (if you’re into the Halloween spirit).
But what looks like a Scrub Daddy sponge set ablaze might not be as cute as it appears. For us here on Earth, the solar emoji could produce a beautiful aurora sighting — or it could signal problems for the planet’s telecommunications systems. (washington post)