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Normsprenger:in – Die Chefin bin ich


Eine alte Schulfreundin von mir, die Sarah wurde vom MDR begleitet und hat mal erzählt, wie es sich eigentlich so als Rollifahrerin mit Assistenz lebt und warum das für sie deutlich besser ist, als gesammelt in einer Einrichtung zu landen. Und anscheinend ist es gar nicht selten, dass Menschen mit Behinderung direkt nach der Schule in der Lage dazu sein müssen, eine staatliche Behörde zu verklagen, um nicht schon mit 20 in einem Altersheim zu landen. Denn meine Lebensgeschichte könnt ihr fast eins zu eins über diesen Beitrag legen, was das angeht. Ich bin übrigens auch für zwei Sekunden zu sehen - auf einem Oldschool-Foto aus der Raucherecke vor der Schule. Liebe Grüße, Chefin. 👋

"Mit 20 Jahren ins Altenheim – für die Leipzigerin Sarah Lenz war das keine Option. Sarah, heute 34, lebt mit Muskelschwund in den eigenen vier Wänden – mit ihrer Assistentin Ulrike."

2 Gedanken zu „Normsprenger:in – Die Chefin bin ich

  1. Chris

    Hab den Beitrag noch gar nicht angeschaut, mache ich natürlich noch, aber für solches Zeug (und den ganzen Rest) feiere ich Deinen Blog einfach gnadenlos ab. Danke und immer, immer weiter so! Qualitäts- und Soul-Referenz im deutschsprachigen Web. Noch mal: Danke!

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