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Serien-Finale 2020: Eine Virus-Mutation – und eine vereinte Wissenschaft

2020 ist offenbar nicht auf ein versöhnliches Jahresende aus und schenkt uns zu Weihnachten anscheinend eine Virus-Mutation. Oder vielleicht sogar zwei. Denn in Großbritannien hat man wohl herausgefunden, das eine neue inzwischen anscheinend schon verbreitete Form des Virus 70% ansteckender sein soll als vorher. Eine ähnliche Meldung gibt es zeitgleich auch aus Südafrika, da führt die Mutation aber angeblich auch noch zu schwereren Verläufen bei Jüngeren.
Und so langsam fällt es mir ja ganz schön schwer, noch gutmütig daran zu glauben, dass 2021 besser wird. Aber - um nochmal an die guten Nachrichten zu erinnern: wir haben glücklicherweise schon einen Impfstoff. Er muss jetzt eben nur noch so schnell wie für deutsche Behörden möglich millionenfach verabreicht werden (seufz).
Und um das bisher ziemlich düster aussehende ersten Monate des neuen Jahres noch zu retten, hoffe ich ja, dass die Wissenschaft uns bis dahin noch im letzten Moment den Arsch rettet, indem wir auf sie hören. Zum Beispiel auf das frisch erschienene Pan-European Position Paper, in dem Wissenschaftler aus ganz Europa eine gemeinsame Strategie erarbeitet haben (u.a. unterzeichnet vom MaxPlanck-Institut, dem RKI, der Leopoldina, aber auch Drosten und Ciesek). Ich fühle mich derweil wie beim Wettrüsten zwischen Virus und Menschheit. Mit anschließendem Endboss-Fight, in dem wir Corona hoffentlich langsam aber sicher kaputtimpfen.

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