Neuseeland hat sich entschieden: Jacinda Ardern ist die Zukunft


Jacinda Ardern ist dieses Jahr erst 40 geworden, hat in ihrer ersten Amtszeit inzwischen zweimal erfolgreich eine Pandemie im eigenen Land gestoppt und ist auch sonst ziemlich genau das Gegenteil von Donald Trump. Nachdem sie währenddessen ein Erdbeben live im Fernsehen nett weggelächelt und ganz nebenbei noch ein Baby bekommen hat, darf die Corona-Besiegerin zur Belohnung nun alleine mit ihrer Partei weiterregieren.
Ich kenne ja zufälligerweise genau einen Menschen, der in Neuseeland wohnt und vor zwei Tagen slidete durch meine Timeline tatsächlich ein entspanntes Foto aus einer vollen Cocktail-Bar dort - mit der Caption "Thanks Jacinda Ardern".
Und ich war zugegebenermaßen ja schon ein bisschen neidisch. Erst recht, wenn Merkel nächstes Jahr wieder von einem von drei weißen alten und vermutlich nicht mal annähernd so erfrischenden Männern abgelöst werden sollte. In Zeiten, wo in so vielen Ländern der Welt scheinbar nur egozentrische und immer männliche Arschlöcher regieren dürfen, ist Ardern auf jeden Fall ein sympathischer wie empathischer Hoffnungsschimmer.

"One of the criticisms I've faced over the years is that I'm not aggressive enough or assertive enough, or maybe somehow, because I'm empathetic, I'm weak. I totally rebel against that. I refuse to believe that you cannot be both compassionate and strong."
- Jacinda Ardern

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