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Seit 2015 kleb ich mir jedes Jahr die dämmernden und hochgradig entspannenden Burning-Man-Sets von Tycho hier ins Blog. Letztes Jahr gabs leider erstmalig keins, Corona und so, wisst ihr ja alle.
Seit ein paar Tagen gibt es nun allerdings endlich wieder ein neue Set. Diemal nicht vom Burning Man, sondern vom Red Rocks - aber mit genau den gleichen Wohlfühlelectrosummerendingvibes. Und damit wünsche ich ein gut klingendes Wochenende. Was auch immer ihr euch zu diesen Sounds gönnen wollt - gönnt euch.

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Schon krass, dass der Punkt, an dem Deutschland die Erde quasi nicht mehr kaputt macht, erst in 24 Jahren sein soll und das als schnell verkauft wird. Aber immerhin - 2045 soll's endlich soweit sein.
Und wie dieses "klimaneutral" dann zum Beispiel aussehen könnte, zeigt diese Zukunftsvision von der Agora Energiewende und dem Frauenhofer ISE, das mal ein wissenschaftlich fundiertes Future-Modell visualisiert hat (ja, ganz ohne Flugtaxis). Ich persönlich würde dort ja sehr gerne wohnen wollen, hätte genau dieses Zukunftszenario aber früher auch schon vom Jahr 2020 oder spätestens 2030 erwartet und bin daher gleichzeitig ganz angetan und leicht enttäuscht davon.

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Irgendjemand mit einer sehr niedlichen Schrift mag das Internet offenbar gar nicht so gerne wie ich. Ich vermute ja aber, dass er oder sie vielleicht einfach auf den falschen Seiten unterwegs ist und eventuell nur 'ne neue schöne Bubble braucht. Oder doch etwas "Virtual Detox" braucht, wie man heute ja so schön sagt, wenn jemand sich mal vornimmt, die nächsten 10 Minuten ohne Handy zu überleben. Props gehen trotzdem raus an das richtig gesetzte Komma und den ganzen Quatsch im Internet, den ich so mag.
...weiterlesen "Eine Nachricht ans Internet"

Niemand hat mehr Bock über Wahlen und/oder Corona zu sprechen, was sich eventuell noch rächt, vielleicht aber auch nicht. Das Twitter-Highlight der Woche war ein kaputtes Zuckerberg-Imperium, das ein paar Stunden das Internet repariert hat. Und sonst ist scheinbar nichts passiert, was aber eigentlich auch mal ganz schön ist. Twittwoch #40.

...weiterlesen "Twittwoch #40"

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Das Internet hat endlich mal wieder einen Serien-Hype und mir gefällt ja, dass es in diesem Fall eine brutal weirde Vorliebe für südkoreanische Abenteuerspielplätze beweist. Takeshi's Killer Castle goes Netflix: Squid Game.

Twitter hatte gestern einen tollen Tag. Mark Zuckerberg vermutlich eher nicht so. Der hat an einem einzigen Tag immerhin mehrere Milliarden $ verloren, was mir persönlich jetzt allerdings nicht allzu sehr leid tut.
Ich halte einen Shutdown von Facebook, Instagram und WhatsApp nämlich für eine äußerst gute Impfkampagne und fand das Internet gestern eigentlich mal ganz schön ohne. Hoffe, wir machen das demnächst öfter mal für ein paar Stunden. Zum Beispiel jeden Tag oder so. Es soll ja auch noch andere Dinge außer Social Media im Netz geben, die man so anklicken kann - hab' ich jedenfalls mal gehört.

...weiterlesen "One shining Day in the Internet"


Auf Arte läuft mit La Haine einer meiner Top10-Filme aller Zeiten, der die Geschichte von einer Gesellschaft erzählt, die fällt und nicht zu altern scheint, obwohl sie jetzt auch schon 26 Jahre auf dem Buckel hat. In Sounds Of Germany macht Olli Schulz eine musikalische Reise quer durch D-Land und landet am Ende selbst im Fernsehgarten. Dichtung & Wahrheit dokumentiert nochmal, wie HipHop nach Deutschland kam und wird grad von allen Rapheadz empfohlen.
Aurel Mertz hat endlich (wieder) eine eigene Show im Fernsehen und nimmt satrisch jede Woche etwas außeinander, was hierzulande nicht so doll bis sehr beschissen läuft. Paradox aka ein Ex-BerlinKidz-Member beweist, dass Genie und Wahnsinn oft nah beeinander liegen. Und in der Arte-Doku Die Erdzerstörer erfahrt ihr, warum ich Autos so scheiße finde und wie "gut" die Menschheit mit ihrem Zuhause umgeht.



...weiterlesen "Gemediathekt: Hass, Sounds of Germany, Dichtung & Wahrheit, Aurel Original, Paradox Graffiti, die Erdzerstörer"


Abu Harry hat das schönste Deutschrapvideo des Jahres gedreht. Ein Hund begibt sich zusammen mit Mac Miller (RIP) auf einen surrealn Trip. Eelke Kleijn remixt Mary J. Blidge ins Jahr 2021. The toten Crackhuren im Kofferraum, Taby Pilgrim & BLOND lassen sich männliche Schränke bauen. Edwin Rosen hat alle Hände leer zu tun. Und Ross from Friends hätte gern ein ordinary Life.


...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: Abu Harry, Mac Miller, Eelke Kleijn, The TCHIK & Taby Pilgrim & BLOND, Edwin Rosen & Ross From Friends"


Schon sehr frustrierend, wenn gefragt wird, ob wir die Erde denn überhaupt noch irgendwie wieder reparieren können und die Antwort eines faktenbasierten und wissenschaftlich arbeitenden YouTube-Kanals erstmal ein klares und fettes NO* ist. Zum Glück hat kurzgesagt aber noch ein kleines Sternchen mit aufs Thumbnail gepackt, damit uns wenigstens noch ein kleines bisschen Hoffnung darauf bleibt, dass wir noch nicht komplett verkackt haben. Die eigentliche Antwort lautet daher auch wieder mal: "Well, it's complicated."

Kurzgesagt: Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit waren wir reicher, fortschrittlicher oder mächtiger. Und doch fühlen wir uns angesichts des raschen Klimawandels überfordert. Oberflächlich betrachtet scheint es einfach zu sein. Treibhausgase fangen die Energie der Sonne ein und geben sie an unsere Atmosphäre ab. Dies führt zu wärmeren Wintern und härteren Sommern. Trockene Orte werden trockener und feuchte Orte feuchter. Unzählige Ökosysteme werden aussterben, während die steigenden Ozeane die Küsten und die darauf errichteten Städte verschlingen. Warum also verhindern wir das alles nicht einfach? Nun, das ist kompliziert.


Die Electronicos Fantasticos basteln ihre Neo-Tokyo-Sounds nicht nur mit Ventilator-Gitarren und Röhrenfernseher-Drums, sondern inzwischen auch mit über Barcodes skatenden Boards. Cyberpunksynths from the Year 2021.

Der Wahlkampf ist endlich vorbei, aber das Ergebnis deprimiert noch mehr als die Tatsache, dass auch der Sommer vorbei ist. Die Jugend ist nicht nur grün, sondern hat auf TikTok scheinbar auch die FDP für sich entdeckt. Und offenbar ist die größte globale Krise der Menschheitsgeschichte einfach nicht wichtig genug, um Deutsche dazu zu bewegen, mal woanders ein Kreuzchen zu setzen. Tja. Jetzt bleibt uns nur noch die Hoffnung auf eine Ampel und Weed. Twittwoch #39.

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