Feels like neuer deutscher Heimatfilm: Zwei Ossis in der tschechischen Prärie, die mit ihrem Trabbi einen Ski-Ausflug wagen. Ein sehr trashiger, aber hin- und wieder auch wunderschön ostalgisch bebilderter Kurzfilm von Günther & Hindrich. Das Beste sind aber eindeutig die (sehr)hochdeutschen Untertitel, die den Hardcore-Ossi-Dialekt noch drolliger machen, als er ohnehin schon ist. Darauf erstmal 'ne Gippö ünd 'n Bierschn.

Günther und Hindrich packt das Fernweh. Den sächsischen Skilauf-Koryphäen ist der heimische Rodelberg nicht mehr genug. Ihr Ziel: die kaum bezwingbare „Lomnitzer Scharte“. Doch um die mythischen Gipfel der Hohen Tatra zu erreichen, müssen die zwei versifften Zweitaktfreunde Prüfungen epischen Ausmaßes bestehen, gegen die selbst Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie wie zwei ahnungslose ABC-Schützen wirken. Viehisch!



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Adobe hat sich via Wettbewerb fiktive Filmposter von Studenten einschicken lassen und dem Scrubs-Allstar Zach Braff die ehrenwerte Aufgabe überlassen, aus dem Gewinnerplakat einen Film zu drehen (#MoviePosterMovie).
Das hat er nun auch getan. Und zwar kurz nachdem er eine der zwei Fyre-Festival-Dokus geguckt hatte und sich dachte, dass es Zeit wäre für einen im Jahr 1865 stattfindenden Abriss über die "schöne" neue alte Fake-Welt der Glamour-Glitter-Influencer-Industrie. But first, let me take a Selbstportrait.

„Gold for lies, silver for smiles.“


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Wenn ein schlechter Musikgeschmack das zu smart gewordene Smarthome erst zur Roborevolution, dann zur Existenzkrise und schließlich auf die Suche nach dem Sinne des Lebens bringt. Ein Leben ohne Bruno Mars. Alexa, spiel den blackmirrormäßigen Sci-Fi-Comedy-Kurzfilm Singularity Stories vol. 1.

When Colleen’s Amazon Alexa refuses to play her favorite Bruno Mars song, she becomes aware of the emerging Artificial Intelligence (AI) consciousness that has awoken around the globe. Will she welcome our robot overlords? More importantly, can she convince them that her taste in music isn’t terrible?


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Der Xenomorph feiert seinen baldigen 40. Geburtstag, setzt sein Partyhütchen auf und spendiert bis zum Jubiläum am 26. April sechs fan-made Kurzfilme aus dem Alien-Universum von unterschiedlichen Indie-Studios. Der erste Teil der Alien-Anthology läuft unter dem Titel "Containment" und ist bereits auf YouTube. Und fand ihn ganz okay, hoffe aber die anderen 5 legen noch ein bisschen was drauf.

In honor of the 40th anniversary of ALIEN (1979), six visionary filmmakers expand the terrifying imaginations of Ridley Scott, H.R Giger, and Dan O'Bannon. From atmospheric hallways, to hair-raising escapes and deadly creatures lurking in the dark, these captivating stories brings forth a new narrative for fans, while paying homage to the original film.


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Ein apokalyptischer Comey-Horro-Kurzfilm über eine durch Pizzakäse ausgelöste Zombieepidemie, die mit einem Hashtag auf Twitter begann und mit einem Tennisschläger bekämpft wird. Welcome to the Deep Dish Apocalypse.

As a zombie-riddled Los Angeles erupts in chaos, two co-workers bump into each other beneath the city on an abandoned subway platform. One of them makes a confession, the other makes a move, and both try to escape alive.


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Sam Raimi hat einen trashigen Kurzfilm mit einer Nasa-Übergangsjacke für Astronauten, einem Bademantel für Zauberer und ein paar Flaschen Cola gegen den Durst gedreht. Und dafür ist das Ergebnis eigentlich erstaunlich gut geworden. Unterhaltsames Ding: The Worst Planet on Earth.

Trapped in the future after humanity has become extinct, Penny the astronaut attempts to find a way home alongside her new best friend, a useless wizard named Cola.


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Wenn man den Sonntag nicht gerade im Bett verbringt, dann eben auf der Couch. So wie Tom, der sein heutiges Abenteuer mit dem all dem ganzen Krams verbringt, den er so in der Sofaritze findet.

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Mit den Öffis rumzutuckern kann ja manchmal ganz schön ätzend sein. So eine abgefuckte Fahrt wie in diesem durchgeknallten Kurzfilm erlebt man aber wohl nicht mal zu besten Verkehrszeiten in Berlin. Menschen in der U-Bahn. Wie die Tiere: Animals by The Animation Workshop.


Die Pixelmacher von All in Pixel mit einem neuen Sci-Fi-Kurzfilm im retro-digitalen Look: A Theory Of Flight.



Pixar hat die SparkShorts ins Leben gerufen, in denen Indie-Animators ihr Können auf YouTube unter Beweis stellen dürfen, was uns zur folgenden guten Nachricht bringt: In Zukunft gibt es mehr kostenlose Pixar-Kurzfilme für alle. Yäy. \o/

Following their run at El Capitan, these three new shorts will be available on the Disney•Pixar YouTube channel. “Purl” hits the YouTube channel on Feb. 4, followed by the YouTube and YouTube Kids debuts of “Smash and Grab” on Feb. 11, and “Kitbull” on Feb. 18.

"Diversity and inclusion are at the heart of SparkShorts." (Quelle: Pixar)




Behinderte Ausländer. Ein Trailer für einen kurzen Langfilm (oder langen Kurzfilm mit 45min), in dem es um eben körperlich behinderte Migranten geht, die somit gleich zu zwei sogenannten Randgruppen gehören, die nicht selten diskriminiert werden. Der Film ist allerdings schon 5 Jahre alt und in den unendlichen Weiten des Internetz konnte ich ihn bisher leider nicht finden. Hätte aber großes Interesse.
Regisseur Alireza Golafshan bringt allerdings gerade einen Kinofilm namens Goldfische heraus, in dem es um eine WG mit durchweg behinderten Mitbewohnern geht, der sich zumindest zu 50% um die gleiche Thematik dreht und schauspielerisch auf jeden Fall top besetzt ist (u.a. Tom Schilling, Jan Henrik Stahlberg & Kida Khodr Ramadan).

Emre und Laura haben ein Projekt. Eigentlich kennen sie sich nur von der Bushaltestelle. Emre ist ein junger, türkischstämmiger Rollstuhlfahrer. Genau das, was Laura gesucht hat. Sie möchte ihre Masterarbeit in Soziologie über ihn schreiben. Emre hingegen will die hübsche Studentin vor allem wieder treffen. Also willigt er ein. Von nun an treffen sich die beiden regelmäßig. Das Uni-Projekt ist manchmal schwer von einem Flirt zu unterscheiden und Lauras „wissenschaftlichen“ Fragen tragen dazu bei: „Hattest du mal eine Beziehung?“ – „Ich bin Jungfrau. Aber ich kann schon, ne?“

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Ein Kurzfilm mit hochentwickelter Technologie und hochprominenter Schauspiel-Besetzung. Allerdings nur in Form eines faceswappenden Algortihmus, der menschliche Gesichter mit sogenannten Deepfakes neu "berechnet" und damit gar nicht mal so weit weg ist von der aktuellen Realität. Stay woke, bitches.

A cautionary science fiction satire, FACE SWAP is arguably the first narrative film using the “deepfakes” process as a storytelling tool.

The ability to use off-the-shelf AI algorithms to put words into famous mouths is already with us as we saw last year in the Jordan Peele authored Obama warning, but where will deepfakes take us next once the technology shifts up a gear? That’s a question which sparked the imaginations of Writer/Directors David Gidali and Einat Tubi in Face Swap – the story of a man who convinces his wife to add a little AI spice to their sex life.