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Culture-Corona-Clash dank eines türkischen Animationsfilms mit nahezu allen kämpfenden Ikonen aus der Popkultur, die ihr so kennt. Spiderman, Sonic, Rick & Morty und Co. prügeln die Pandemie grün & blau und versohlen dem Virus kräftig den Arsch. Symbolisch für die systemrelevanten Helden da draußen, die auf ihre Weise gerade dasselbige tun. Denn eins sollten wir ja mittlerweile alle wissen: Not all Heroes wear Capes (außer in Portugal).


Der sozialkritische, zynische und leicht misanthropische Animationsguru Steve Cutts hat seinen legendären Kurzfilm MAN dem alles auf den Kopf stellenden Jahr 2020 angepasst. Nature is havin a party now. MAN 2020.


Normalerweise kennen wir das gar nicht, dass ein historisches Ereignis noch verfilmt wird, während wir es gerade live erleben. Da aktuell aber eben nichts normal ist und diese elendige Situation, in der wir uns befinden, nicht in einem Tag, nicht in einer Woche, nicht in einem Monat und vielleicht noch nicht mal in einem Jahr vorbei ist, passiert folgerichtig nun aber auch das.
Auch Filmemacher müssen sich dabei aber natürlich den Bedingungen, unter denen wir alle nun mal gerade leben müssen anpassen und jetzt besonders kreativ werden, um aus den stark eingeschränkten Möglichkeiten trotzdem etwas Gutes zu zaubern. Einer der ersten richtigen Filme zur uns alle beutelnden Corona-Lage schimpft sich passenderweise Distance und wurde noch passendererweise komplett in Isolation gedreht. Und er hat mir als Filmliebhaber gerade ein bisschen Hoffnung gegeben, weil offensichtlich auch in einer globalen Pandemie schön anzusehende Geschichten erzählt werden können.

In the middle of the COVID 19 pandemic, 3 families led are united by a small law. In addition to the viral pandemic, we are also closed with another damage, an epidemic of fear. There are more people than ever right now are alone, scared, scared, and addicted to interest in fear. We need expected. We need storytelling That will be people This is the darkest hour, we can and will be preserved through this, together. There is hope. There is love. And even if if one, we have everyone else.


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Heute ist internationaler Frauentag und ich habe mal ein paar verbloggte Kurzfilme zum Thema in einem kleinen Best-Of zusammengesammelt, in denen Ladies u.a. Jokes liefern, Videospiele zocken, mit Kickflips posen und ekligen Typen ins Gesicht pissen. Mit dabei sind der Sketch-Short der Y2K-Babes, ein animierter Game Changer, der Kurzfilm zum großartigen Spielfilm Skate Kitchen (dessen Poster übrigens stilgerecht in meiner Küche hängt) und der russische #MeToo-Film Girl of the Sky.
Ersteres ist auch deswegen hier, um mit diesem Zitat abzuschließen, das mbMn in sehr vielen Dialogen als finale Antwort kommen sollte - vor allem, wenn es darin um altbackene Klischees oder Rollenbilder geht und was es heutzutage bedeuten sollte, eine Frau sein:

Yeah. It just means we do whatever the fuck we want.


Ein verspulter Kurzfilm über die von Keanu Reeves & Alex Winter inspirierte Erfindung der Zeitreise, der vorwärts und rückwärts erzählt wird. Bis ans Ende Geschichte. Oder den Anfang. Und sogar noch davor bzw. danach. Ihr kennt das Spiel.

a piece of speculative content for an intellectual property about time travel.


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This is Charlie.
Charlie doesn’t believe in climate change.
Well, Charlie is a fucking idiot.

Directed by Damien Bastelica.


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Starker Kurzfilm über die neue digitalisierte Welt und eine Gesellschaft aus Screenjunkies, der ausgerechnet von einer Tech-Firma stammt (HP). Und ja, es mag ein bisschen heuchlerisch sein, wenn man selber die Gefahren produziert, vor denen man dann mit einem ermahnenden und gleichzeitig gebrandeten Spot im nächsten Moment warnt.
Das Gefühl von Abgeschiedenheit, Einsamkeit und sozialer Isolation, was ja tatsächlich existierende Probleme sind, die dadurch entstehen, vermittelt der Film aber dennoch sehr gut. Es gibt sogar Momente, da fühle ich mich - als einer der letzen Menschen ohne Smartphone - wie die tänzelnde Lady in diesem surrealen, aber gar nicht mal so unrealistischem Szenario. Nur, dass ich dann nicht tanze, sondern mich in meine dummen Gedanken flüchte (und Spoiler: noch nicht tot bin). Den Film bzw. diesen Text habe ich natürlich trotzdem vor dem Bildschirm klebend geguckt bzw. geschrieben. ¯\_(ツ)_/¯

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Der vielleicht gesellschaftskritischste Animationskurzfilmemacher unserer Zeit aka Steve Cutts hat sich dem Klimawandel und seinen u.a. verheerenden Folgen für die Tierwelt gewidmet, die noch viel abgefuckter wirken, wenn man den ganzen Spieß mal umdreht und die Menschheit zum Opfer macht. Denn das gefährlichste und tödlichste Raubtier von allen bleiben wohl oder übel: wir.

„The Turning Point‘ explores the destruction of the environment, climate change and species extinction from different perspective. A video commission for ‚Wantaways‘, created in After Effects, Premiere Pro, Clip Studio Pro and Cinema 4D.“


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Weihnachten 2039. Der Berliner Flughafen steht kurz vor der Fertigstellung, der Brexit wurde gerade endgültig beschlossen und Star Wars Episode XXVI läuft aktuell in den Kinos. Die Menschheit hat sich inzwischen darauf geeinigt, etwas gegen den Klimawandel zu tun und den Kapitalismus Ende des Jahres abzuschaffen. Doch an Heiligabend passiert es. Der Kapitalismus wehrt sich. Ein Robo-Santa und seine Nussknacker-Armee ziehen gegen die Menschheit in den Krieg. Die Revolution beginnt. Es fliegen Christmas-Mollies. Feuer bricht aus. Und alles leuchtet. Frohe Weihnachten.

Die traditionelle Apokalypse zum Fest der Liebe. Merry Christmas euch allen. Und bleibt standhaft. 👊🎄🔥☃️🍷


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RED’ is the horny tale of Rudolph as you’ve never seen him before. Once a legend, hero, and leader of the pack, he now lives alone in a trailer on the outskirts of the North Pole. After watching a documentary charting his fall from grace, a fired up Red decides to make the ultimate comeback and reclaim his spot as the King of Deers.
In a film bursting with testosterone, carrot smoothies, and 80’s inspired hoof-wear, ‘RED’ is the result of over 2 years of blood, sweat and beers.

Ein Kurzfilm über Rudolph, the red-nosed Reindeer, der sich hier als muskelbepacktes Alpha-Tier inszeniert, das aus 100% konzentriertem Testosteron besteht und sich für seinen einzigen Job im Jahr mit Bikini-Bambi-Postern movtiviert. Funfact: Männliche Rentiere verlieren spätestens Ende November ihr Geweih - er ist also eine sie (oder transgender). So wie übrigens alle anderen scheinbar übermächtigen Rentiere vom Weihnachtsmann auch. ;o)

Als einzige Hirschart trägt beim Ren auch das Weibchen ein Geweih. [...] Männliche Tiere werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im Frühjahr. (Wikipedia).


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In letzter Zeit komme ich nur selten dazu, mir ganze Filme auf entsprechenden Streamingdiensten oder sogar im Kino anzusehen und möchte wenn dann immer vorher genau wissen, ob es sich auch lohnt , damit 2 Stunden meines Lebens zu verbringen. Mit Kuzfilmen hat man es da ja deutlich einfacher. Damit ihr euch auch da aber durch möglichst wenig Scheiße wühlen müsst, hier mal meine neueste Ausbeute der sehenswerteren Exemplare aus diesem Internet: Don’t Feed These Animals, SkyWatch & Garden Party.



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Maschinen und Roboter nehmen uns ja mehr und mehr Arbeit ab, weil sie viele Dinge, die früher angeblich nur ein halbes Leben lang ausgebildete Menschen konnten, nicht nur tausend mal schneller, sondern im Endeffekt sogar billiger und besser können. In immer mehr Bereichen sind Roboter also letztlich einfach die effizienteren Menschen.
Das gefällt nicht nur dem Kapitalismus, sondern auch dem Mensch selber, der u.a. dadurch besser und länger leben kann, dass er weniger schuften muss. Aber: Wie viel effizienter soll unser Leben eigentlich noch werden? Ein neuer Sci-Fi-Kurzfilm von Dust präsentiert uns ein paar mögliche Antworten - und eine Robo-Nanny-Mom.