Es hat ein ganzes Weilchen gedauert. Nun kommt die Pixadores-Doku über die brasilianische Graffiti-Bewegung Pixação aber doch noch in einigen deutschen Städten auf die Leinwände. Die Pixadores sind sowas die brasilianischen Berlin Kidz der Favelas, die an Hochhäusern, Autobahnbrücken oder gar fahrenden Zügen ihren Revolutionscharme versprühen. Ein lesenswertes Interview zur Doku sowie mehr Infos findet ihr auf urbanshit.

Pixação versteht sich auch als Revolte, als Rebellion gegen die Gesellschaft, als Schrei derer, die abgehängt am Stadtrand leben und vergessen wurden. Ihre Leben und Existenz lässt sich aber nicht vergessen. Dafür sorgen ihre Buchstaben und Taggs, die sich unübersehbar und wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen (justyo).


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So ein Künstlerleben kann ja ganz schön anstrengend sein. Nicht alles, was man macht, ist sofort ein Meisterwerk der Kunstgeschichte, das später in Museen landet. Wichtig ist nur, dass man das auch selbst erkennt - und trotzdem weitermacht. Irgendwann kommen auch wieder die guten Tage. Ganz sicher.

„Ich konnte das mal besser – sorry“ hat ein Unbekannter an eine Hauswand in der Kollwitzstraße gesprüht, nur das, ungelenk und ohne jeden Anspruch – herzergreifender wurde uns das Schicksal eines leidenden Künstlers nicht mehr offenbar, seit Beethoven ertaubte. (tagesspiegel)


Ein interaktives Green-Screen-Tattoo, auf dem Bewegtbilder abgespielt werden können und man so eben Rick & Morty in ein multiuniverselles Multi-Universe-Portal schauen lassen kann, in dem sie Rick & Morty sehen. Oder eben auch die Serie selbst. Und umso länger ich darüber nachdenke, desto großartiger finde ich es.

"The caption of the tattoo hilariously reads, “It’s called a green screen Morty“, a clever play on the “Rickmancing the Stone” episode in which Summer condescendingly states “It’s called Carpe Diem, Morty. Look it up.” Without the moving images, the tattoo is literally a green screen disguised as a portal."



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In Bayern hat man es als Joint nicht leicht. Wer dort kifft, ist automatisch Staatsfeind Nr. 1 für die Cops. Gut, dass in München anscheinend eine Tüte gebaut wurde (mit der Spraydose), die Mary Jane aus den Fängen der Polizei befreien könnte. Joint-Zilla.

Foto by Dieter Michalek (Facebook / Twitter)


Der portugiesische Graffiti-Künstler Odeith gibt dem Wort Insektenspray eine völlig neue Bedeutung und sprüht gigantische Wespen, Käfer und Fliegen in 3D an die Wände (looks like a Horror-B-Movie auf Tele 5). Und ich bin ein bisschen froh, dass sie sich nicht bewegen können.


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Die '67er Disney-Orgie vom Mad-Zeichner Wolly Wood als colorierter Print auf 6 Skatedecks. Mit Heroin-Mickey, 7 Gangbang-Zwergen und einem fickenden Einhorn. Get your childhood fucked up. On Boards.

Pluto is pissing on a portrait of Mickey Mouse, while the real, bedraggled Mickey is shooting up heroin with a hypodermic needle. His nephews are jerking off as they watch a combination bed and cash register where Minnie Mouse is fucking Goofy. The beams shining out from the Magic Castle are actually dollar signs. Dumbo the elephant is simultaneously flying and shitting on an infuriated Donald Duck. Huey, Dewey and Louie are ogling Daisy Duck’s asshole as she watches the Seven Dwarves groping Snow White.
The Prince is snatching a peek at Cinderella’s snatch while trying a glass slipper on her foot. The Three Little Pigs are humping each other in a daisy chain. Jiminy Cricket is leering as Tinker Bell does a striptease and Pinocchio’s nose gets longer and longer.


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Wenn sogar deine Promo mehr Kunst ist als anderer Leute Kunst: Dieses trippige 3D-Logo von Aphex Twin in einer U-Bahn-Station mitten in London. Neues Album in coming.

The appearance of the imagery has led to speculation that Aphex, AKA Richard D James, is preparing to release his seventh album as Aphex Twin. The pioneering British producer’s record label, Warp, confirmed to the Guardian that the campaign is official. (Quelle)

Twitter schmiert euch statt der Butter ein bisschen Kunst aufs Brot. Unter #KunstGeschichtealsBrotbelag. Guess this is German Art.

...weiterlesen "Die Kunst des Brotschmierens"


Jurassic Birthday. In London steht liegt derzeit ein riesiger Jeff Goldblum in sexy Pose und offenem Hemd an der Themse. Und ich glaube, ich lasse das Leben seinen Weg finden und werfe mich jetzt schon ähnlich lässig ins Wochenende. Bis Sonntag oder so.


Die Kreuzberger 1UP-Crew hat ein Schiffswrack vor der griechischen Küste geentert. Ein kleines Stück Berlin liegt jetzt also auch am Meer. Und zwar als abgefuckte Graffiti-Insel. Passt doch.
...weiterlesen "1UP goes Schiffswrack"

Bisher mochte ich von ihm ja die fliegenden Pinguine am liebsten. Ein Hund, eine Katze und ein toughes kleines Küken, die beim Rauchen erwischt werden, können aber auch sehr schön aussehen. No-Go-Area - von Michael Sowa.

Michael Sowa lebt seit seiner Geburt in Berlin. Nach Abschluss eines Kunstpädagogikstudiums ist er seit 1975 als freier Maler und Zeichner tätig. Unter anderem veröffentlichte er im Satiremagazin Titanic, illustrierte zahlreiche Zeitschriften, Bücher und Buchcover. [...]
Einem breiteren Publikum wurde der Künstler auch durch den Erfolg des Films Die fabelhafte Welt der Amélie bekannt, in dem einige seiner Werke gezeigt wurden.