Eine pixelgro├če Raucherpause vom japanischen Kleinkunstmacher Motocross-Saito , der gern l├Ąssig paffende Gifs bastelt, die entspannt im Loop Kette rauchen. Ich f├╝hle das sehr und warte immer noch sehns├╝chtig darauf, bis wir uns alle irgendwann Gifs an die Wand h├Ąngen k├Ânnen, weil ich dann hiervon gern eins nehmen w├╝rde.

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Dystopische Kunst in dystopischen Zeiten. Und zwar von Horror-Artist Beeple, der sonst Trumproboter bastelt oder Disneymonster kreiert und hier ein Feuer spuckendes Riesen-Koalab├Ąrchen visualisiert hat, der den Menschen die H├Âlle hei├č macht. Aus Gr├╝nden.

 

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Die 1UP-Graffiti-Gang war in Miami unterwegs und hat dort u.a. ein supermario-artiges Wimmelbild-Mural inklusive in Regenbogenfarben bespr├╝hter S-Bahn der BVG, dem funkelndem Fernsehturm und ihrem bemalten Schiffswrack hinterlassen. Jetzt gibt es also auch in Florida eine kleine Berlin-Insel.
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Die Umweltsau wird weiter durchs Internet-Dorf getrieben und die Parodie eines WDR-Kinderliedes hat inzwischen sogar zu Tagesschau-Meldungen von rechten Protesten gef├╝hrt. Und als w├Ąre das nicht schon alles bescheuert genug, wird sich jetzt noch dar├╝ber beklagt, dass einige freie Mitarbeiter vom Sender bei den antifaschistischen Gegendemos dabei waren. Klingt komisch, ist aber so.
Ich dagegen finde diesen Einsatz f├╝r demokratische Grundwerte ja sehr l├Âblich und stelle mich ganz hinter die Maus und den Elefanten, die f├╝r mich die stabilsten Instanzen beim WDR bleiben.

Seit gestern gibt es die Gedenksteine, die ich bis heute ja nicht nur ├Ąu├čerst ansehnlich finde, sondern auch immer wieder ber├╝hrt bin, wenn ich denn mal dar├╝ber stolper, seit genau 25 Jahren. Eines der wohl immer noch sch├Ânsten und stimmigsten Kunstprojekte unserer Zeit, f├╝r das Gunter Demnig 2005 zurecht das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.
Was mich letztens emotional nochmal erschlagen hat, war, dass ich die goldenen Stolpersteine schon so oft und nahezu ├╝berall gesehen habe, dass diese so hohe Zahl an Morden mich schon gewaltig erschrecken l├Ąsst. Ende letzten Jahres wurde aber k├╝rzlich erst der 75.000ste verlegt. Das sind gerade mal 1,25% aller Holocaust-Opfer aus dem Nationalsozialismus.


2020. F├╝r mich klingt das ja immer noch wie aus einem Sci-Fi-Roman und so langsam aber sicher ├╝berholen wir die Zukunft aus so manchen Filmen, die vermeintlich in der fernen Zukunft spielen (die Zukunft aus Zur├╝ck in die Zukunft liegt jetzt ganze 5 Jahre in der Vergangenheit). Da passt das traditionelle New-Years-Cyberpixepunkgif von GenuineHuman nat├╝rlich wie die Faust aufs neue Jahrzehnt blickende Auge, das hoffentlich eine von der n├Ąchsten Generation gestaltete Welt bestaunen darf.
Ich sehe da bspw. eine fl├Ąchendeckende Digitalisierung, unz├Ąhlige Solarzellen, Windr├Ąder, den l├Ąngst ├╝berf├Ąlligen Kohleausstieg, weniger Autos, kostenlosen ├ľPNV, weniger Verpackungsm├╝ll, ├╝berall herrschende Barrirefreiheit, bedingungsloses Grundeinkommen, eine faire weltweite Verteilung von Ressourcen, die endg├╝ltige Entnazifizierung und Liebe f├╝r ausnahmslos alle. Schauen wir mal, ob diese tolle neue "Zukunft" etwas davon kann oder wir am Ende doch in der Apokalypse landen, in der wirklich alles brennt.┬áWe'll see.

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Ein Museum of very Modern Art mit Internet-Ästhetik und Grusel-Glitches in die digitale Dystopie. DarkAge2.0.

ÔÇ×Our literature pay-walled. Our photography watermarked. Music and art is infected with DRM. Subscription software, regionalised encryption. Intellectual property traded as a commodity. Ownerships can be bought, copyrights sold. A culture submerged by a wash of commercialism, in danger of being swept away in the flood. So I imagined a museum of the future, looking back at our century, marveling at what weÔÇÖd produced. Our legacy ÔÇô encrypted books, unplayable albums, imagery lumbered with usage rights, artistic statements traded as investment opportunities. And our main output ÔÇô data ÔÇô rendered unreadable. Truly a second dark age.ÔÇť


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Ich sammel immernoch HongKong-Protest-Art, weil ich diesen dystopischen Cyberpunk-Anime-Revolutionscharme mag und spannend finde, wie sich diese Bewegung scheinbar auch durch Kunst bzw. manga-m├Ą├čige Plakate zusammenh├Ąlt.
Neben den Digimon und GundamWings aus meiner kleiner Sammlung haben sich nun auch Pok├ęmon der neuen Regenschirm-Revolution angeschlossen, die derweil immer noch kein richtiges Ende findet und immer diffuser und undurchsichtiger wird. Das futuristische Demo-Equipment gegen eine futuristische ├ťberwachungsdiktatur und die verschiedenen Fashion-Symbole der Hong Kong Bewegung kann man sich jetzt aber immerhin nochmal von Bisasam, Glumanda & Shiggy erkl├Ąren lassen (wenn sie nicht gerade an der Front gegen die Polizei antreten).
Und die Wasser-Pok├ęmon zeigen nochmal das von Bruce Lee ├╝bernommene Motto der sogenannten Guardians of Hong Kong (Be Water). Wenn das so weitergeht, hat China bald die halbe asiatische und mit Gasmasken ausgestattete Popkulturwelt gegen sich.

"Who knew antifascist pokemon would be so cute"?
- reddit



Seit ein paar Wochen sto├če ich im Netz immer wieder auf Comic-Panels aus Entenhausen, in denen es schon fr├╝her um dieselben - in dem Fall mit Enten besetzten - Verkehrsprobleme in der Stadt ging, die wir heute noch haben (zwei hatte ich hier verbloggst). Bereits 1992 findet dort eine Gans Gel├Ąndewagen in der Stadt albern und nimmt einen SUV nicht mal geschenkt. Alle Ducks beschweren sich ├╝ber stinkige Abgase und st├Ąndige Staus. Und schon vor 32 Jahren klagen 3 K├╝ken ├╝ber zu wenig Stra├čen f├╝r Fahrr├Ąder in der "heutigen Autogeselleschaft" und fordern ein "neues Zeitalter". Diesmal Gans ohne Autos.
Fand' ich gut und hab' deswegen jetzt am Wochenende nach langer langer Zeit mal wieder ein bisschen in lustigen Taschenb├╝chern rumgebl├Ąttert, um nochmal festzustellen, wie gut die eigentlich waren bzw. sind. Danach habe ich mir mal ein paar Duckpanels von reddit, Twitter & jenem LBT169 zusammengesammelt und daraus dann selber einen kleinen Mini-Comic gebastelt. Mit F├ĄhnleinfieselschweifForFuture, Entinction Rebellion, Daniel Scientist D├╝sentrieb und der m├Âglichen Verkehrswente. Und die Moral von der Geschicht: Lest mal wieder Comics (vor allem du, Andi Scheuer).

Mit autofreien St├Ądten in die Post-Wachstums-├ľkonomie


David Regone illustriert die allt├Ąglichen und nicht ganz so allt├Ąglichen Gestalten, denen man in so der U-Bahn bzw. in den ├ľffis begegnet und malt randvolle Waggons mit den unterschiedlichsten Kreaturen. Ein Instagram-Channel sammelt entsprechende Figuren aus dem Real-Life: Subway Creatures. So sch├Ân kann Vielf├Ąltigkeit aussehen.

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Das Skateboard als Spaceship in einer Illustration eines besonders coolen Astronauts, der noch vorm Sonnenaufgang erstmal einen Kickflip im Weltall hinlegt (made by Devin Schoeffler). Der erwachsen gewordene Kit Wolkenflitzer.

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In China baut man schon seit 2 Jahren immer wieder riesige Pandab├Ąren aus Solarzellen. Vielleicht sollten wir in Deutschland das gleiche mit Windr├Ądern machen und zum Beispiel eine Wurst, ein Bier oder einen Dackel malen, damit der allgemeine Deutsche nicht mehr dagegenp├Âbelt und der Windenergie hierzulande nicht bald endg├╝ltig die Luft ausgeht.