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Ein Beitrag geteilt von Tinker Strumpf (@tinkerstrumpf) am


Die Streetart von Ja!Da! gibt euch genau die richtige (K)Lebenseinstellung mit auf den Weg, die man für so einen müden Montagmorgen braucht, um nicht aus dem Bett zu kommen. Motivation. So wichtig.


Ein Kurzfilm basierend auf der Story von Shepard Fairey (der Typ mit dem Obama-Hope-Poster), der bereits 1990 ein Wahlplakat zu Protest-Kunst hat werden lassen und dadurch binnen kurzer Zeit vom hin und wieder malenden Skaterboy zum weltweit bekannten Streetartist wurde. Eine 20-minütige und gut unterhaltende Kunstgeschichte über Kunstgeschichte.

Es war das Gesicht des massigen Wrestlers André the Giant, das Fairey zu seinem ersten Durchbruch verhalf. Damals, 1990, studierte Fairey an der Rhode Island School of Design (RISD) in Providence. Die Sticker brachten es schnell zu einem gewissen Ruhm in Skater-Kreisen, der große Coup folgte später: Eines Nachts kletterte Fairey auf eine Reklametafel und kleisterte seinen Giganten über ein Wahlplakat des ebenso legendären wie gefürchteten Bürgermeisters „Buddy“ Cianci. Die Aktion war für ein Studienprojekt gedacht, doch die Folgen waren weitreichend: Praktisch jede Lokalzeitung griff die Story des „Vandalen“ auf – und Faireys Kunst war stadtbekannt. (Quelle)


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Als der Hammer fiel, startete der Schredder: Bei einer Sotheby‘s-Auktion hat sich ein Gemälde selbst zerstört, nachdem es für knapp 1,2 Millionen Euro versteigert worden war. (Quelle)

Prank$y, the original Bank$ter: Das wahrscheinlich bekannteste Werk von Banksy aka The Girl with the Balloon hat sich nach seinem Sell-Out durch den anscheinend im Rahmen integrierten Shredder selber geschrottet.
Ob der Käufer für das zerfetzte Gemälde nun wirklich bezahlen muss, bleibt abzuwarten. Da das ja alles Kunst ist, ist es jetzt entweder gar nichts mehr - oder noch viel mehr wert als vorher. ¯\_(ツ)_/¯

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Schickes 80s-Allstars-Painting von Jim, der diesmal ausnahmsweise selber entschieden hat, was er malt. Mit dabei u.a. Ghettoblaster-E.T., Prince im Delorean, Hasselhoff im RUN-DMC-Shirt und Synthesizer Stallone. Eine stilsichere Popkultur-Collage für die Nerds der guten alten Zeiten.


Teletubbie-Sonnen, Fuku-Shiva, Sex-Monster, dreieckige UFOs, Mariopilz-Geschwüre und creepy Bunnies. Die Kunst von Cody Seekins ist ein Mix aus bunten Drogen-Trips, neuinterpretiertem Hinduismus und Popkultur-Horror. Flashy Art mit einem religiös bestückten und leicht verstörenden Psychedelic-Style.


...weiterlesen "Psychedelic Paintings | Horror-Trip-Art"


Wenn ihr denkt, dass die Fischköppe in Hamburg nur "Moin" sagen können, liegt ihr ganz klar falsch. Sie können es nämlich auch malen. Mit schön gesprühten Grüßen aus dem Norden.


Ein Fotoprojekt einer Künstlergruppe aus Istanbul (oddviz), die u.a. Kreuzberger Hinterhöfe samt ihren wunderschön dreckigen Fassaden abfotografiert und sie so zusammengesetzt haben, dass sie wie geometrisch geordnete Fragmente aus brasilianischen Favelas aussehen. Inklusive stilechter Berliner Graffiti-Tags.

Our ongoing series ‘Inventory’ is a cultural project where we dig the ephemeral characteristics of the public space and street furniture. Photogrammetry enables us to collect objects in detail and it is possible to create compositions using these objects as units.

We started shooting in our own neighborhood (Kadıköy, Istanbul) practicing on methodology & process of capturing objects in wide range, complexity, size and number. As we traveled for other occasions we’ve always captured in order to expand our inventory: We shot on the streets of Manhattan for a week capturing 400 unique street objects such as fire hydrants, utility poles, booths and statues. We shot 150 ancient wells-fountains in Venice and 200 facades-sidewalks in Kreuzberg-Berlin.

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Mike Winkelmann aka beeple hat als Illustrator genaue Vorstellungen von der Zukunft der Popkultur. Düster, dreckig und weird as fuck. Mit der dirty Club-Version vom Disneyland, riesigen Cyber-Schweinen und Robo-Homer-Simpson-Head. Eine verstörend schöne Dystopie.




...weiterlesen "Illustrations of a Dark Future | Popkulturelle Dystopie"


Hamburg hat einen frisch lackierten Porsche abzugeben, der goldbraun gegrillt und mit süßen Schriftzügen aufgehübscht in Altona parkt. Falls ihr keine Karre braucht, die fährt, sondern eine, die nur gut aussieht - schlagt zu.



...weiterlesen "Goldbraun gegrillter Porsche im Usedlook"


Es hat ein ganzes Weilchen gedauert. Nun kommt die Pixadores-Doku über die brasilianische Graffiti-Bewegung Pixação aber doch noch in einigen deutschen Städten auf die Leinwände. Die Pixadores sind sowas die brasilianischen Berlin Kidz der Favelas, die an Hochhäusern, Autobahnbrücken oder gar fahrenden Zügen ihren Revolutionscharme versprühen. Ein lesenswertes Interview zur Doku sowie mehr Infos findet ihr auf urbanshit.

Pixação versteht sich auch als Revolte, als Rebellion gegen die Gesellschaft, als Schrei derer, die abgehängt am Stadtrand leben und vergessen wurden. Ihre Leben und Existenz lässt sich aber nicht vergessen. Dafür sorgen ihre Buchstaben und Taggs, die sich unübersehbar und wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen (justyo).


...weiterlesen "Doku: Pixadores | Die Graffiti-Bewegung aus den Favelas in Brasilien"


So ein Künstlerleben kann ja ganz schön anstrengend sein. Nicht alles, was man macht, ist sofort ein Meisterwerk der Kunstgeschichte, das später in Museen landet. Wichtig ist nur, dass man das auch selbst erkennt - und trotzdem weitermacht. Irgendwann kommen auch wieder die guten Tage. Ganz sicher.

„Ich konnte das mal besser – sorry“ hat ein Unbekannter an eine Hauswand in der Kollwitzstraße gesprüht, nur das, ungelenk und ohne jeden Anspruch – herzergreifender wurde uns das Schicksal eines leidenden Künstlers nicht mehr offenbar, seit Beethoven ertaubte. (tagesspiegel)


Ein interaktives Green-Screen-Tattoo, auf dem Bewegtbilder abgespielt werden können und man so eben Rick & Morty in ein multiuniverselles Multi-Universe-Portal schauen lassen kann, in dem sie Rick & Morty sehen. Oder eben auch die Serie selbst. Und umso länger ich darüber nachdenke, desto großartiger finde ich es.

"The caption of the tattoo hilariously reads, “It’s called a green screen Morty“, a clever play on the “Rickmancing the Stone” episode in which Summer condescendingly states “It’s called Carpe Diem, Morty. Look it up.” Without the moving images, the tattoo is literally a green screen disguised as a portal."



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