Die Sesamstraße hat eine Sondersendung rausgebracht, in der u.a. Elmo-Daddy dem kleinen Elmo erklärt, dass es auf der Welt so genannten "Rassismus" gibt und warum Menschen dagegen protestieren. Und so schnell kann's gehen: Elmo findet die Welt außerhalb der Sesamstraße offenbar ziemlich unfair und hat bereits #TeamJustice gejoint:


Die Quarantäne-Show mit Florian Schroeder. Eines der wenigen Bildschirme-sprechen-in-einem-Bildschirm-Formate, die ich bis jetzt immer noch beinah täglich verfolge, weil die Gästeauswahl verdammt gut und die jeweiligen Gespräche über das allgegenwärtige, aber auch ganz andere Themen durchaus tiefgründig sind, weil der eigentliche Kabarettist aber auch als Talk-Host wunderbar funktioniert (und von mir aus den täglichen Lanz ersetzen könnte). Sehr informativ, sehr philosophisch, aber auch sehr unterhaltsam. Und wenn es nicht schon im Fernsehen ausgestrahlt wird, sollte es eigentlich genau dort auch laufen. Gut, dass es so oder so das Internet gibt.


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Eigentlich hatte sich der ein oder andere beim gestrigen #FreeESC ein Comeback von Stefan Raab erhofft. Stattdessen performte aber eine andere große Entertainment-Legende, die der neuen Show einen deutschen Sinatra-Moment schenkte - und den passenden Song zur Pandemie: Helge Schneider - Forever at Home. Für mich der heimliche Gewinner des gestrigen Abends (gerade, weil es laut eigenem Statemnt wohl vorerst sein letzter Auftritte war).


Schade zwar, dass solche Dinge selbst im Jahr 2020 noch gesagt werden müssen, aber trotzdem gut, dass die Prime-Time eines großen Senders dafür genutzt wird, um immer noch wichtige Themen in einem dazu noch klasse gemachten Beitrag anzusprechen und damit dann eine hoffentlich nicht nur in meiner Bubble ausgelöste Debatte zu starten. Das sollten wir viel öfter mal tun, wenn das - so wie zumindest ich das bisher mitbekommen habe - so gut klappt (in sämtlichen Medien, aber vor allem auch auf Twitter sieht man das sehr gut, wo die Diskussion in viele weiterführende Richtungen geht).
Und auch wenn mir persönlich bspw. immer noch eine Late-Night-Show mit weiblichem Host fehlt - Fernsehen kann anscheinend doch noch relevant sein und sich gesellschaftlich positionieren, wenn es denn will - und man die richtigen Leute machen lässt. Schön.

Fast die Hälfte aller Frauen in Deutschland wurde schon einmal sexuell belästigt.
Auch in den aktuellen Krisenzeiten dürfen andere wichtige Themen nicht untergehen.
Hier könnt ihr die 15 Minuten LIVE, die Joko und Klaas in der Show "Joko und Klaas gegen ProSieben" gewonnen haben, noch einmal sehen.

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Die Bars bleiben zu. Der Festivalsommer ist gelaufen. DJ-Sets gibt's nur noch per Stream. Distanz statt Tanz. Und dennoch hat Journalistin und Panorama-Gesicht Anja Reschke gerade einen neuen Club aufgemacht: Der After Corona Club, in dem - wie der Name schon sagt - die After-Party nach der wahrscheinlich noch lange andauernden Pandemie-Welle geplant wird. Und zwar mit vielen klugen Köpfen, wie u.a. Zukunftsforscher Harald Welzer, Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert und Klima-Experte Mojib Latif.
Falls ihr also noch mehr Stimmen abseits der Virologen-Podcast-Bubble hören wollt, die über das "Danach" diskutieren (und ihr mit Gert Scobel, Slavoj Žižek und Maja Göpel noch nicht genug Philosophen, Gesellschaftskritiker, Klimaforscherinnen und Transformationsforscherinnen gehört habt), seid ihr hier genau richtig. Eintritt ist kostenlos (bzw. habt ihr ja schon GEZahlt). Drinks gibt's hoffentlich bei euch in der Küche. Hier die ganze Playliste mit allen Talks.

Was macht die Corona-Krise mit uns? Mit unserer Gesellschaft? Mit unserer Welt? Noch stecken wir mittendrin - aber viele fragen sich inzwischen: Wie sieht die Zeit nach Corona aus? Für Prognosen, Visionen, Einschätzungen und auch Forderungen gibt es den After Corona Club - den Debattierclub unserer Zeit: Anja Reschke spricht mit Fachleuten aus Psychologie und Wirtschaft, Soziologie und Politik, Wissenschaft und Medizin.


Das ging schnell: erst kürzlich hab ich mit 'ner Freundin darüber gesprochen, dass auch Filme und Serien demnächst wohl anders aussehen werden, weil ja auch die sich bei der Produktion von was auch immer den aktuellen Bedingungen anpassen müssen, um weiter Content abliefern zu können und wir deshalb vermutlich bald auch da nur noch Menschen in Home-Offices aus der allgegenwärtigen Bildschirm-Perspektive bewundern dürfen.
Nun - diese neue ZDF-Serie ist so ziemlich genau das: DRINNEN - Im Internet sind alle gleich. Und ich glaube zwar, dass uns diese Facecam-Optik samt Emoji🤪Überdosis noch irgendwann ganz schön hart nerven wird, mag aber dennoch diesen notgedrungen kreativen Umgang mit der Krise und, dass man hier sogar so weit mitgedacht hat, dass man täglich nur eine neue Folge produziert, um auf die sich irgendwie ständig ändernde Lage reagieren bzw. sie on the fly einbauen zu können. Macht irgendwie auch Sinn, in filmisch-dystopischen Zeiten wie diesen einfach die Realität den Job des Drehbuchschreibers übernehmen zu lassen.

Die 35-jährige Charlotte (Lavinia Wilson) wollte ihr Leben umkrempeln, und zwar so richtig. Mit ihrem Job in der Werbeagentur hadert sie schon lange und mit ihrer Familie läuft es auch nicht rund. Wie sehr es in ihr brodelt, weiß allerdings nur ihre beste Freundin. Und vielleicht ist das ganz gut so, denn plötzlich kommt die Pandemie und alles wird anders. Eigentlich wollte Charlotte einfach nur raus. Raus aus dem Job, raus aus der Ehe, aber jetzt muss sie erstmal inne halten und bleibt DRINNEN.


Die Öffentlich Rechtlichen erfüllen ihren Bildungsauftrag derzeit nicht nur dadurch, dass sie bisher unbekannte Wissenschaftler zu neuen Influencern werden lassen. Auch die schon vorher dagewesenen wissenschaftlichen Medienmacher wie Harald Lesch oder Mai Thi Nguyen-Kim bekommen gerade - zurecht - mehr Aufmerksamkeit als sonst. Einer davon ist auch Gert Scobel, dessen gleichnamige Sendung auf 3Sat ich gerade für mich neuentdeckt habe, da er aktuell philosophische, psychische und gesellschaftliche Analysen bezüglich dieser Pandemie abliefert, die man sich durchaus mal anhören kann.



Auch das passiert in einer Pandemie im Jahr 2020: Ein Internet-Fernseh-Sender aka RocketbeansTV streamt seine Morningshow nun regelmäßig aus der Quarantäne. Und auch die Redaktionskoferenzen finden per Videochat in den einzelnen Home-Offices der Moderatoren bzw. Mitarbeiter statt. Falls wir später mal ein Video-Tagebuch für die geschichtliche Aufarbeitung der Ereignisse brauchen, die wir gerade erleben.


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Das Corona-Virus hat sich weiter ausgebreitet und es bis in die Hamburger Grill-Station und damit auch an den nordischen Stammtisch von Dittsche geschafft. Chefvisite mit Unterhosen-Gummi & Kaffee-Filter uff'm Kopp.


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Während Tom Buhrow sich wahrscheinlich gerade wieder für irgendwas entschuldigt, haben ein paar WDRler mit Rückgrat einfach mal die Omas zur Causa "Umweltsau" zu Wort kommen lassen. Natürlich mit einem kleinen Liedchen - und einer umweltsauguten Punchline:

"Unsere Enkel kriegen ganz schnell kalte Füße, damit werden sie mal Chef beim WDR."


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Die mit Preisen überhäufte Serie Bad Banks (vom Lammbock-Regisseur Christian Zübert) geht nach dem Systemcrash in die nächste Runde des Kaptialismus. Alle Folgen der gerade gestarteten zweiten Staffel sind bereits in der Arte-Mediathek abrufbar und die erste Episode erinnert mich schon wieder daran, dass die ganze Sache mit dem Geld vielleicht doch nicht so ein gute Idee war und ich dringend mal meine Bank wechseln sollte. Die erste Staffel könnt ihr dagegen in der ZDF-Mediathek nachholen, falls ihr zurecht das Gefühl habt, was verpasst zu haben.

Seit dem Crash und der staatlichen Rettung der Investitionsbank Deutsche Global Invest (DGI) ist ein halbes Jahr vergangen. Doch abgesehen von Banker Gabriel Fenger, der sich in U-Haft befindet, sitzen alle Akteure der ersten Staffel noch mehr oder weniger fest im Sattel. Das Vertrauen in die Banken allerdings ist schwer beschädigt. Jana, Adam und Thao wollen aus der Zentrale in den neuen Berliner Inkubator wechseln, ein Brutkasten für neue, nachhaltige Formen des Bankings.


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Die ARD ist endlich im Jahr 2020 angekommen und hat es nach 15 Jahren YouTube nun auch mal hinbekommen, dass man ihre Videos aus der Mediathek auf anderen Webseiten einbetten kann. Schön, dass man es inzwischen dann auch mal zulässt, dass sich die Inhalte verbreiten und so Leute wie ich mir nun z.B. die komplette erste und zweite Staffel Babylon Berlin ins Blog kleben können, um sich auf die dritte Season am 24. Januar vorzubereiten (noch schöner, dass sie diesmal auch ein halbes Jahr drin bleiben). Und, ja - mit Netflix kann das Ding vielleicht noch nicht mithalten, aber für mich geht das in die richtige Richtung. Gut angelegte GEZ-Gebühren. ;o)
...weiterlesen "Babylon Berlin | Alle Folgen in der neuen ARD-Mediathek"


Die ARD bewirbt ihre neue & endlich einbettbare Mediathek derzeit mit kleinen süßen Mini-Clips. Und diesen  weltuntergangsromantischen Spot finde ich ganz besonders schön (gruselig). Die tatsächlich sehenswerte Rabiat-Klimawandel-Doku inklusive genauso hörenswertem Soundtrack hatte ich hier übrigens auch schon verbloggst.

...weiterlesen "Jetzt & hier war es bereits zu spät"