Der Anhalter durch die Galaxis serviert euch die immer wiederkehrenden Lobeshymnen und Verteufelungen von alter und neuer Technologie. Die Menschheit findet nämlich immer alles doof, was neu ist - das war vor über 100 Jahren bei der Erfindung des Films schon so, Videospielen ergeht es teilweise heute noch so und aktuell ist es dann eben das neue geile Internet und das böse, böse Smartphone.
Ich bin 31, kann das gefühlstechnisch ziemlich genauso unterschreiben und denke jetzt wie ein getroffener Bär mal darüber nach.
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Marc-Uwe Kling, die Stimme hinter dem politisch einigermaßen korrekten Känguru und ein heimlicher Star im deutschen reddit mit den richtigen Worten an Präsident Covfefe. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob Trump denn überhaupt in der Lage ist, Ironie zu verstehen...

via KlimawandelndeRebellen

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Letztens die übrigens großartige Serie 4 Blocks gesehen und diese nette kleine Geschichte darin gehört, die ich gerade ergooglet habe. Die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral, die im Original von Heinrich Böll stammt. Und ich finde, sie passt perfekt zu diesem schönen Sommertag (ja, sogar in Hamburg!). Erinnert mich ein wenig an diesen Spruch hier unten, der quasi die Kurzform davon ist:

Ich nehme ja an, die logischste Erklärung dafür ist, dass auch ein Faultier verständlicherweise nicht dort kacken will, wo es isst (bzw. andersrum). Die Theorie von Schlingensief finde ich aber trotzdem schöner, weil mir das symbolisch sehr gefällt. Der Toilettengang ist dann nämlich das gefährlichste, was ein Faultier so am Tag macht. Denn er ist einer der häufigsten "Todesursachen" für sie.

Vielleicht sind wir ja alle nur Teil eines neuen Stephen-King-Romans, in der die Realität aus irgendeinem Grund mit der Horror-Version von Forrest Gump gemischt wurde. Wer weiß.


Neben dem kleinen Faux-Pas mit dem Briefumschlag mein eigentliches Highlight der gestrigen Oscars, das jedoch schon vor der tatsächlichen Verleihung stattfand. Die 5 Regisseure der für den besten ausländischen Film nominierten und ihre politisch starken Statements.
Mit dabei auch Maren Ede (Toni Erdmann). Gewonnen hat im Endeffekt übrigens The Salesman (Asghar Farhadi).

Moby: Trump ist „schrecklich und inkompetent”

„Alles, was Trump gemacht hat, war Ausdruck von Inkompetenz oder Narzissmus“ – Musikproduzent und DJ Moby vergleicht den neuen US-Präsidenten mit einem betrunkenen Taxifahrer:

Posted by Zeit im Bild on Dienstag, 21. Februar 2017

Moby, der seit je her einer der engagiertesten Künstler der Trump-Proteste ist, in einem Interview im österreichischen Fernsehen. Und er liefert die beste Metapher seit der Papst Fake-News als ein Fetisch für Scheiße bezeichnete.

via


Ich hab ja schon letztes Jahr gesagt, dass mir die Welt vorkommt wie eine viel zu lange Episode von South Park und warte seitdem sehnsüchtig darauf, dass der Moment kommt, in dem Kyle und Stan uns sagen, was wir nun daraus gelernt haben.
Die Macher von South Park sehen das wohl ähnlich und haben in einem Interview mit dem australischen Fernsehen verraten, dass sie erstmal keinen Bock auf Politik haben. Einfach, weil sie nicht vorstellen können, absurder zu sein als die Realität, in der wir gerade leben. Kann man irgendwie nachvollziehen. Ist aber dennoch ein bisschen schade. Ich fand das Weltbild von Trey Parker und Matt Stone menschlich ja immer top.


Marc-Uwe Kling, sein Känguru und Jean-Jaques Rousseau haben uns vor Trump schon vor Ewigkeiten gewarnt. So insgeheim jedenfalls.

Vielleicht war das mit den Ländereinteilungen damals ja aber auch echt eine dumme Idee und es wäre besser gewesen, unsere Nationalität einfach bei "Planet Erde" zu belassen und fertig. Wäre ja eigentlich auch viel intergalaktischer.

Aus einem Interview mit Sci-Fi-Autor William Gibson (Neuromancer) auf Zeit Online. Tja. Wird wohl Zeit, dass die Welt bzw. das Leben mal einen neuen Drehbuchautoren bekommt. Die beiden Southpark-Typen waren jetzt ja lange genug dran.


via utopienterweb

 

Schrödingers Flüchtling hat es ja nicht leicht. Geht er arbeiten, klaut er angeblich Jobs und geht er nicht arbeiten, liegt er den armen Deutschen auf der Tasche. Nebenbei muss so ein Flüchtling laut den Stimmen der üblichen Verdächtigen aber noch viel mehr können. Die deutsche Sprache grammatikalisch sofort perfekt beherrschen zum Beispiel. Selbst wenn das noch nicht mal die Hälfte der Deutschen richtig hinbekommt.
Und natürlich muss ein Flüchtling sich auch mit der deutschen Kultur auskennen. Schlimmer noch. Er muss sie mögen. Denn sonst wird ihm gleich wieder vorgeworfen, sich nicht richtig zu integrieren. Und schließlich muss er ja eine Bereicherung für unser achso tolles Deutschland sein.
Apropos deutsch. Außer mit Mettbrötchen und Deutschrap kann ich mich mit deutscher Kultur übrigens überhaupt nicht identifizieren. Menschen, die auf Schlagermoves gehen, Helene Fischer hören und den ganzen Tag RTL gucken würde ich vermutlich sogar eher als einen Feind statt als einen Freund bezeichnen. Und überhaupt finde ich wahrscheinlich 50% aller Deutschen scheiße (eigentlich 50% aller Menschen). Tja. Dafür bin ich auf der Seite von Publizist und Politiker Thomas Ebermann, der das anscheinend ziemlich ähnlich sieht.

via

Fight Club

Neonfarbene Zitate aus der Popcorngarage. Als Gif. Und in leuchtendem bunt. Hätte ich ja auch gerne eins an meiner Wand hängen. Ach, Moment. Habe ich ja. Deadpool ist hier aber leider nicht bei. Dafür aber u.a. E.T., Fight Club und Terminator. Da hat jemand neonscheinbar einen gar nicht mal so üblen Filmgeschmack.

Taxi Driver
Terminator
Apollo 13
Forrest Gump
via