I choose to share this and hope that someone somewhere cares.

'Choose life'. 'Choose life' was a well meaning slogan from a 1980's anti-drug campaign and we used to add things to it, so I might say for example, choose... designer lingerie, in the vain hope of kicking some life back into a dead relationship.
Choose handbags, choose high-heeled shoes, cashmere and silk, to make yourself feel what passes for happy. Choose an iPhone made in China by a woman who jumped out of a window and stick it in the pocket of your jacket fresh from a South-Asian Firetrap. Choose Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram and a thousand others ways to spew your bile across people you've never met.
Choose updating your profile, tell the world what you had for breakfast and hope that someone, somewhere cares. Choose looking up old flames, desperate to believe that you don't look as bad as they do. Choose live-blogging, from your first wank 'til your last breath; human interaction reduced to nothing more than data. Choose ten things you never knew about celebrities who've had surgery. Choose screaming about abortion. Choose rape jokes, slut-shaming, revenge porn and an endless tide of depressing misogyny.
Choose 9/11 never happened, and if it did, it was the Jews. Choose a zero-hour contract and a two-hour journey to work. And choose the same for your kids, only worse, and maybe tell yourself that it's better that they never happened. And then sit back and smother the pain with an unknown dose of an unknown drug made in somebody's fucking kitchen. Choose unfulfilled promise and wishing you'd done it all differently.
Choose never learning from your own mistakes. Choose watching history repeat itself. Choose the slow reconciliation towards what you can get, rather than what you always hoped for. Settle for less and keep a brave face on it.
Choose disappointment and choose losing the ones you love, then as they fall from view, a piece of you dies with them until you can see that one day in the future, piece by piece, they will all be gone and there'll be nothing left of you to call alive or dead. Choose your future, Veronika. Choose life.

Der Anhalter durch die Galaxis serviert euch die immer wiederkehrenden Lobeshymnen und Verteufelungen von alter und neuer Technologie. Die Menschheit findet nämlich immer alles doof, was neu ist - das war vor über 100 Jahren bei der Erfindung des Films schon so, Videospielen ergeht es teilweise heute noch so und aktuell ist es dann eben das neue geile Internet und das böse, böse Smartphone.
Ich bin 31, kann das gefühlstechnisch ziemlich genauso unterschreiben und denke jetzt wie ein getroffener Bär mal darüber nach.
...weiterlesen "Technologie(in)toleranz nach Douglas Adams"


Marc-Uwe Kling, die Stimme hinter dem politisch einigermaßen korrekten Känguru und ein heimlicher Star im deutschen reddit mit den richtigen Worten an Präsident Covfefe. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob Trump denn überhaupt in der Lage ist, Ironie zu verstehen...

via KlimawandelndeRebellen

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Letztens die übrigens großartige Serie 4 Blocks gesehen und diese nette kleine Geschichte darin gehört, die ich gerade ergooglet habe. Die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral, die im Original von Heinrich Böll stammt. Und ich finde, sie passt perfekt zu diesem schönen Sommertag (ja, sogar in Hamburg!). Erinnert mich ein wenig an diesen Spruch hier unten, der quasi die Kurzform davon ist:

Ich nehme ja an, die logischste Erklärung dafür ist, dass auch ein Faultier verständlicherweise nicht dort kacken will, wo es isst (bzw. andersrum). Die Theorie von Schlingensief finde ich aber trotzdem schöner, weil mir das symbolisch sehr gefällt. Der Toilettengang ist dann nämlich das gefährlichste, was ein Faultier so am Tag macht. Denn er ist einer der häufigsten "Todesursachen" für sie.

Vielleicht sind wir ja alle nur Teil eines neuen Stephen-King-Romans, in der die Realität aus irgendeinem Grund mit der Horror-Version von Forrest Gump gemischt wurde. Wer weiß.


Neben dem kleinen Faux-Pas mit dem Briefumschlag mein eigentliches Highlight der gestrigen Oscars, das jedoch schon vor der tatsächlichen Verleihung stattfand. Die 5 Regisseure der für den besten ausländischen Film nominierten und ihre politisch starken Statements.
Mit dabei auch Maren Ede (Toni Erdmann). Gewonnen hat im Endeffekt übrigens The Salesman (Asghar Farhadi).

Moby: Trump ist „schrecklich und inkompetent”

„Alles, was Trump gemacht hat, war Ausdruck von Inkompetenz oder Narzissmus“ – Musikproduzent und DJ Moby vergleicht den neuen US-Präsidenten mit einem betrunkenen Taxifahrer:

Posted by Zeit im Bild on Dienstag, 21. Februar 2017

Moby, der seit je her einer der engagiertesten Künstler der Trump-Proteste ist, in einem Interview im österreichischen Fernsehen. Und er liefert die beste Metapher seit der Papst Fake-News als ein Fetisch für Scheiße bezeichnete.

via


Ich hab ja schon letztes Jahr gesagt, dass mir die Welt vorkommt wie eine viel zu lange Episode von South Park und warte seitdem sehnsüchtig darauf, dass der Moment kommt, in dem Kyle und Stan uns sagen, was wir nun daraus gelernt haben.
Die Macher von South Park sehen das wohl ähnlich und haben in einem Interview mit dem australischen Fernsehen verraten, dass sie erstmal keinen Bock auf Politik haben. Einfach, weil sie nicht vorstellen können, absurder zu sein als die Realität, in der wir gerade leben. Kann man irgendwie nachvollziehen. Ist aber dennoch ein bisschen schade. Ich fand das Weltbild von Trey Parker und Matt Stone menschlich ja immer top.


Marc-Uwe Kling, sein Känguru und Jean-Jaques Rousseau haben uns vor Trump schon vor Ewigkeiten gewarnt. So insgeheim jedenfalls.

Vielleicht war das mit den Ländereinteilungen damals ja aber auch echt eine dumme Idee und es wäre besser gewesen, unsere Nationalität einfach bei "Planet Erde" zu belassen und fertig. Wäre ja eigentlich auch viel intergalaktischer.

Aus einem Interview mit Sci-Fi-Autor William Gibson (Neuromancer) auf Zeit Online. Tja. Wird wohl Zeit, dass die Welt bzw. das Leben mal einen neuen Drehbuchautoren bekommt. Die beiden Southpark-Typen waren jetzt ja lange genug dran.


via utopienterweb

 

Schrödingers Flüchtling hat es ja nicht leicht. Geht er arbeiten, klaut er angeblich Jobs und geht er nicht arbeiten, liegt er den armen Deutschen auf der Tasche. Nebenbei muss so ein Flüchtling laut den Stimmen der üblichen Verdächtigen aber noch viel mehr können. Die deutsche Sprache grammatikalisch sofort perfekt beherrschen zum Beispiel. Selbst wenn das noch nicht mal die Hälfte der Deutschen richtig hinbekommt.
Und natürlich muss ein Flüchtling sich auch mit der deutschen Kultur auskennen. Schlimmer noch. Er muss sie mögen. Denn sonst wird ihm gleich wieder vorgeworfen, sich nicht richtig zu integrieren. Und schließlich muss er ja eine Bereicherung für unser achso tolles Deutschland sein.
Apropos deutsch. Außer mit Mettbrötchen und Deutschrap kann ich mich mit deutscher Kultur übrigens überhaupt nicht identifizieren. Menschen, die auf Schlagermoves gehen, Helene Fischer hören und den ganzen Tag RTL gucken würde ich vermutlich sogar eher als einen Feind statt als einen Freund bezeichnen. Und überhaupt finde ich wahrscheinlich 50% aller Deutschen scheiße (eigentlich 50% aller Menschen). Tja. Dafür bin ich auf der Seite von Publizist und Politiker Thomas Ebermann, der das anscheinend ziemlich ähnlich sieht.

via