Ohne Ryan Deadpool Reynolds hätte die Welt keinen Gin. Zumindest keinen, dessen von meditierenden Scooter-Fahrern angepflanzte Wacholder-Beeren mit seinen eigenen Tränen bewässert, von der Kirche gesegnet und anschließend mit Gitarren-Musik in der Abendsonne bespielt werden. Ich liebe diesen Mann.

All of our botanicals are humanely caught cage-free and grain-fed. The reason some people don’t drink gin is that strong juniper taste, so after apologizing to each berry individually, we beat the living hell out of them, creating a smoother more refined finish.


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GDATA hat sich scheinbar genau angeguckt, was die meisten Menschen laut Statistik so im Netz treiben und danach ihre Werbezielgruppe ausgerichtet (you know what the Internet is for). Voll Porno und so, wie man in den Neunzigern noch lässig zu sagen pflegte.

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Omar Najam hat den ohnehin schon leicht creepigen Amazon-Christmas-Spot noch creepiger gemacht, indem er den Originalsong durch den Soundtrack der Avengers ausgetauscht hat. Und ich stelle mir gerade eine dystopische Zukunft vor, in der Amazon-Roboter uns alle zerkleinern, in Pakete packen und fröhlich dabei singen. Wie beim Ende von Sieben. Nur noch verstörender.
...weiterlesen "Creepy Amazon Christmas mit neuem Soundtrack"


Der HVV bemüht sich weiterhin werbe-technisch die selbe Internet-Schiene zu fahren wie die BVG und legt nach einer saufenden Bushaltestelle nun auch einen Spot mit allem Pipapo nach, der zugekoksten Werbeagenturen in ihrem Meta-Rausch so einfällt.
H.P. Baxxter brüllt Hypebahn Hypebahn, das Bo braucht mehr Bus Bus, doof guckende Alpakas gucken doof, influencende Influencer influencen und süße Katzenbabys sind einfach süß. Und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob der HVV damit wirklich auf - oder nicht doch vor den Meme-Zug gesprungen ist (und nun drunterliegt).

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Nicht nur Timetravel-Smartphones können sie. Die VFX-Designer von The Mill bauen für Three UK auch noch jede Menge anderer durchgeknallter Viral-Spots. Und zwar mit 1A-Meme-Material, das sich aus Delphaultieren, Schmettermöpsen & dem berühmten tanzenden Pony zusammensetzt. Der britische Internetanbieter hat das Internet ganz offensichtlich verstanden. Auch mal schön.


...weiterlesen "Delphaultiere, Schmettermöpse & ein tanzendes Pony"


Der technische Fortschritt wird ja gerne mal verteufelt (auch hier) und das Smartphone samt Internet im Hipster-Bashing als neumoderner Quatsch abgetan. Manchmal kann dieser "neumoderne Quatsch" aber ja doch ziemlich nützlich sein. Und gelegentlich sogar ein Lebensretter.
Aber wie das nun mal so ist - manchmal merkt man erst, was man an Dingen hat, wenn man sie nicht mehr hat. Oder eben früher nicht hatte. So wie zum Beispiel das Smartphone, das der britische Internetanbieter Three ganz gerne schon Neandertalern verkauft hätte, damit sie sich damals schon eine Pizza zum gemeinsamen Netflix-Abend in Höhle 3 bestellen können. Oder um Moses das Meer teilen zu lassen. Auf Facebook.

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Bei den Verantwortlichen vom Oberwalliser Skipass hat offenbar jemand ein Näschen. Für Schnee. Und für gute Werbung. Falls ihr also zufällig am Wochenende auf die Piste wolltet, wisst ihr jetzt, wo ihr hinmüsst.


Sheeesh, Digga. Was ist das für 1 nicer Marketing-Move vong Prank her. Schön das ganze Internet getrollt und mal eben alle über sich reden lassen. Well played, Mattel. Well played, Dojo.


Manche Rapper sind real und machen Ca$h in ihrer Hood. Deutsche Rapper sind Penny und gehen zum Discounter in die Nachbarschaft. True Story. Zumindest für Samy Deluxe, der dem Supermarkt zum 45. Geburtstag einen Song spendiert hat.
Und ich finde die Werbung (in der Werbung) für ein buntes Miteinander und Solidarität eigentlich ganz nett, hoffe aber insgeheim doch auf einen kommenden Disstrack von Aldi, Edeka oder Netto. Vielleicht irgendwas mit Money-Rain-Oma in der Billigwarenabteilung oder so.

Zum 45. Geburtstag von PENNY hat Serviceplan Campaign eine Jubiläumskampagne realisiert: Darin gratuliert Samy Deluxe mit einem eigens geschriebenen Song. Im dazugehörigen Video ist der bekannte Rapper in einem Cameo Auftritt zu sehen und wird von einem seiner Deluxe Kidz begleitet. PENNY bedankt sich mit der Kampagne bei Kunden und Mitarbeitern.


Mit der Technik ist das ja gelegentlich so eine Sache. Eigentlich soll sie unseren Alltag erleichtern. Manchmal klappt alles aber dann doch irgendwie nicht so ganz, wie man sich das vorher vorgestellt hat und alles wird nur noch komplizierter. Ob es nun an der künstlichen Intelligenz liegt, die ein Eigenleben entwickelt - oder wie in den meisten Fällen - an der natürlichen Dummheit der Menschen.
Nicht allzu selten ist die Lösung eines scheinbar komplizierten Technik-Problems dann aber doch ganz einfach: Es geht auch ohne. Oder wie man anscheinend auf norwegisch sagt: Det enkle er ofte det beste.


Wenn Werbefirmen verzweifelt Memes verwenden, um sich als Viral-Hit zu inszenieren, wird das oft sehr verkrampft, unangenehm und manchmal sogar schmerzhaft. Mit einem Meme, das diese 3 Eigenschaften aber ohnehin perfekt verkörpert, geht's eigentlich. Mal abgesehen davon, dass ich dem Harold ja eh alles gönne. Auch, wenn (oder gerade weil) er sich zum OTTO macht.
...weiterlesen "Meme-Spot: Hide the Pain Harold macht sich zum Otto"

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Das südafrikanische KentuckyFriedChicken hat die schauspielerischen Fähigkeiten von Neymar in einen Werbespot ge(t)rollt. Und ich hätte jetzt ja auch lieber Hühnchen statt einem Freistoß.

Why make a meal of it for a free kick when you can make a meal of it with a Streetwise 2 for R29.90!


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