Do you remember waking up early Saturday morning, watching some cartoons and playing video games in your messy room? Remember calling your best buddy over and sharing those moments, taking turns at that hard game or playing together?

Emulatoren kennt jeder, der die tollsten Atari-SEGA-Nintendo-Gameboy-Spiele aus seiner Kindheit unbedingt nochmal zocken wollte und dafür nach einem entsprechenden Programm für den heute da stehenden PC gesucht hat. Meistens sind die Spiele dann aber leider gar nicht mal so gut, wie man sie in Erinnerung hatte und das wohlwollende Gefühl von damals geht flöten, weil das nostalgische Kinderzimmer dazu fehlt, in dem man früher vor dem Röhrenfernseher gesessen und gezockt hat.
In EmuVR bekommt ihr all das (oder in New Retro Arcade). Zumindest in der virtuellen Realität. Als Zockerbude der 90er, die ausgestattet ist mit allem Pipapo aus den good ol' Times. Eure Games müsst ihr zwar selber besorgen, dafür könnt ihr aber auch Turtles oder Jurassic Park auf VHS gucken (wenn ihr die zuhause stehen habt oder mit dem Internet umgehen könnt). Viel Spaß beim durch die Zeit reisen.

Load up your favourite RetroArch ROMs, strap on your headset, and step into the childhood bedroom of your dreams. You can hang posters, change your bed spread - you have full control over the layout and look of your room.

You can play all your retro games on authentic looking CRT Television sets from the '80s and '90s. You can even stream videos to the TVs and watch your favourite Saturday morning cartoons.


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Futures - made of - Virtual Insanity. Indeed.

I covered Jamiroquai's "Virtual Insanity" using only sounds/instruments in virtual reality (HTC Vive).


Mein aktuelles Lieblingsfoto aus den 90ern: Die Entwickler vom MIT Wearable Computing Projekt, die an futuristischen Geräten für einen tragbaren Technology-Lifestyle gearbeitet haben (einer davon hat 20 Jahre später die gefloppte Google-Brille erfunden). Und zwar zusammen mit Modedesignern - für die Fashion-Nerds der Neunziger.
Die Trash-Version der Matrix-Ästhetik, die allerdings nicht billig war - zum Millenium gab's eine unfassbar hässliche Cyberpunk-Weste für schlappe 5000$.

A handful of makers and academics began designing wearable computers to be used as part of their everyday lives in the early- to mid-1990s. Instead of focused, work-related duties, these devices were used for more personal tasks: email, messaging, music, note-taking, photography, and scheduling.
The MIT Wearable Computing Project established a “living lab” where advocates explored a wearable computing lifestyle in a community of users. Collaboration with designers led to wearable computing fashion shows, where the importance of fashion for devices on the body became clear. A community led by Carnegie Mellon University, Georgia Tech, and MIT established wearable computing as its own academic field and encouraged makers to participate. (Quelle)

...weiterlesen "The 90s MIT Wearable Computing Project"


Eine bedrückende Doku über den wohl letzten NS-Prozess aus Deutschland, bei dem erstmalig Virtual Reality im Gerichtssaal zum Einsatz kam. Um zu beweisen, dass der ehemalige SS-Wachmann Reinhold Hanning nicht "nichts gewusst" bzw. "nichts gesehen" hatte, ließ man nämlich seinen damaligen Wachposten im KZ von Ausschwitz virtuell nachbauen. Dadurch konnte er schließlich zur Beihilfe des Massenmordes für schuldig gesprochen werden.
Der Täter selbst trat seine Strafe allerdings nie an, da er vorher verstarb. Eine Genugtuung für die Hinterbliebenen der Opfer war es trotzdem.

Like many Nazis who never faced justice, the now elderly Hanning claimed he was not aware of what was happening inside the concentration camp. And like many, he had been living a normal life in Germany since the war — until a major war crimes policy review opened the door to try Hanning as an accessory to at least 170,000 deaths.


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Neben der angekündigten Oculus-Rift ohne Kabel ging gestern auch eine durchaus zukunftsorientierte Frage zur Handhabung der VR-Brille rum. Die passende Antwort gab's schon kurze Zeit später. Und zwar von Digitec persönlich.
Es folgt die erste offizielle Wichsanleitung für Virtual-Reality-Porn auf schwizerdütsch, die besser nicht sein könnte: 1. Kontrolle der Flüssigkeit, 2. Kontrolle des Winkels, 3. Kontrolle der Distanz. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Der offizielle Trailer zu Ready Player One, der Buchverfilmung von Stephen Spielberg, die sowas wie ein virtueller Nerdcore-Porn der 80er (und die anfänglichen 90er) ist. Im Film bzw. im Buch geht es um versteckte Easter Eggs, die zu einem angeblichen Schatz führen, den der verstorbene und steinreiche Entwickler eines VR-Onlinegames hinterlassen hat.
Im ersten Preview könnt ihr quasi mitspielen und ebenso nach Easter Eggs suchen. Ich mach' mal den Anfang: Freddy Krüger, der DeLorean und das Akira-Bike (mit SEGA-Logo und Hello-Kitty-Sticker). Kommt leider erst nächstes Jahr in die Kinos, wird aber auf alle Fälle vorgemerkt das Ding. Weil geil.

"Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er - wie die meisten Menschen - in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos - in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!"


Artwork by Florian de Gesincourt, Original on ArtStation
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Feinste Satire vom Bohemian Browser Ballett, die damit ein Fuck You an Nestlé senden. Der Großkonzern, der Menschen in der dritten Welt das Wasser verweigert, um anschließend besser Profit damit machen zu können. Firmenphilosophie: Nehmt es den Armen und gebt es den Reichen.

"Nestlé kauft Wasserquellen in der Dritten Welt auf, pumpt das Grundwasser ab und verkauft es in Plastikflaschen – während die lokale Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Wasser hat. Jetzt setzt der Konzern ein Zeichen der Menschlichkeit."

 

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Google Earth setzt sich die Brille auf und lässt euch um die Welt reisen. Vom Sofa aus. Okay. Bis jetzt nicht die ganze Welt, sondern nur ein kleines Best-Of. Dafür habt ihr aber die echte Realität in der virtuellen Realität. Und ihr könnt euch darin frei wie ein Vogel bewegen, so wie's aussieht. Nur fliegen ist schöner. Vermutlich.

Introducing Google Earth VR, our next step to help the world see the world. With Earth VR, you can fly over a city, stand at the edge of a mountain, and even soar into space. Google Earth VR is available now on Steam for the HTC Vive.

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Erst haben alle es für einen schlechten Gag gehalten. Aber die Nosulus Rift, mit der man im neuen South-Park-Game Fürze über eine auf der Nase sitzenden VR-Brille ins Gesicht gedrückt bekommt, ist anscheinen echt. 
Und sie stinkt laut Aussagen einiger Test-Schnüffler so, wie sie in einem Spiel stinken muss, dass sich größtenteils um Dinge dreht, die aus einem A-Loch kommen. Das Team vom Südpark hatte aber offenbar den richtigen Riecher. Denn den Leuten gefällt's. Und mir auch. Irgendwie. 

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Ein fantastischer Kurzfilm von Keiichi Matsuda, der die perfekte Horror-Vision unserer multimedialen Zukunft ist (und als Teil einer gekickstarterten Kurzfilmserie erschienen). Und sie sagt uns vor allem eines voraus: die Zukunft braucht dringend einen Adblocker. Welcome to the Hyper-Reality. RIP real Reality. 


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Die VR-Brillen sind ja seit Jahren das nächste große Ding. Und nein, nicht nur für die Pornoindustrie. Mittlerweile gibt es nämlich auch 'ne ganze Menge an anderen coolen Krams für VR. Speziell für die HTC Vive, dem laut Internet möglichen Sieger im VR-Brillenbusinness. So zum Beispiel der Kingspray Graffiti-Simulator. Mit dem könnt ihr euren Sprühlingsgefühlen völlig freien Lauf lassen und Wände wie Züge quasi live sprühphotoshoppen. Wenn auch nur in der virtuellen Realität.

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