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The Germans are making Urlaub. Und somit ist das Wettrennen zu den besten Liegen am Pool eröffnet, wie man sieht. Wobei ich ja bezweifel, dass das im Video alles Deutsche sind. Normalerweise stehen die doch früher auf als sonst bei der Arbeit auf der Matte und sichern schon pünktlich um 6 Uhr morgens das Gebiet. ;o)


So, Leute. Die Welt kann mich mal. Jedenfalls für 3 Tage. Ich bin in Amsterdam und mache ein bisschen Urlaub von der Realität. Bis dahin passiert hier ungefähr nichts, ihr könnt also ruhigen Gewissens das Internet auslassen und auch ein wenig die Sonne genießen. Das werde ich jedenfalls hoffentlich machen. Inklusive dicken Joints, die ich dort ganz legal verzehren werde. Ich bin dann mal away from keyboard. Bis Montag.


Ist natürlich verboten und eigentlich auch ziemlich gefährlich. Dafür aber eben auch kostenlos und irgendwie spannend. Und mal ein etwas anderer Travel-Vlog. Da kann man auch mal auf den Zug mit aufspringen und einer seiner 80.000 Zuschauer werden. Auch wenn mir persönlich das Geräusch, das solche Güterzüge nun mal machen, ja zu sehr auf den Sack gehen würde, als dass ich da mitfahren könnte.

Hier die ganze "Doku" in 4 Teilen:

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Eigentlich ist Usedom ja sehr schön. Die letzten Wahlergebnisse könnten aber hässlicher nicht sein. In einigen Teilen kam die AfD auf über 40%. Da würde ich ja auch Brechreiz bekommen und meinen Urlaub stornieren wollen. Wer möchte dort schon braun werden?

"Kein noch so stylisches Ambiente kann es aufwiegen, dass man sich dafür unter Menschen begeben muss, die bereit sind, mit Füßen zu treten und zu zerstören, was andere Menschen für eine weltoffene Gesellschaft aufgebaut haben."

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http://unfugbilder.tumblr.com/post/148213489628/berlin-macht-urlaub

Okay. Eigentlich mach' ich gar kein Urlaub, sondern stürz mich ins nächste Festival (Dockville). Allerdings schon 3 Tage. Und wahrscheinlich auch mit sehr viel weniger Geld am Ende. Aber in Musik kann man das ja ruhig mal investieren. Und in eine kleine Pause sowieso. Ich bin dann mal weg feiern - oder so.
Wir sehen uns am Montag. Oder vielleicht eher am Dienstag - aus sehr wahrscheinlichen Zerstörtheitsgründen. Grüße gehen raus an mein völlig verkatertes Zukunfts-Ich.

Ich habe ehrlich gesagt ein Problem damit, wenn Nizza, Paris, Brüssel, Istanbul etc. als Orte des Terrors bezeichnet werden. Klar - für ein paar Minuten, für ein paar Stunden und vielleicht auch für ein paar Tage waren sie das. Das war's dann aber auch. 
An allen anderen Tagen (und das sind verdammt viele!) sind auch das natürlich ganz normale Städte. Und manche von ihnen sind sogar sehr schön. Siehe Nizza (heißt nicht umsonst auf englisch: Nice) bzw. das Portrait vom französischen Filememacher Fabien Ecochard.

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"Wir können doch nicht jeden Abend Alkohol trinken!"

"Niemand hat behauptet, dass der Urlaub einfach werden würde."

— Regieklappe (@regieklappe) 14. Juli 2016

So. Mein 3-Tages-Trip durch Berlin ist durch. Und ich auch. Aber schön war's. Jetzt brauch ich aber trotzdem erstmal wieder ein bisschen Arbeit, um mich vom Urlaub zu erholen.
Deshalb hier mal in Kurzfassung die Highlights vom Wochenende: jede Menge Bier, die Panke, noch viel mehr Bier, das Sysiphos, hier müsste eigentlich nochmal Bier stehen und Currywurst. Und nebenbei nette Meets & Greetz mit noch netteren Menschen gehabt (Shoutouts gehen raus an den Blogrebellen-Peter und die Mediasteaks). Es war mir eine Ehre, Berlin. Machet jut, Keule.

Und die Lösung für die Briten lautet: Move To Transylvania! Jedenfalls schlägt das Transylvanien vor. Aber ich muss schon zugeben, das Angebot ist tatsächlich gar nicht mal so schlecht. Die schnellste Internetverbindung der EU, viele Technikspezialisten (und StartUps), jede Menge große Festivals, schöne Naturparks - und überraschend wenig Vampire. 
Wär ich Brite, würde ich wohl genau jetzt damit anfangen, meine Koffer zu packen. Immerhin hält sogar Prince Charles das (dracu)Land für ein schönes Plätzchen zum Niederlassen.


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So ein immer gleicher Alltag kann ja manchmal ganz schön nerven. Jeden Tag um die gleiche Uhrzeit und wie jeden Tag müde aufstehen, jeden Tag die selben Gesichter auf der jeden Tag gleichen Arbeit und jeden Tag der Plan heute mal früh ins Bett zu gehen, der wie jeden Tag scheitert und wieder bei der immer gleichen Uhrzeit morgens endet und anfängt. Und zwar alle zusammen - im Workflow - wie so Ameisen.
Das ist es ja eigentlich völlig klar, dass man irgendwann auch einfach mal raus aus dem Trott, hinein ins Abenteuer und die Welt erkunden muss. So ein Ameisendasein ist schließlich nicht alles, was es gibt - da draußen wartet noch soooo viel Meer.

via ameiseitvertreib

Ein poetischer und wunderschön bebilderter kleiner Ausflug ins Nirgendwo (von und mit Dan Sadgrove). Und löst möglicherweise ein paar Fernwehwehchen aus. Aber ich mag ja dieses alltagsflüchtende Urlaubsgefühl. Wenn's auch nur für 3 Minuten ist.
"Based off conversations William Least Heat-Moon had on the road in his book ‚Blue Highways: A Journey into America.‘ This film represents my journey of lonely miles through small towns and empty highways. 

In late 2015 I went on a 5,000mile road trip through the bottom half of the US from California to Louisiana and back. Driving through back-road highways, much like the Least Heat-Moon, I avoided the Interstate Highways as much as I could. It is off these Interstate highways where you can still find remnants of America as it used to be, maybe back when the author drove through it in the late 70’s. Over the course of my journey whilst reading ‚Blue Highways‘ I found my experiences on the road mirrored that of the author and though it was written in 1978, still held true to my journey in 2015."


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Ein Sonnenuntergang am Strand von Hawaii (Anaeho'omalu). Und dazu ein bisschen Ukulele. Schöner wird's heute nicht mehr, glaub' ich.

Video by sberrett
Music: Honoka & Azita - Uke On!
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Der französische Videomacher Zac Turgeon ist für einige Wochen durch Indonesien gereist. Dabei hatte er nicht viel mehr als eine Kamera und einen Laptop. Und jetzt ratet mal, was er damit gemacht hat. Richtig. Videokunst. Oder anders: Urlaub für die Augen. 

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