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Bushido hat einen spießigen Doppelgänger, der sich durch die Service-Wüste Deutschlands strugglet, hustlet wie ein Hipster und den Sound für Funktionsjackenträger macht. Zumindest als Troll-Account auf Twitter. Ich lachte.

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Nachhilfestunden im (Neu-)Land Brandenburg werden gefordert. Na, jemand Bock?

Twitter hat verdoppelt und hebt das Zeichen-Limit von 140 auf eine 280, was offenbar nur so bedingt gut in der Twitteria ankommt. Und ich weiß auch noch nicht so ganz, ob ich's ziemlich cool oder derbe scheiße finden soll, tendiere aber doch eher zu TeamArte.
Neben allgemeiner Aufregung und der grandiosen Tweet-Kunst vom deutsch-französischen Sender gab's aber auch ein paar Stimmen, die über die vom Twitter-Gott gegebenen Zeichen nicht erzürnt waren. Zum Beispiel die Polizei, die jetzt endlich ordnungsgemäßes Beamtendeutsch niederschreiben kann. Welch erfreuliche Nachricht.


Am letzten Arbeitstag schließlich doch noch zur Legende in der Firma geworden - und die Welt für immerhin 11 Minuten vor dem Schlimmsten bewahrt. Ein waschechter Boss-Move vom vermutlich besten Ex-Twitter-Kundenbetreuer, den es jemals gab.

"Als Grund für die Deaktivierung des Accounts nannte Twitter in einer ersten Erklärung den "menschlichen Fehler" eines Angestellten. "Der Account war elf Minuten lang abgeschaltet und wurde inzwischen wiederhergestellt", hieß es. "Wir untersuchen den Fall weiter und unternehmen Schritte, damit sich dies nicht wiederholt." Kurz darauf teilte Twitter nach weiteren Untersuchungen mit, der Account sei von einem Kundenbetreuer "an seinem letzten Arbeitstag" abgeschaltet worden."
Quelle: Spiegel

Twitter testet gerade eine Erweiterung des 140-Zeichen-Limits und verdoppelt. Die deutsche Bürokratie freut sich. Endlich kann sie mehr als drei Worte in einen Tweet quetschen. Vier nämlich.

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Das TV-Duell in einer Nussschale from de


Gestern das angeblich "große" Duell im Fernsehen und auf Twitter verfolgt (inzwischen auch auf YouTube). Eine toll Wahlveranstaltung für alle andere Parteien, insbesondere die AfD, die den "Moderator" Claus Strunz vermutlich gerne als hauseigenen Pressesprecher abwerben würde. Selbst beim nicht mal halbsolangen YouTube-Interview mit Merkel wurden wesentlich mehr wichtige Themen angesprochen als in dieser langweiligen Nummer. Und das sehe anscheinend nicht nur ich so.

Ein covfefiger Tweet aus dem Neuland der CDU und Peter mag jetzt nicht den Off-Bär fedidwgugl. Tja. Keine Ahnung, aber wenn ich besoffen twittern würde, kämen vermutlich ähnliche Sachen bei heraus.

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Offenbar hat jemand ein paar Fragen zu Twitter und sie von daher direkt ans Hauptquartier in San Francisco projiziert. Keine Ahnung, wer dahinter steckt und ob er oder sie sich von Shahak Shapiras Aktion hat inspirieren lassen (oder andersrum). Die Fragen kann man sich aber in Zeiten, in denen ein Präsident Androhungen von einem nuklearen Krieg als Tweet absendet ruhig mal fragen.
Laut Twitterrichtlinien ist die Androhung von Gewalt jedenfalls verboten. Ob Twitter tatsächlich was dagegen tut, ist die andere Sache.


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Shahak Shapira hat im vergangenen halben Jahr über 450 rassistische, homophobe und andere Hass-Tweets gemeldet, von denen nur sehr wenige gelöscht wurden. Eine Antwort von Twitter bekam er nur ganze 9 Mal. Um darauf aufmerksam zu machen, dass Hatespeech nicht nur auf Facebook, sondern leider auch auf Twitter ein Problem ist, sprühte Shahak aus Protest 30 jener nicht-gelöschten Tweets genau vor die Twitterzentrale in Hamburg.


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Nanu? Für einen Moment dachte ich ja, die Berliner Party-Bullen hätten mal wieder 1 oder 10 Bier zu viel hinter die Birne gekippt. War dann aber doch nur das vergessene Handy in der Buchse eines Social-Media-Polizisten, der anscheinend auch nur ein Mensch ist.
Böse Zungen behaupten ja trotzdem, es war alles nur eine erfolgreiche Kampagne, um das verballerte Druffi-Image der Berliner Polizei nochmal zu nutzen. So viele Retweets binnen so kurzer Zeit hatte der Account nämlich schon lange nicht mehr. ;o)

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A King was honored by a President. Mit einem Twitter-Block von Trump persönlich nämlich. Endlich - wird er sich denken. Auch wenn er die absurd dummen Tweets wohl oder übel noch immer mitbekommen wird, bei dem Medienecho, die die immer verursachen. Ich glaube, er freut sich aber trotzdem ein bisschen. Auf die King'sche Art und Weise eben.

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Immer noch einer meiner liebsten Twitter-Accounts: die Rheinbahn-Intim, die öffentlich Gesprächsfetzen aus der Bahn digital sammelt. Da kann man immer wieder einen kleinen Blick in den leicht abgefuckten Spiegel unserer Gesellschaft erhaschen. In letzter Zeit scheinen sie vor allem der neuesten Generation von heute mal richtig zuzuhören, dessen Welt größtenteils aus Selfies, Instagram, RTL2 und der Hauptschule zu bestehen scheint. Na dann hoffen wir mal, dass die vielen coolen Kids in der Bahn einfach ruhig sind und es deswegen nix von ihnen gibt. ;o)