A King was honored by a President. Mit einem Twitter-Block von Trump persönlich nämlich. Endlich - wird er sich denken. Auch wenn er die absurd dummen Tweets wohl oder übel noch immer mitbekommen wird, bei dem Medienecho, die die immer verursachen. Ich glaube, er freut sich aber trotzdem ein bisschen. Auf die King'sche Art und Weise eben.

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Immer noch einer meiner liebsten Twitter-Accounts: die Rheinbahn-Intim, die öffentlich Gesprächsfetzen aus der Bahn digital sammelt. Da kann man immer wieder einen kleinen Blick in den leicht abgefuckten Spiegel unserer Gesellschaft erhaschen. In letzter Zeit scheinen sie vor allem der neuesten Generation von heute mal richtig zuzuhören, dessen Welt größtenteils aus Selfies, Instagram, RTL2 und der Hauptschule zu bestehen scheint. Na dann hoffen wir mal, dass die vielen coolen Kids in der Bahn einfach ruhig sind und es deswegen nix von ihnen gibt. ;o)


Ich hab ja schon angekündigt, dass ich hier noch ein bisschen was von der re:publica hinhaue. Und jetzt gibt's gleich ein Doppelpack. Einmal einen Vortrag, der von der Entwicklung des Internetz hin zum aufmerksamkeitsgeilen Klickgenerator erzählt. Also über das ganze Flachsinns-Clickbait-Gedöns, Like-Sucht und die Twitteritis von Trump.

Der zweite Vortrag ist etwas weniger amüsant, dafür aber informativer. Er handelt vom Sifftwitter, also alle Reply-Tweets (@irgendwen) von Trollen, die auf ihre Vernetzung untereinander analysiert wurden. Mit dabei sind Nazis, RapUpdate-Fans und Kai Diekman, die allesamt ums Datenfeuer tanzen. Mehr Infos unten im Beschreibungstext zum Video.

"Der öffentliche Raum, zu dem auch Twitter gehört, ist kein Safespace. Eine zentrale Stoßrichtung von Trolltwitter. Die Problematik des Begriffes dann im Vortrag. Jede_r darf im Internet seine Meinung veröffentlichen, aber jede_r muss zugleich damit rechnen auf Kritik zu stoßen. Wie geht man damit um, wenn diese Kritik aus Beleidigungen und Gewaltandrohungen besteht? Blocken ist für viele zur Standardantwort geworden. Und die Trolle feiern sich für jedes geblockt werden. Mit Screenshots und Verweis an den Rest, wen man gut ärgern kann.

Außerdem sei man ja nur Satire. Und Twitter darf man sowieso nicht so ernst nehmen. Nur Performance. Aber bitte die Kritik, die sich dahinter versteckt ernst nehmen. Aus der Bloßstellung der eigenen Schwächen Profit machen, das gehört sich nicht. Und sich ständig selbst bemitleiden auch nicht. Opfer sind Opfer.

Die beobachteten Trolle lassen sich in unterschiedliche Gruppen einteilen. RU steht nicht für Russland, sondern RapUpdate. Die Drachenhater schauen gern YouTube. Da sind die Commies und die Nazis. Die Maskus und die Anis. Teilweise mit mehr, teilweise mit weniger Überschneidungen. Fast allen ist gemeinsam, dass Twitter als Bühne wahrnehmen und nutzen.“

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Ich habe mich ja immer gefragt, was es eigentlich mit diesem Tweet von Boris Becker auf sich hat. Welcher Satellit verdammt nochmal? Was wusste Boris, was wir alle nicht wussten? Ging es da um einen Sci-Fi-Film? Um Lena-Meyer-Dingsbums? Oder vielleicht ist Boris Becker auch der neue Goethe und das ist zu hohe Kunst, die ich nicht verstehe?
Welches Geheimnis auch immer dahintersteckt, es hat ihn und seinen meistverbreiteten Tweet zu einer kleinen Legende auf Twitter werden lassen. Und ihm einen eigenen Song eingebracht. I bims, der Borisk.


Ihr wollt aus unerfindlichen Gründen aufs Twitter-Profil von Donald Trump? Geht ganz schnell. Einfach bei Twitter nach asshole, racist oder tiny hands suchen und schon findet ihr das, was ihr finden wolltet. Danke, du schöner Zwitschervogel. 💙


Eine neue Woche ist da und somit auch der 2. Twittwoch. Diesmal geht's im Zwitscher-BestOf um unser aktuelles Mittelalter, 21 Trump Street und Deutschrap statt Abitur. Ende.
Bis zur nächsten Twittwoche. Selber Ort, selber Tag und vermutlich zu einer völlig anderen Zeit.

 

Die Twitteria hat gekocht. Es gibt vegane Zitate. Aus Filmen wie Herr der Zwiebelringe, Karotte-Kid und die Frucht der Karibik ist aber keins dabei.

Im Mittelalter wurde nie behauptet, dass die Welt ne Scheibe ist. Das ß wurde nur über die Jahrhunderte fälschlicherweise als b überliefert.

— Thomas Poppe (@DerPoppe) 27. Dezember 2016

Ich glaube ja, dass "b" ist verkehrtherum und soll eigentlich ein "d" sein.

Wir leben in einer Welt, in der man sich zum Feste das iPhone für 800€ kauft, dem Obdachlosen 1€ gibt und sein Profilbild für Aleppo ändert.

— Rob Vegas (@robvegas) 14. Dezember 2016

Gut, dass das iPhone nur 799€ kostet. Sonst würde der Obdachlose ja gar nix bekommen. Und das Profilbild bitte nur wechseln, wenn irgendwas in einem Nachbarland passiert. So ist die Regel. Sonst ist es zu viel Arbeit und wir wollen ja unser Luxusleben auch noch leben.

PS: Ich glaube, ich bin mittlerweile tatsächlich der letzte Mensch ohne Smartphone und vermutlich werde ich bald in einem Museum ausgestellt.

In 20 Jahren wird ein Hollywood-Film namens "Aleppo" 7 Oscars abräumen und alle werden sagen, sowas darf nie wieder passieren.

— Brienne of Tarte. (@dielilly) 14. Dezember 2016

Nanu, Faschist denn beim Twitter-Kanal von ZDFInfo los? Ich dachte, wir hätten die Vergangenheit Hitler uns gelassen. Und diese Weltkriege Wortspiele auch.

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Druckt jemand bereits "I survived the year 2016"-shirts?
Oder wartet ihr lieber noch ab?

— Meg (@meg_gyver) 5. Dezember 2016

Es ist langer her, dass ich mich so sehr auf das Ende eines Jahres gefreut habe (so 1 Jahr ungefähr). Deshalb habe ich ja auch schon Shirts fürs Finale entworfen. Und das obwohl man das Jahr ja bekanntlich nicht vorm Silvesterabend loben soll. Ich vermute allerdings mal, dass das ohnehin niemand wirklich vorhatte. 
Was 2017 angeht schwanke ich persönlich noch zwischen es kann nur besser werden und immer, wenn du denkst, es könnte nicht schlimmer kommen, startet die Kelly-Family ein Comeback. So ein paar Vorab-Infos wären da schon nicht schlecht. Schließlich will man ja nicht das Jahr im Sack kaufen. Oder irgendwie so.
Könnt ich bitte mal den Trailer für 2017 sehen?

— Joselyne Cosman (@joselynecosman) 6. Dezember 2016

Der Nikolaus schiebt schon wieder allen anderen alles in die Schuhe, dieser feige Kerl. Auch in Deutschland. Okay, anscheinend nicht in ganz Deutschland. Aber zumindest auf Twitter.