Trainsurfing ist offenbar doch nichts, was nur die Kidz von heute machen. Denn das hat anscheinend auch schon die Generation eurer Großeltern gemacht. Oder zumindest einer von ihnen: der Schauspieler und Stuntman Arnim Dahl (u.a. als Double für Heinz Rühmann), der bereits 1957 vom Dach einer fahrenden U-Bahn sprang - und zwar mit einem Salto ins Hamburger Hafenbecken.
Tja. Was die Berlin Kidz können, kann Hamburg eben auch. Und zwar schon knapp 60 Jahre vorher.

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Die durchgeknallten Berlin Kidz droppen ihren Fuck-the-System-Film, der ohnehin immer mal wieder im Netz auftaucht, nun einfach selber bis zum Ende des Jahres in Einzelparts auf YouTube. Im neuesten Teil gibt's jede Menge Surf-Sessions auf S-Bahnen - und Bussen. Bei Wind und Wetter. Mit Backflips und Sprüngen in die Spree. Während der Fahrt.
Die rebellischen Kinder des Großstadt-Dschungels, die Lebensgefahr als Freiheit definieren und wahrscheinlich nicht allzu beliebt bei der BVG sind. Scheinbar kaufen sie nämlich nicht wirklich oft Tickets (dafür blockieren sie immerhin keine Sitze).


Fuck the System Berlin Kidz - Surf or Die ...weiterlesen "Fuck the System: Berlin Kidz – Surf or Die"

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Der zweite Film der Berlin Kidz ist in voller Länge auf YouTube aufgetaucht (again). Eine ganze Stunde voller Train-Surfing- und Sprühdosen-Action der durchgeknallten Adrenalin-Junkies, die dieses Mal u.a. eine Radtour machen, ein paar Fußballtricks vorführen und das Service-Personal grüßen - wie immer auf(!) fahrenden S-Bahnen (oder wahlweise auch auf Bussen).
...weiterlesen "Full Film: Berlin Kidz 2 – Fuck the System | Eine Stunde Train-Surfing, Graffiti-Action & Pixação"

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Parkour-Sportler Michi Leber machte es letzten Sommer den Berlin Kidz gleich, stieg nicht ein, sondern auf die S-Bahn und surfte auf den Dächern Berlins durch die Stadt (und hat sich trotzdem ein Ticket gekauft - sehr löblich). Mit Rauchbomben in der Hand. Und einer Drohne, die die luftige Fahrt bis zur Greifswalder Straße in 4K begleitet hat.
Die professionellen Aufnahmen der nichtsdestotrotz verbotenen Aktion sind aber selbstverständlich nur rein zufällig und auf keinen Fall durch den Surfer selbst (oder seine Kollegen) entstanden oder geplant worden. Natürlich nicht. Nun. Dann spreche ich mein Lob  wenigstens für die grandiose Songauswahl aus. Zwinkersmiley.

The footage was sent to us anonymously and not filmed by Michi Leber and / or his team. Please do not attempt to duplicate, re-create, or perform the same mission, as personal injury, death or property damage may result.


Die taz hat ein bisschen mit den Berlin Kidz geplaudert und sie ein wenig zu ihren Fachgebieten befragt: Kunst, Brecheisen und das Surfen von S-Bahnen. Den neuesten Film der "total durchgeknallten" Berliner-Graffiti-Crew könnt ihr auf Vimeo für 6€ gucken.
Den dazugehörigen Trailer und ihren legendären Picknick-Ausflug auf dem Dach der S7 gibt's hier drunter nochmal. Und nicht vergessen, was die Berlin Kidz euch beigebracht haben, liebe Nicht-Berlin-Kidz: nicht zuhause nachmachen.


Der erste Film der Graffiti sprühenden und S-Bahn surfenden Berlin Kidz klebt ja auch hier im Blog. Klar, dass somit auch Teil 2 der lebensmüden Adrenalinjunkies aus der Hauptstadt hier seinen Platz bekommt - oder zumindest der Trailer dafür. Auch wenn ich diese pseudo-politische Botschaft am Ende eher unnötig finde. Wird trotzdem geguckt, alter.


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Zwischen Freiheit, Armut und dem Streben nach Glück. Eine Doku über 5 Kids aus Mumbai, die auf den Schnellzügen Indiens surfen, um das Leben zu spüren - und dabei vermutlich nicht allzu alt werden.

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Okay, die Schlagzeile ist natürlich ein bisschen gelogen. Denn Kerzenlicht wäre wohl sofort vom Winde verweht gewesen. Dafür wird aber reiner Wein eingeschenkt und es gibt ein leider ganz unromantisch davonfliegendes Stück Pizza (RIPizza).
Ess-Bahn-Surfing sozusagen. Auf dem Dach der S7 Richtung Wannsee. Natürlich während sie fährt. Dazu gibt es einen Tisch für 4 Personen, einen Kellner und einen Kameramann. Allesamt vollkommen wahnsinnig. Und lebensmüde. Und bekloppt. Und überhaupt. Aber so sind sie halt, die Berlin Kidz.
K1600_berlin kidz sbahn surfen (2)
Die Berlin Kidz machen ein Candle-Light-Dinner auf dem Dach einer fahrenden S-Bahn

Videolink
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Pixadores. Das sind meist vermummte Guerilla-Sprayer aus den Favelas in São Paulo, die Kunst nicht nur als urbane Verschönerung und Mittel zum Swag benutzen, sondern damit vor allem politische Zeichen setzt. Fast jede Nacht ziehen die rebellischen Brasiliartists los und versprühen an Hochhäusern, Autobahnbrücken oder gar fahrenden Zügen ihren Revolutionscharme.

Pixação entstand Anfang der 1980er Jahre in São Paulo und ist eine spezielle Form des Graffitis beziehungsweise des Taggens. Als Vorläufer gelten die politischen Slogans, die Gegner der Militärdiktatur an die Wände der brasilianischen Großstädte malten. (Quelle: Urban-Shit)
Wer mehr über die Story der brasilianischen Tagging-Crew wissen will - kann sich ein bisschen Zeit mit der Zeit vertreiben und diesen Artikel lesen.




asos ✖ Puma | OS PIXADORES on Vimeo.
Fotos © by Pixadores
via internet

Schon vom letzten Jahr, aber trotzdem ein großartiges Foto. Und natürlich made by den cräzy Berlin Kidz.

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Ein lebensmüder Typ, der auf Suche nach seine nächsten Adrenalin-Kick, eine U-Bahn besteigt. Von oben. Und, ja, er kommt aus Russland (natürlich).

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Trainsurfing ist jetzt nicht unbedingt neu. Videos von verrückten Russen wohl auch nicht. Und auch die Trainroof-to-Trainroof-Action hier ist bereits 2 Jahre alt, dafür aber auf YouTube zumindest einmalig (sagt jedenfalls der Titel des Videos). Und ich bin immer wieder überrascht darüber, wie kreativ Menschen sind, wenn es darum geht einen neuen Weg zu finden, mit dem man sich eventuell umbringen kann.
Vielleicht wollten die lebensmüden Typen in dem Clip ja aber auch nur ein Stück vom Klickzahlenkuchen solcher Videos abhaben und sind deshalb auf den fahrenden Zug mit aufgesprungen.


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