Tim Jentsch ist als Fotograf beinahe jeden Tag im Jahr mit seiner Kamera irgendwo unterwegs - immer auf der Jagd nach Streetart. Egal, ob kleine Stencils, Sticker oder haushohe Murals.
Sein Instagram-Account ist eine riesige Sammlung aus kleinen und großen Kunstwerken von Streetartists aus den schönsten Städten der Welt (und Brandenburg). Und offenbar hat er ein ziemlich gutes Auge für ziemlich coolen Stuff. Hier eine kleine Auswahl, damit ihr auf den Geschmack kommt:


...weiterlesen "Die Foto-Sammlung eines Streetart-Hunters"

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Das Jahr ist noch nicht mal 3 Monate alt und H&M hat schon den zweiten großen Shitstorm gesät. Dieses Mal haben sie einen Künstler verklagt, weil der kein Bock hatte, dass seine Bilder in einem pseudo-coolen Fashion-Spot erscheinen. Alles klar, H&M. Dann mal viel Spaß mit dem Echo, das in dem Fall übrigens aus Hamburg kommt. ...weiterlesen "Streetart vs. H&M"


Eine Rasierklinge, eine Tamponspur, eine Nabelschnur, eine sehr lange Narbe, eine Sonnenblende, eine Pünktlichkeitsbeschwerde und nun eine herzliche Liebeserklärung der deutschen Bahn an Graffiti. Durch die Kunst von Razor zieht sich weiterhin ein roter Faden - vom ICE (oder wahlweise auch mal vom IC, wenn der zu spät ist).
...weiterlesen "Durch die Graffiti von Razor zieht sich ein roter Faden"


Das Unordnungsamt. Der Alptraum eines klassischen Almans - und ab sofort mein Lieblingsamt.


Arte Tracks war in Hamburg unterwegs und hat die OZM Gallery in der Schanze besucht, die vor 10 Jahren noch eine alte Fabrik war und mittlerweile ein Gesamtkunstwerk entstanden ist. Dort lässt sich u.a. auch das einzige erhaltene Indoor-Werk von OZ bewundern, in dem auch ein fröhlich bunter Sarg für die verstorbene Hamburger Graffiti-Legende steht (RIP).
Wer vorbeischauen will, muss sich allerdings beeilen - denn das ganze Ding wird wohl leider bald abgerissen. Zur Not gibt es aber auch noch einen virtuellen Rundgang via 360°-Cam auf der offiziellen Website.

„Die OZM Art Space Gallery im Hamburger Schanzenviertel ist der bunt bemalte Traum der europäischen Graffiti-Szene. Tausendfünfhundert Quadratmeter Street-Art verteilt auf drei Etagen. Szene-Stars wie Darco FBI, Oz oder Won ABC haben hier ganze Räume gestaltet. Doch nun kommt der Abriss und die Street Art wird, was sie eigentlich immer war: vergänglich.“


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Da möchte sich anscheinend jemand ein langes Kleben sichern. In Leipzig. Gestickt eingefädelt.


Sozialkritik par excellence. Made by the one & only Blu.

“La Cuccagna”, this title of the work shows Blu creating one of his personal criticism of our society and our modern life system. BLU proposes a strong representation of the systems that move modern society which are triggering an incredible narrative sequence, full of problems and different issues hidden within the first layer. At the top, a carousel made of gold and filled with money and various luxury-type of items.
The structure is controlled by the government which is filtering the common people. Down below, we have a true representation of how the carousel moves. Slaves are used by the same government for the carousel aka the society to turn on itself. Deep underground, the rejects, the waste and the pollution is appearing as a result of the carousel’s movement and appearance.

...weiterlesen "Mural by Blu: „La Cuccagna“"


Streetart aus Dresden. Ich stimme für weniger leere Köpfe. Und für mehr Menschen, die weniger sprechen.


Falls ihr die Kontrolle über euer Leben verloren habt, solltet ihr vielleicht einfach den Kontroller wieder in die Hand nehmen. Zum Beispiel diese wundertolle Exemplar der Bro.Streetartschool, bei dem ihr nur die richtigen Knöpfe drücken müsst.

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