3

Der chinesische Smartphone-Hersteller OnePlus zeigt in einem etwas anderen Spot, das man mit der neuen Handy-Kamera kettensägenmordsmäßig gute Selfies knipsen kann. Vielleicht stört ihn aber auch nur, dass alle das Ding immer vertikal dabei halten. Wäre definitiv auch ein legitimer Grund, um jemanden zu töten.

Eigentlich würde es perfekt passen. Denn gestern gab es neben einigen vermummten Hipsters, die sich u.a. in einem zerlegten Appe-Store darum stritten, wer welches iPhone mitnimmt auch viele gewaltgeile schaulustige Selfie-Jäger in Hamburg.
Für andere Menschen da draußen sieht dieses Bild aber eher nach den erweiterten Skills eines Photoshop-Phillipps aus. Auch wenn das eigentlich wenig Sinn ergibt und sich niemand zu 100% sicher ist. Laut Spiegel ist es aber echt echt. Whatever. Der Typ ist jedenfalls gerade auf dem besten Wege zum Meme zu werden. Auch bei reddit.

Update: Nach einer Störung in der ARD gestern wurde das Meme vom Riot-Hipster nun endgültig offiziell. ;o)

So geschehen in Australien, wo die Cops anscheinend ein wenig cooler sind als hier. Oder zumindest diese beiden. Eine ausführliche Liste von uncoolen bis moralisch verwerflichen Aktionen von Polizisten hierzulande findet ihr übrigens in den Antworten auf den etwas unglücklich formulierten Tweet vom SWR3. ...weiterlesen "Polizisten bringen besoffenen Typen nachhause und machen ein Erinnerungsselfie für den Filmriss"

Ich habe in den letzten Jahren ein interessantes Phänomen am Holocaust-Mahnmal beobachtet: viele Menschen verwenden das...

Posted by Shahak Shapira on Mittwoch, 18. Januar 2017

Tolles Foto-Projekt von meinem Lieblingsjuden Shahak Shapira. Und ist quasi das genau Gegenteil von der neuesten Nazi-Rede der AfD, in der Herr Höcke das Holocaust-Denkmal als eine Schande bezeichnet. Eine Fotosammlung aus "coolen" Social-Media-Pics inmitten des Mahnmals für die ermordeten Juden in Europa. Und nebenbei ein kleines Fuck your Selfie an die Generation Internet.
"Yolocaust ist ein Projekt des israelischen Satirikers und Autors Shahak Shapira, das unsere Erinnerungskultur durch das Kombinieren von Selfies am Holocaust-Mahnmal in Berlin mit Bildmaterial aus Vernichtungslagern hinterfragt. Die Selfies wurden auf Facebook, Instagram, Tinder und Grinder gefunden. Kommentare, Hashtags und „Likes“ aus den Selfies wurden ebenfalls übernommen."

.

Zumindest dieses hier, das sich demnächst dann wohl auch ein Smartphone zulegen wird. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir dann schon morgen eine ganze Welle von Faultier-Selfies in unsere Facebook-, Twitter- undwasweißichwasfür-Accounts rein. Vielleicht aber auch nicht.

Und wo wir schon bei Faultieren sind: ich mache ein paar Tage Urlaub. In einem 30-Mann großen Dorf im Harz. Um mal richtig laut sein zu können (weil keine Nachbarn, yeah!). Und Musik zu machen. Faul werde ich dabei aber vor allem hier sein. Zumindest bis Mittwoch oder so. To be continued...

via

.
Ein Selfie von der YouTuberin karenxcheng, das sich dreht. Und dreht. Und dreht. Und dreht. Und noch ein paar mal dreht. Und das inklusive, wie ich finde, sehr passendem Soundtrack.
Und (und und und) wer es ihr gleich tun möchte, hier das 3-teilige Tutorial.
via

.

Der Sinn und Zweck von Autogrammen hat sich mir persönlich ja ohnehin noch nie so richtig erschlossen. Erst recht nicht, wenn davor in einer stundenlangen Warteschlange angestanden wird, um dann maximal 60 Sekunden sein "Idol" live anhimmeln zu können - und anschließend eine nichtssagende Unterschrift auf irgendwas zu erhalten. Und die aktuelle Mutation davon, das (Star-)Selfie, und das ganze dranhängende Geschwür der Selbstdarstellung, macht die Sache auch nicht wirklich besser..
So, oder so ähnlich (oder ganz anders) ergeht es auch Kristen Dunst, die sich in dem Kurzfilm mit Matthew Frost nicht nur selbst spielt, sondern wohl auch eine so (ungefähr) stattgefundene Szene ihres Lebens zeigt. 

(Direktlink zum Vid)
via

Inzwischen scheint ja nahezu jeder schon mal ein Selfie von der Spitze eines Hochhauses gemacht zu haben außer mir. So auch diese 3-köpfige Crew aus Hong Kong, die die ganze Sache besonders gechillt angeht. Inklusive Bananen, die in der Höhe wahrscheinlich sogar für Affen unerreichbar sind. 

"It starts as a video of smiling friends eating bananas but within seconds it becomes a contender for the world's scariest selfie. Photographer Daniel Lau pulled out his "selfie stick" to take dizzying footage of a rooftopping adventure 346m (1135 feet) above the streets of Hong Kong."

via

.
Wer sich am Steuer eines Autos zu sehr auf seine Videoperformance für Facebook & co konzentriert, kann danach ein Selfie ausm Krankenhaus machen. True Story, wie man an diesen zwei (im Nachhinein sicher schlaueren) Damen ausm Iran sieht, die das anscheinend unbedingt mal ausprobieren wollten. Das Video würde übrigens einen guten Warn-Spot für Verkehrssicherheitsirgendwas abgeben.
Und keine Angst, es ist alles nochmal gut gegangen. Hier ein After-Selfie: