In einem Paralleluniversum wurde in der Schanze letzte Woche die Legalisierung bekannt gegeben, weshalb es zu riesigen Rauchschwaden aus THC über der ganzen Stadt kam. In unserem Universum ist es leider nur ein alter Aprilscherz. Allerdings verbunden mit einem lesenswerten Artikel, bei dem ich gerade ein wenig ins Träumen kam. Sorry fürs falsche Hoffnung machen, liebe Kiffers aus Hamburgo.

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Ja, ich weiß. Böse. Sehr böse sogar. Und vielleicht sogar für Hardcore-Zyniker ein wenig drüber. Aber so sind sie halt - die von der Titanic. Ich mag sie ja trotzdem. Oder vielleicht auch genau deswegen.


Die Hamburger Polizei fordert weitere Kollegen aus Deutschland an. Und die Berliner Party-Bullen machen sich auf den Weg. Schließlich wissen die ja ganz genau, wie man das mit dem Eskalieren richtig angeht und haben nur ein paar Tage später ihre Aggressionen an den Besetzern im Friedel rausgelassen.
Nur noch eben ein paar Bier exen, 2-3 Lines ziehen und ein Rap-Video droppen, dann sind sie auch schon on the fly. Denn Jan Böhmermann hatte zwar Polizei. Radio Fritz hat dafür aber nun Berliner Party-Bullen (und Juse Ju). Whoop whoop - that's the sound of da police.

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Influencer. Klingt ein bisschen wie ein Virus und scheint es inzwischen auch irgendwie geworden zu sein. Denn offenbar zählen ein paar tausend gekaufte Follower auf Insta, gestellte Authentizität ohne Haltung und eine Friede-Freude-Eierkuchen-Meinung, bei der alles toll gefunden wird, was sich ansatzweise verkaufen lässt nun mehr für alle Beteiligten im neuen geilen Internet.
Die Werbekunden lassen sich nur noch von Zahlen beeindrucken und die Fashion-Victimfluencers versuchen ihre gespielte Glaubwürdigkeit durch eigentlich erforderliche Kennzeichnungen (von Werbung), die sie ganz aus Versehen vergessen weiterzuspielen.
Auf die Spitze treibt es dann neben Shahak Shapira der CBC mit seinem satirischen Seitenstich in die Herzen aller an Influencer leidenden Menschen bzw. mit dieser aus Social-Media-Familie des Grauens. Puh. Zum Glück gibt es die nicht wirklich. Noch jedenfalls nicht.

Last year, they made about $1.3 million through sponsored content and collectively have over seven million followers. AJ, the self-proclaimed “man of three accounts,” operates all of his channels under the umbrella of a personal brand that he calls Try. At the moment, he’s hoping to secure a strategic partnership with Starbucks.Brit and AJ are trying for a third child. AJ hopes that the pregnancy will bring “nine months of pretty solid content.”

via Influencerebellen


Der slowenische Comedian Klemen Slakonja parodiert sein einiger Zeit die "großen" Staatsoberhäupter mit aufwendigen Musikvideos. Nach Songs über Putin und Trump ist nun eben unsere derzeitige Bundeskanzlerin dran.
Und ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das politisch einordnen soll, finde den Blick anderer Länder auf Deutschland ja aber immer irgendwie spannend: Schäferhunde, Angeln, Smoothie-Mutti, Gottes-Bier, Hardcore-Christen aufm Oktoberfest, 11 11 11 11 11 mal Fußball, irgendwas mit Hitler, Gölf, 99 Luftballons, Wir schaffen das und Abschiebung. Typische deutsche Werte eben. ;o)

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Gute alte Jägermeister Werbung!

Kurzum: Nein. Eigentlich ist es nämlich ein Joke von der Satire-Zeitschrift pardon aus dem Jahr 1981. Jägermeister hatte damals dagegen geklagt, nicht, weil Satire das nicht darf, sondern weil sie nicht als solche erkennbar war. Mehr dazu erfahrt ihr in einem über 35 Jahre alten und damit fast schon antiken ZEIT-Artikel.

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Die Office-Edition der Satire-Hits von HalliGalli, die grundsätzlich als Titelmelodie vor jedem Meeting gespielt werden sollte. Oder wenn im Büro mal wieder nichts anderes zu tun ist als Facebook checken. Deinem Chef und 2 Mitarbeitern gefällt das. Bestimmt.

Mit dem Textmarker über den grauen Alltag gestrichen: Die Satire Hits in der Büro-Edition bringen auch den tristesten Schreibtischhocker zum munteren Tanz in der Kantine.


Was ein Plot: Zwei Wiener mit "Migrationshintergrund" spielen für eine Dokumentationsreihe von einem Fernsehteam die "bösen" und natürlich durchweg kriminellen Ausländer, um an die Kohle der "Gutmenschen" zu kommen. Um die Quoten richtig nach vorn zu treiben, übertreiben sie ihre Rolle und entsprechen jeder klischeehaften Nazi-Vorstellung eines typischen Ausländers.
Eine "Anti-Integrationskomödie" (wie der Regisseur Arman T. Riahi den Film selbst nennt) über das Spiel mit der politischen Korrektheit, Quotengeilheit und die Rollenbilder von Flüchtlingen in den Medien. Und ich bin ja kein Nazi, aber... ich will, dass der Film schnell in unser Land kommt. Denn bei uns läuft er im Gegensatz zu Österreich erst am 7. September in den Kinos.

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Unaufgeräumte Ordner, in denen unaufgeräumte Ordner liegen, in denen leere Ordner liegen. Mehrere Dutzend offener Tabs. Und nebenbei werden ein paar YouTube-Videos gesammelt, auf dem Desktop sind gerade 3 Bilder dazu gekommen und der 4000irgendwaste Artikel im Blog wird gerade geschrieben. Ich bin also definitiv auch ein Digital Messie.  
An das immens hohe NoLife-Level der 3 Internetjunkies, die der New Yorker porträtiert hat, komm ich dann aber doch noch nicht ganz ran. Wobei viel lustiger als die "Doku" eigentlich die Kommentare auf YouTube sind. Dort überlegt man nämlich noch, ob Dan wirklich immer 5000 Tabs gleichzeitig offen hat oder ob das alles nicht doch nur Satire ist. ( ͡° ͜ʖ ͡°)

via tabsvertreib

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Aus dem Terrorakt mit islamistischem Hintergrund, wie ihn die AfD natürlich schon längst betitelte, wurde auf einmal ein Attentat mit kapitalistischem Hintergrund. Und jetzt wo klar ist, dass der Täter aus der Börsenecke kam, schlage ich statt einem Burka-Verbot erneut ein Anzugs- und Krawatten-Verbot für Männer vor.  Oder eine Obergrenze für Börsianer. Die Kapitalsierung des Abendlandes rückt schließlich immer näher.

Angeblich soll man ihn durch Auffälligkeiten im Finanzbusinness entlarvt haben. Und er ist wohl auch kein Terrorist, sondern wollte einfach mehr Geld. Es gibt also keinen islamistischen, sondern "nur" einen kapitalistischen Hintergrund. Für die Titanic ist die Sache klar.

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Na, habt ihr alle gestern den Echo gesehen? Ich auch nicht.  War aber anscheinend so bescheuert wie erwartet. Gesehen habe ich aber dieses Video mit Max Giesinger, Tim Bendzko und Wincent Weiss (wer auch immer das ist), das direkt vom Echo stammt. Und es wirkt wie eine Parodie auf Böhmermann's Menschen, Leben, Tanzen, Welt. Oder wie eine billige Kopie. Der Text ist allerdings nicht so gut wie der von den Affen. 🙉

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