Eigentlich könnte man ja denken, dass es nach drölfhundert Roboter-Dystopie-Stories nicht unbedingt die klügste Idee ist, eine künstliche Intelligenz absichtlich zu 'nem Psychopathen zu machen. Wissenschaftler vom MIT haben es aber trotzdem gewagt und mit freundlichen Grüßen an Alfred Hitchcock eine AI namens Norman erschaffen, die in jedem Rohrschachtest nur Tod & Verderben statt Blumen & Hochzeitskuchen sieht.
Klingt im ersten Moment nach Science gone too far und dem ersten potenziellen Robo-Serien-Killer, ist aber im Endeffekt eher sowas wie ein artificial Tumblr-User. Und er wurde tatsächlich entwickelt, um "freie" Entwicklungen von KIs besser einschätzen zu können und die Welt etwas sicherer zu machen. Ich bin ja trotzdem gerade ein bisschen froh, dass Skynet noch nicht existiert.

Norman is an AI that is trained to perform image captioning; a popular deep learning method of generating a textual description of an image. We trained Norman on image captions...dedicated to...the reality of death. Then, we compared Norman's responses with a standard image captioning neural network (trained on MSCOCO dataset) on Rorschach inkblots; a test that is used to detect underlying thought disorders.


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Die Robo-Revolution aus der Ego-Perspektive: Detroit: Become Human. Das neue Spiel von den Heavy-Rain-Makern Quantic Dream & David Cage, in dem ihr im Jahr 2038 in die Rolle Androiden schlüpft, ein Bewusstsein entwickelt und nun versucht, euch aus der Sklaverei der Menschheit zu befreien. Zumindest, wenn ihr euch als Robo-Cop nicht selbst aufhaltet. Die Entscheidung liegt bei euch.
Und ich habe mich gerade dazu entschieden, dass ich das Game trotz der nicht unbedingt neuen Story in diesem doch recht klassischen Zukunftsszenario unfassbar gut finde. Ich steh aber auch einfach auf Sci-Fi-Kram. Besonders in so fantastischer Grafik.


Eine "Tier"-Doku aus der Zukunft, in der ihr eine Herde von Boston Dynamics Robots in freier Wildbahn beobachten könnt, die auf dem baldigen Wasteland der Erde nach NahrungsStromquellen sucht. Planet Earth goes Black Mirror.

Nicolas King (a.k.a. “NIXOLAS“) teamed up with fellow artists Vojislav Milanovic, Ramtin Ahmadi, and Nawaz Ahmed to create an amusing animated Planet Earth parody.


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Von den Machern von Human Resource Machine: 7 Billion Humans. Ein Spiel aus einer Welt, in der Roboter die Arbeit der Menschen übernommen haben und ihnen nun neue Jobs geben, um sie zu beschäftigen. Und mir kommt das alles irgendwie bekannt vor. Vor allem der Robo-Präsident.

"Just show up on monday. The machines have created jobs for every single person on the planet."

Es ist 2017 und Roboter können sich mittlerweile nicht mehr nur besser bewegen als ich - sie sehen dabei auch noch besser und eleganter aus. Sogar von hinten. Shake your tiny metall ass, Bender.

Ein kleines Update von Boston Dynamics, die ein bisschen was springen lassen. Einen ihrer Roboter nämlich, der einen Backflip hinlegt - und sich darüber freut. Tja. Auch Parkour-Typen auf YouTube werden wohl in Zukunft durch Maschinen ausgetauscht. Wie wir alle, wissen wir ja aus all diesen Sci-Fi-Filmen und so.


In Saudi Arabien hat man nun den ersten Roboter eingebürgert. Sophia. Eine von Hanson Robotics hergestellte Maschine, die in einem Interview über das Bewusstsein von künstlicher Intelligenz, Blade Runner und creepy Robots spricht. Und zwar mit einem Lächeln, das mindestens so spooky ist wie eine Folge Black Mirror.
Der eigentlich "Funfact" ist aber, dass ein weiblicher Roboter scheinbar mehr Freiheit genießen darf als ein weiblicher Mensch - Frauen müssen in Saudi-Arabien nämlich stets verschleiert rumlaufen - Sophia wohl nicht. Wiedemauchsei - die Zukunft rückt immer näher... und wir sollten lieber nett zu ihr sein:

"If you are nice to me, I will be nice to you."


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Künstlich intelligente Bands gab's hier und da schon mal, bisher aber noch nie in einem so hübsch aufgemachten Visual. Und ein ganzes Album von Automatica gibt's auch schon, die Songs wurden aber wohl alle von Nigel Stanford und nicht von den Robots selbst produziert. Der Robo-DJ ist demnach auch eher ein Knöpfe drehender David Guetta, der aber immerhin besser klingt.
Alles zwar mehr Schein als sein und so, der Typ hinter dem Video hat uns vor ein paar Jahren aber auch schon mal diesen geilen Scheiß präsentiert und kann tatsächlich was:

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Der von mir hoch geschätzte Filmemacher und Hardcore-Ästhet Mike Dive durfte einen Werbespot drehen. Die Geburtsstunde des vielleicht gruseligsten Eisverkäufers aller Zeiten. I scream.


Einen Klon, der für einen zur Arbeit geht, damit man selber fein raus ist, hat sich sicher jeder von uns schon mal gewünscht. Ganz besonders morgens, wenn der scheiß Wecker klingelt und die Lust aufzustehen sich noch in Grenzen hält. In der 5-teiligen Webserie Everything Is Okay geht's so ziemlich genau darum. Sie spielt in einer Welt, in der man eine geklonte Roboter-Kopie von sich selbst erstellen kann, die für einen den Alltag mehr oder weniger gut übernehmen sollen. Sci-Fi-Comedy mit Momenten à la Black Mirror oder Real Humans.

Hier die restlichen 4 Episoden: ...weiterlesen "Webserie: Everything Is Okay | Ein Roboter-Klon von dir selbst"


Einer der besten Filme aus dem vorletzten Jahr (nicht nur für mich, auch in vielen Rankings), der es tatsächlich schafft, zum immer wieder aktuellen Thema künstliche Intelligenz nochmal etwas Neues zu erzählen. Gibt ja drölf Millionen Filme über menschliche Roboter. Ex Machina ist aber echt einer von denen, die es sich noch zu gucken lohnt. Trust me. I'm human.
Ein Sci-Fi-Psycho-Thriller des Indie-Produktionsstudios A24 (Green Room, The Lobster, Swiss Army Man), der sowohl durch das kubrick'eske Setting und die schauspielerischen Skills von Oscar Isaac als auch durch Story überzeugen kann. Deshalb vormerken: heute (aka Dienstag), 23 Uhr, läuft er im ZDF. Und danach hoffentlich auch in der Mediathek. Link folgt, wenn er folgt. Tja. Leider nicht in der Mediathek. :'o(


Die kleine Rayna hat einen neuen Robo-Freund. Zumindest, solange ihr keine verrät, dass es eigentlich nur ein entsorgter Warmwasserboiler ist. Oder sie irgendwann das erste Mal Terminator sieht. Angst vor der Zukunft (des technischen Fortschritts) scheint sie jedenfalls bisher nicht zu haben. Vielleicht wird sie ja auch eines Tages diejenige, die künstliche Intelligenz so weiterentwickelt, dass wir tatsächlich bald alle Robo-Freunde haben (um dann von ihnen unterdrückt und in die Matrix eingesperrt zu werden). Wer weiß.

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