Ein bisschen Mucke zum Wochenende mit: Antifuchs, der die kein Bock hat, das zu tun, was ein Fuchs tun muss; Pimf, der sich durch den Struggle des Musikerlebens hustlet und die Wiedergeburt von Teesy.
...weiterlesen "Musikvids-Mix: Antifuchs, Pimf & Teesy"


Nein, das ist kein Remake von Napoleon Dynamite oder der kleine Bruder von Mark Zuckerberg - sondern Zack Villere. Und er ist ein ziemlich cooler Typ.

I look at myself in the mirror
And I say, "Oh no"
Is that what I really look like?
I don't wanna be me
But that's only half of the time
'Cause inside I know I'm cool, so cool


Und so, liebe Kinder, bewirbt man sich like a Boss zukünftiger Mitarbeiter. Auch wenn bei der Entstehung von Hip-Hop sicher niemand damit gerechnet hätte, dass irgendwann sogar Empfehlungsschreiben für Werbeagenturen gerappt und in ein Musikvideo verpackt werden.

Chase Zreet hat sich mit seinem Video „Cover Letter“ (Englisch für Motivationsschreiben oder Anschreiben) als Werbetexter beim New Yorker Büro der Werbeagentur Wieden+Kennedy für deren Kunden Sprite beworben.


via einstellungstestspiel


Ich habe ein bisschen Musik nachgeholt und das kam dabei raus: Ein GorillaBot dance't zu einem DIY-Gute-Laune-Video über aus Versehen getötete Menschen, MC Bomber ballert Actionrap durch Internet-Clips und Mister Q fragt sich als Ur-Berliner, was zur Hölle er eigentlich in Freiburg macht.


Das Internet. Voll super duper - und voll von Idioten. Und damit hat Robin von YouTube die beste und vielleicht auch schlechteste Erfindung unserer Zeit dann eigentlich auch schon ganz gut zusammengefasst. Als Acappella-Song. Mal zwei.
Und gerade bin ich eigentlich ganz froh, dass ich nachher im Zug sitze und kein WLAN habe (oder immer wieder abbrechendes, was noch viel schlimmer ist). Genug Internet für heute.

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Juse Ju ist so emotionslos, er könnte heulen - hat aber stattdessen einen Lovesong geschrieben. Und das Ergebnis: Liebe ab der ersten Kick. ❤️

Denn ich kann eure Lovesongs nicht fühlen (nicht fühlen)
Egal, wie weich sie Marktforscher spül'n (sie spülen)
Der Handel mit den Narcos erblüht
Egal, in welchen Farben ihr den Pathos versprüht
(Lyrics on Genius)


Sheku Kanneh-Mason hat sich Bob Marleys No Woman, No Cry vorgeknöpft und auf dem Cello nachgespielt. Ein Cover, das man sich durchaus mal anhören kann - klingt nämlich unerwartet gut. Und durch das schicke Video bekommt das Ding eine ganz eigene Ästhetik.

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Heavy Alman-Shit: Der Pol1z1stens0hn ist wiedergekehrt, verklagt jetzt alle und sorgt für Recht und Ordnung im Spiel. Justitia übernimmt, bitches. Anzeigen sind raus.

Wer hilft den verzweifelten deutschen Rappern, die wiederholt Opfer von unterirdischen Dienstleistungen und skrupellosen Abzockern werden? Oder uns, wenn wir bei Twitter oder Facebook gesperrt werden, weil keiner mehr den Unterschied zwischen Satire und Volksverhetzung kennt? Die Medien? Die GroKo? Toto und Harry? Es muss doch irgendjemanden in Deutschland geben, irgendetwas Höheres, Mächtigeres, das einem hilft, wenn man nicht mehr weiter weiß.


Vermutlich einer der allerersten Auftritte von RATM, 1992. Und der Erfolg kam eben nicht von irgendwoher - ging nämlich schon damals gut ab. Jedenfalls gut genug, um es immerhin ganze 26 Jahre später hier zu posten und damit den Montag einzuleiten: Fuck you, I won't do what you tell me!

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Suhov beglückt uns anscheinend auch im Jahr 2018 mit montatlichen Mixtapes, die euch visuell in den Wald entführen. Ein gemütlicher und wie immer mit wunderschönen Samples und smoothen Beats ausgestatteter Spaziergang für eure Ohren.


Neue Musikvideos, die ich in diesem Internet gefunden habe - mit dabei: JuseJu & Fatoni & Edgar Wasser, das Deutschrap-Trio infernale hängt mit euch 24/7 am 7/11; Tocotronic chillen mit euch und einer elektrischen Gitarre an der Bushalte - und Zugezogen Maskulin philosophieren müde über das Leben und den Tod. ...weiterlesen "Musikvids-Mix: JuseJu & Fatoni & Edgar Wasser | Tocotronic | Zugezogen Maskulin"


Habt ihr eigentlich mitbekommen, dass 2017 eine 13-jährige Ghetto-Göre durch einen Satz in einer Ami-Talk-Show berühmt wurde ("Cash me ousside, howbow dat?") und nun als Bhad Bhabie aka Danielle Bregoli eine steile Rapkarriere hinlegt? Ich bisher jedenfalls nicht.
Und obwohl ich das alles irgendwie befremdlich finde - rappen kann das Cash-Me-Ousside-Girl. Definitiv. Immerhin hat sie seit September auch einen Major-Label-Vertrag - und statt Autos zu klauen verdient das inzwischen "schon" 14 Jahre alte Mädchen aus Florida nun u.a. ihre Kohle mit den mittlerweile 12 Mio. Followern auf Instagram.
Läuft anscheinend bei ihr. So gut, dass sie sich einen Porsche kaufen konnte, den sie nicht fahren darf und zu Weihnachten die 60.000$-Hypothek ihrer Mutter mit den Worten "Merry Christmas, bitch" abbezahlt hat. Sehr löblich. Gucken wir mal, wie lange sie sich hält. Und wie gut.
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