Ein vollgepacktes Musikvideo-RoundUp mit einem Mix aus Rap, Beats und einem Hauch von deutschen Reggae. Den Anfang machen C.O.W. 牛 mit einem Video zum Snippet ihrer mit Lemmings ausgestatteten EP (mit u.a. Japano-Trettmann im Intro), Yeaji rappt sich durch den Regen, Rain Dog trocknet euch mit smoothen Melodien ab, Kaas macht euch zum König der Diskothek, Tom Misch lässt euch wieder chillen, Pupa Sock gibt German Ragga dazu & Negrow gönnt euch einen traumhaft schönen Beat und geht drüber.
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Ed Banger Records pumpt den Flötensound in einem wunderschön weirden und trottelig-trashigem Musikvideo von Vladimir Cauchemar. Ein fast schon hypnotisierend wirkendes Gesamtkunstwerk, das wie ein hörbares Meme ist und durchaus das Potenzial hat, der neue Soundtrack des Internetz zu werden. Oder zumindest der von meinem Wochenende.


Die kuhlen Dudes von C.O.W. 牛. haben für ihre neue EP die Lemminge von damals™ ausgegraben, sie in Kühe verwandelt und lassen euch die neue alte Retro-Version online zocken. Und die hat einen ziemlich geilen Soundtrack - denn zu den Levels bekommt ihr die neue Platte des anonymen Künstlertrios auf die Ohren.
Lasst euch aber nicht zu sehr von der laut Presse zwischen Flying Lotus und Hudsown Mohawke angesettelten Mucke ablenken - sonst sterben Kühe. ;o)

C.O.W. 牛 are a German electronic act & digital art project. Wanting to breakout of the stagnating German pop-culture, C.O.W. 牛 was founded in December 2015. Not only should their music – but also their appearance and form – reflect a new zeitgeist. The identities of their members (experienced producers and musicians from Munich, Berlin and Beijing) dissolve into the artistic persona C.O.W. 牛.

They produce and play mostly instrumental electronic music, which spans from obscure jazz interludes to electrified club beats. Their music is accompanied by a strong visual concept. Performing behind 8bit-pixel-masks and utilising their self-made visuals they provide for a rich live-experience and unfold the strong persona of C.O.W. 牛.

Bold, cheeky and extravagant, these artists created their own genre. It is not easy to label C.O.W. 牛, but if you must you can place them between Flying Lotus and Hudson Mohawke. However, we recommend a special place for exceptional art and sick music!

Der gute Ta-Ku hat grad all' seine Drive-Slow-Homie-Mixtapes auf YouTube hochgeladen. Inklusive einem neuen fünften Tape. Neben 5 schikken Pics von edlen Karren bekommt ihr also über 3 Stunden gechillte und smoothe Tracks serviert. Sehr nice. Das sollte dann erstmal genug Mucke für mindestens einen Tag sein (oder eine Nacht). Zurücklehnen und play.



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Ich bin ja kein Nazi, aber... der Song von Joyner Lucas ist vermutlich der beste und durchdachteste Raptrack, den ich dieses Jahr gehört habe. Ein politischer Dialog und absoluter Abriss über ein zwiegespaltenes Amerika, das auf diesem unfassbar fetten Beat das tut, was es vielleicht mehr tun sollte. Sich gegenseitig zuhören, die Perspektive wechseln und aufeinander zugehen. Mit hart gespitteten Lines - in einem Battle ohne Gewalt.
Und am Ende gibt es dann trotz des verbalisierten Hasses in Reimform einfach mal eine dicke Umarmung als Message (Hug Life). Hip-Hop - One Love.

I wish we could trade shoes or we could change lives
So we could understand each other more, but that'd take time
I'm not racist, it's like we livin' in the same buildin', but splittin' the both sides
I'm not racist, but there's two sides to every story and now you know mine

Can't erase the scars with a bandage
I'm hoping maybe we can come to an understanding
Agreed or disagreed, we could have an understanding
I'm not racist


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Spontane Jam-Session von Pipe Guy und Techno Hobo, die mit Eimern, Schüsseln und etlichen Rohren Mucke machen. Und die klingt wie elektronische Musik - ohne Elektronik. Ein techno'eskes Duett in der Fußgängerzone.

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So von wegen all die neuen Rappers da draußen haben nix mehr zu sagen. Man muss nur einfach mal denen zuhören, die das sehr wohl tun. Yago zum Beispiel. Das Rap-Duo aus Köln reißt mit Sandmann nämlich politisch alles ab und ein, was geht. Eine knallharte Bestandsaufnahme unserer Gesellschaft.

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Gerade in meinem Postfach entdeckt: Katafuta mit seiner Spiral EP, die ihr euch kostenlos im Runterladen holen könnt. Und da ich seine vorherige EP schon sehr mochte, lege ich euch die auch ans Herz Ohr.

This is the Japan return deep into the label. Katafuta, hyperactive creator in computer-aided beats and productions, follows the long-established Trip Hop line initiated by the master Prefuse 73 in the 2000s. This new Ep "Spiral" evokes for the producer this perdition of the spirit in the world around us, where the consciousness is mingled with the unconscious and the real with the unreal. Represented by the spiral of the galaxy, let yourself be carried away in its universe where space and time lose all their senses.


Ein kleines Mucke-Round-Up angefangen mit dem Lumpenpack, das die Zukunft von früher musikalisch untermalt, Eunique, die euch mit Cannabis dopen Shit bringt, Faber, der ganz romantisch die brennenden Autos in Paris besingt, Flying Lotus, der endlich wieder Musikvideos (und hoffentlich keine Filme mehr macht) und gut klingende deutsche Soul-Vibes von Shubangi.
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Patti Cake$. Im Prinzip ein klassischer Rapfilm à la 8Mile, hat aber seinen ganz eigenen Charme und ist mindestens genauso dope. Und als frischen Trailer gibt's an dieser Stelle einfach mal den Titelsong des Soundtracks als Musikvideo, um das gute Ding zu bewerben. Empfehlenswerter Shice - sowohl die Mucke als auch der Film, der seit letzter Woche in den Kinos läuft.

Und hier noch ein Bandfoto. Weil's so schön ist:


Es zählt seit Jahren zu meinen Lieblingsalben und war damals eindeutig seiner Zeit voraus. Burial und sein Masterpiece-Album Untrue, das dieses Jahr inzwischen schon sein 10-jähriges Jubiläum feiert und deshalb auch nochmal ein kleines Making-Of bekommen hat.
Ich muss jetzt allerdings erst nochmal dieses wunderbare Stück musikalische Zeitgeschichte durchören, das meine Ohren immer ganz melancholisch werden lässt.

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Die Franzosen legen künstlerisch mal wieder die Messlatte hoch und schaffen es, freshen Rap, einen Electro-Banger und eine politische Message in einen Track zu packen. Genauer gesagt: OrelSan schafft das. Und zwar in seinem noch gar nicht so alten Video zu Basique, das in der Original-Version bereits über 27 Millionen mal geklickt wurde. Zurecht.
Ich bevorzuge allerdings die frisch rausgekommene Alternative mit englischen Untertiteln. Denn der Text hat's in sich. Und flowt. Wie ein vergewaltigender Delphin.

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