Juse Ju ist so emotionslos, er könnte heulen - hat aber stattdessen einen Lovesong geschrieben. Und das Ergebnis: Liebe ab der ersten Kick. ❤️

Denn ich kann eure Lovesongs nicht fühlen (nicht fühlen)
Egal, wie weich sie Marktforscher spül'n (sie spülen)
Der Handel mit den Narcos erblüht
Egal, in welchen Farben ihr den Pathos versprüht
(Lyrics on Genius)

Ficken für den Frieden. Oder irgendwie so.


Gut zwei Jahre nach der Kollabo zum ganz großartigen Song Ziehst du Mit kommen Fatoni & Mine wieder zusammen und wünschen uns mit einem gemeinsamen Album alle Liebe nachträglich (der Link führt zum Chatverlauf der beiden zum Album - for real). Darauf ist u.a. dieses kleine Meisterwerk. Eine an Zynismus kaum zu übertreffende Romcom über einen so wahrscheinlich schon zig mal in Deutschland stattgefundenen Beziehungszoff.
Und ich glaube, das wird ein verdammt gutes Album. Mit vielen Singles zum Verlieben. <3

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Es ist 2017 und eigentlich wäre die Zeit längst reif für einen Disney- oder Pixar-Movie, in dem der Held nicht immer nur die Prinzessin erobert, sondern auch mal einen Prinzen (stattdessen gibt's aber leider einen Emoji-Film 💩). Beth David und Esteban Bravo hatten keine Lust mehr darauf zu warten und haben via Kickstarter die Sache selber in die Hand genommen. Mit einem niedlichen Kurzfilm, der in nicht mal 24 Stunden schon über 1 Mio. mal geklickt wurde und gerade alle Preise abräumt. Und einer der Hauptgründe für den Erfolg vom Brokeback Mountain unter den Animationsfilmen ist wohl die Message: ❤️💛💙💚🖤

via

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Liebe als Anwort darauf, wenn man nicht mehr weiterweiß. Ganz schön kitschig, diese künstliche Intelligenz. Und vermutlich will sie uns auch nur an uns ranschmeißen, um uns besser töten zu können. Aber ist mir ja immer noch 10000 mal sympathischer als der Twitter-Roboter von Microsoft damals, der binnen 24 Stunden zum Hitler anhimmelnden Nazi-Sexist wurde.

So eine schöne Scheiße. Liebe für dieses Foto, bitte. <3


Die sprühende Irmela Mensah-Schramm, die hasserfüllte Schmierereien in Liebesbotschaften verwandelt hatten wir hier ja schon mal.  Damals hatte die Graffiti-Oma neben viel Lob auch Probleme von der Polizei bekommen, die ihre Zivilcourage aus mir immer noch schleierhaften Gründen als Vandalismus bezeichnete und eine Geld- sowie eine Bewährungsstrafe aussprach. Und das trotzdem sie über 85.000 Parolen von Nazis und Patridioten unlesbar gemacht und dafür sogar das Bundesverdienstkreuz bekam.
Nun wurde das Verfahren gegen die 71-jährige Sprayerin aber eingestellt, da endlich ein Richter verstanden hat, dass sie nur dort malt, wo ohnehin schon gemalt wurde. Freut mich. Wär ja auch echt 'n Unding gewesen, so eine coole Lady für ihre schönen Aktionen auch noch zu bestrafen.

Die Berliner Antifaschistin Irmela Mensah-Schramm wird nicht dafür bestraft, dass sie in Bautzen rechte Hass-Parolen mit Farbe übersprüht hat. Ein Verfahren gegen die 71-Jährige wurde eingestellt. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz am Dienstag mitteilte, habe sich durch ihr Übersprühen der Nazi-Parolen in einem Fußgängertunnel das Erscheinungsbild von Unterführung und Stromkasten nicht wesentlich verändert. Beide seien zum Tatzeitpunkt im Herbst 2016 bereits erheblich bemalt gewesen.
Quelle: Neues Deutschland

via Graffiti-Oma-Rebellion


Im Internet findet man ja immer jemanden, mit dem man gemeinsam etwas hassen kann. Und jetzt gibt's auch noch eine App dafür. Die Hass-Variante von Tinder, die euch zusammenbringt, wenn ihr die gleichen Dinge hasst: HaterDater. Hassen ist das neue Lieben.

The most fun part of Hater is definitely swiping through the offerings of items you either hate or like. The seemingly endless list include things like “biting ice cream” or “Facebook stalking.” There’s a fair amount of political items, like “Vladimir Putin” and “Build the Wall,” but they’re sprinkled amidst lighthearted things like “The Bachelor,” “Twitter” and “Staying Up Late.” There are also a handful of sexual things featured, like “69,” “The Missionary Position,” and “Butt Selfies.”

Hass ist krass. Liebe ist krasser.