Neben der Tatsache, dass mittlerweile sogar offizielle Kriminal-Behörden der Polizei die Sinnhaftigkeit eines Cannabis-Verbots anzweifeln, landet die Debatte um eine Legalisierung dieses Jahr auf jeden Fall im Bundestag. Und inzwischen sind die Linken, die Grünen, die FDP und teilweise auch die SPD dafür (goddamn CDU!). Mit ein bisschen Glück erleben wir also vielleicht bald eine ähnliche Überraschung wie letztes Jahr bei der Abstimmung über die Ehe für alle. Und vielleicht auch nicht. Aber ihr wisst ja: Grün ist die Farbe der Hoffnung. ...weiterlesen "Warum die Legalisierung von Cannabis in Deutschland langsam wahrscheinlicher wird"


Mit der Jamaika-Koalition läge ein süßer Legalisierungs-Duft in der Luft. Und das nicht nur auf der Titelseite der FAZ-Woche. Immerhin sind die Grünen ja dafür, die FDP hat auch nicht wirklich was dagegen und die.. ach, fuck. Die CDU. Das wird dann wohl eher schwierig. Oder vielleicht auch einfach nur zu teuer.

Wobei zumindest die Entkriminalisierung von Cannabis für mich (nach der Einführung der Ehe für alle) ja der nächste Schritt Richtung freies, aufgeklärtes und fortschrittliches Land wäre, wenn wir unsere sowieso nicht funktionierende Drogenpolitik endlich mal umstellen. Und bis dahin - kiffen wir eben heimlich im Bongzimmer. Da ist es ja auch ganz gemütlich:

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Ein Duo aus Israel aka Hadag Nahash & Infected Mushroom haben der hoffentlich auch bald mal in Deutschland kommenden Legalisierung von Cannabis eine (b)rauchbare Hymne verpasst. Das Gebt das Hanf frei (eieiei-eieieiei) 2017. Nur mit mehr Druck auf der Bong. Und es gibt sowohl einen Monster- als auch einen Atomjoint. Mary Jane gefällt das.

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Das Original Because I Got High von Afroman ist mittlerweile ja über 13 Jahre alt, und trotzdem kann wahrscheinlich immer noch jeder zumindest den Refrain des Songs mitdudeln. Da der Rest des Textes aber inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist, hat sich Afroman (zusammen mit  Weedmaps und der NORML (National Organization for the Reform of Marijuana Laws)) nochmal hingesetzt und einen Positive Remix gebastelt. 
In dem zählt  er strophenweise (teils sehr sachliche) Fakten auf, die (fast) allesamt für eine Legalisierung sprechen dürften. Und seine Argumente sind gar nicht mal so schlecht, wenn er sagt, dass Weed als Medizin (etwa gegen Depressionen), als Alkoholersatz (für manche) und als zusätzliche Steuereinnahmequelle (staatlich jedenfalls) funktionieren könnte (wenn es denn nicht verboten wäre). 
Der Song geht so oder so auf jeden Fall genau so gut ins Ohr, wie #damals. Da dat dat da da da da da...       

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