Nur 2 Wochen nach dem ersten Kurzfilm von Neil Blomkamp und seinen Oats-Studios folgt schon das nächste Ding. And now he puts the Sci-Fi-Hell into Vietnam-War. Mit einem 30-Minüter aus Monster-Flussgöttern, Zombie-Soldaten und UFO-Jets. Geiler Scheiß. Und ich bin immer noch ganz angetan davon, dass das einfach so auf YouTube rausgehauen wird.


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Der erste von hoffentlich vielen Kurzfilmen von Neil Blomkamp ist da, den oder die ich hier neulich schon mal angekündigt hab. Rakka heißt er, was übrigens auch der Name der IS-"Hauptstadt" ist (und jeder interpretieren kann, wie er will) und sowohl Alien-Reptioloiden als auch Sigourney Miss Alien Weaver sind dabei. Und es wirkt wie ein kleiner Ausgleich dafür, dass Blomkamp den neuen Alien-Film erst drehen sollte, dann aber doch nicht durfte.

"RAKKA is the story of broken humanity following the invasion of a technologically superior alien species. Bleak harrowing and unrelenting, the humans we meet must find enough courage to go on fighting.“


Und er sieht - wie von Blomkamp gewohnt - optisch und technisch einfach wieder super aus. Experimentell, wie es im vorhinein hieß, scheint daran aber "nur" zu sein, dass die Filme (Kurzfilme mit Optionen auf Langfilme) umsonst auf YouTube erscheinen während alles andere wie Making-Ofs, 3D-Modelle etc. zusätzlicher Pay-Content sind. Totally fine with me. Mehr davon, bitte.

Das ganze Projekt ist also, neben einer Selbstverwirklichungsplattform für großartig aussehende Kurzfilme (mit Spielfilm-Option) von Blomkamp vor allem auch eine Distro-Versuchsplattform mit neuen Ansätzen für den Umgang mit Copyright, Fair Use und Customer-Relationship-Management-via-Creativity (wahrscheinlich meinen sie das mit experimentell). Oder in seinen eigenen Worten: „[Oats is] an umbrella that is covering a whole bunch of crazy creativity“. (Quelle: nerdcore)


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Ein Sci-Fi-Kurzfilm, in dem kleine Nanoroboter in den Blutkreislauf des Menschen gepumpt werden können und es für alles und jeden(!) eine App gibt. So kann man beispielsweise mit einem Klick die eigene Augenfarbe ändern und per Knopfdruck den eigenen Körper in den Ruhestand versetzen. Oder auch den von anderen...

In the near future, nanotechnology administered into the bloodstream can sync with computer apps to augment the human genome. A new law mandating and regulating this once elective procedure meets resistance from hacktivists who are conspiring to thwart the impending roll-out of “Nano version 2.0.”

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Ein Kurzfilm über ein Problem, das jeder kennt, der schon mal seinen Großeltern versucht hat, das Internet beizubringen. Nur mit etwas dramatischerem Ausgang. Denn wie es nun mal so ist - Omi schiebt versehentlich das gesamte Internet in den Papierkorb und plötzlich haben alle dasselbe Problem: Verbindung zum Internet konnte nicht hergestellt werden. Insofern ist der Kurzfilm von Benjamin Lenz und Ian Bawa auch eine Sozialstudie für den Fall der Fälle, dass das Netz auf einmal kabellos spurlos vom Erdboden verschwindet. Ein Horror-Szenario für unsere Generation, das für eine kurze Zeit ja aber eigentlich auch mal ganz schön sein kann. Zumindest für die 20 Minuten, die der Film dauert.


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Nachdem er den neuen Alien leider nicht drehen durfte und Chappie qualitativ nicht so abgeliefert hat wie District 9, startet Neil Blomkamp nun offenbar eine Reihe von experimentellen Sci-Fi-Shorts. Und ich finde es ja an sich schon ziemlich cool, dass jemand, der Blockbuster drehen könnte, sich immer noch gewagten Kleinkunstprojekten widmet. Auch wenn einige Banausen das vermutlich wieder als Rückschritt interpretieren werden.
Whatever - der erste richtige Trailer für das gemeinsame Projekt mit den OatsStudios sieht auf jeden Fall verstörend gut aus. Sobald da mehr kommt, denn die Filme wird es wohl kostenlos auf YouTube geben, lasse ich's euch wissen.

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Ein schicker Kurzfilm aus Holland, der aussieht wie ein Pixarmovie, aber keiner ist. Und eigentlich ist es auch kein Kurzfilm, sondern ein Trailer für einen ganzen Film, der gerade gecrwodfundet wird. Ein bisschen wie James Bond. Nur eben im Friseursalon. Und mit animierter Frisur.

"This three-minute teaser for a full-length animated feature is based on Dutch artist Martin Lodewijk's classic comics series Agent 327. The Blender Animation Studio is currently developing the story and seeks for funding to bring this adventurous comedy animation film to an international audience."


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Ein fantastisch animierter 1 1/2-Minüter vom französischen Studio MegaComputeur über einen Überfall, der nicht ganz nach Plan läuft. Eventuell hätte die zwei "Profis" ihre kriminelle Karriere vorher doch nochmal überdenken sollen. Tja. Zu spät.

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Gestern zufällig Nolan's Interstellar in der Glotze gesehen und nochmal Lust auf den optisch sehr ähnlichen Kurzfilm Wanderers von Erik Wernquist bekommen. Dabei hab' ich dann entdeckt, dass er auch ein Filmchen über die vor ein paar Tagen den Saturn erreichten Sonde Cassini im Kasten hat.
Ein visuell ebenso fantastischer Trip durch die unendlichen Weiten des CGI. Weltall-Tourismus für die Augen sozusagen. Hoffentlich wird das bald was mit diesen erdähnlichen Planeten.


Eine philosophische Unterhaltung über das Universum und Pizza bei der Kiffe danach. In Reimform. Und mit Beat unterlegt. Es ist nämlich eigentlich ein 11 Minuten langes Musikvideo zu Pillow Talking feat. Brain von Lil' Dicky. Fühlt sich aber eher an wie ein rappender Kurzfilm. Und ist trotzdem ziemlich dope. Immerhin gibt es Aliens, ein sprechendes Gehirn und einen Veloceraptor zu sehen.

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Es ist nicht leicht, wenn du anders bist als alle anderen. Erst recht nicht, wenn sie dich für ein Monster halten. Noch schwieriger wird es allerdings, wenn du tatsächlich ein Monster bist. So wie in diesem netten kleinen Kurzfilm über Douglas aka T-Kash, der gar nicht so monströs ist, wenn man ihn denn erstmal kennenlernt.

Damals™. Als die CD das nächste große Ding nach der Musikkassette war und plötzlich jeder einen Discman hatte (mit Anti-Schock-Modus natürlich, damit die Scheibe nicht ständig springt). Endlich musste man nicht mehr auf Verdacht vorspulen, das Tape umdrehen und einen Bleistift parat halten, sondern konnte stattdessen auf eine Taste drücken. Drei Jungs auf YouTube haben für die damalige technische Sensation im nachhinein einen Werbespot gedreht. Und der sieht aus, als hätten sie ihn geradewegs aus den 80ern geklaut. Retromantik pur.

...weiterlesen "Eine rappende 80’s-Werbung für die damals hochmoderne CD"


Ein wahnsinnig starker Kurzfilm über und mit einer Lehrstunde in Demokratie. Und erinnert mich ein wenig an die Welle. Nur, dass es hier eben direkt zur Sache geht,  sofort die Waffe gezückt wird und alles eigentlich erst in der letzten Szene Sinn ergibt. Am Ende gibt's aber auch hier einen klaren Verlierer: die Diktatur.