Der 3D Print Guy hat 3D-geprintet: Calvin & Hobbes als animierte Comic-Strips. Die Hardcore-Nostalgie-Comic-Nerds unter euch werden das wahrscheinlich wieder zu modern finden und sich die guten alten Zeiten zurückwünschen - mir gefällt's aber. Auch wegen des drolligen Soundtracks.

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Die Verwertungsgesellschaft (Oliver Hess und Martin Droschke) verkauft die wichtigsten Werke der Literaturgeschichte als DIY-Buchstabensuppe, mit der ihr die Bücher selber zusammenpuzzlen und wortwörtlich verschlingen könnt.
Zusätzlich bieten sie Mini-Version mit Nudel-Zitaten von u.a. Björn Höcke und Lothar Matthäus an, die ihr legen und anschließend in der Tüte durchschütteln oder wahlweise kaputt kochen könnt, um sie zu zerstören. Kunst aus der Tütensuppe.

Edition der Weltliteratur in Buchstabennudeln
Die Buchstabennudeledition der Weltliteratur reduziert den Kanon dessen, was als Zeichen guter Bildung in jeden Haushalt gehört, auf das Wesentliche. Jeder Band besteht aus einem mit Buchstabennudeln gefüllten Karton. Dadurch ist es möglich, sich Beckets „Warten auf Godot“, Homers „Odyssee“, Grass’ „Blechtrommel“ etc. in einer zeitgemäßen Form ins Wohnzimmer zu stellen – als reines Statussymbol, das dazu berechtigt, mitreden zu können. Niemand wird in Versuchung geraten, diese Bücher lesen zu wollen. Die Verwertungsgesellschaft betont den gesundheitlichen Mehrwert ihrer Edition: Lesen wäre schlecht für die Augen. Erhältlich sind die 25 Bände des Kanon A) – die Edition ist auf 100 Bände angelegt. Limitiert auf 15 Expl.

Edition “Der erste Satz eines Romans”
Volksausgabe großer literarischer Werke der Welt- und Unterhaltungsliteratur für Nichtleser – und alle, die es werden wollen. Klappentext: „Sie wollen sich den Ruf einer intelligenten Person erarbeiten? Dann sollten Sie in Gesellschaft nie Ihre eigenen Gedanken aussprechen. Verinnerlichen Sie lieber diesen Romananfang mit Genuss. Denn dann können Sie ihn aus Ihrem guten Gedächtnis abrufen, sobald es einer Konversation an Niveau mangelt.“


...weiterlesen "Literatur-Klassiker als selbst zusammenlegbare Buchstabensuppe und zerstörbare dumme Zitate"


Realistischer, nostalgischer und hübscher als die aktuellen auf möglichst viel Coolness getrimmten Film-Poster vom kommenden Real-Life-Movie des blauen SEGA-Igels: Das Sonic-Fanart von Giselle Almeida im American-Videogame-Beauty-Style.

100% illustration artworks by Lightfarm! Always inspired by video games, the talented Giselle Almeida used an iconic scene of American Beauty to make a series of illustrations featuring Link from The Legend of Zelda, Sonic The Hedgehog and Donkey Kong.

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Trump steht das Wasser jetzt schon bis zum Hals. Zumindest als Statue, die anlässlich der UN-Klimakonferenz jeden Tag ein Stück weiter sinkt. Es sein denn, die USA stimmt den vereinbarten Klimaschutzzielen zu - dann kommt sie ans Land. Bis dahin ertrinkt der nichts tuende Trump-Doppelgänger an den Folgen seiner Politik.

"The statue was installed on a beach in southern Brazil and will continue to sink until the agreement is signed again. Only at the moment that the president signs the agreement again will his statue be placed in a safe place, serving as an example for other presidents who are still sinking."


...weiterlesen "Eine langsam ertrinkende Trump-Statue zur UN-Klimakonferenz"


Oldschooliges Fundstück aus einer Zeit, in der Graffiti & HipHop noch in den Kindersneakers steckten, langsam über den großen Teich kamen und auch in Deutschland allmählich ihre ersten Breakdance-Schritte machten.
Ein Meilenstein dafür war die Doku "Style Wars" (1983), die es 1985 scheinbar auch als deutsche Reportage unter dem sehr deutschen Namen "U-Bahn-Bild & Verrückte Beine" in die damaligen Fernsehbildröhren geschafft hat. Und das war  wahrscheinlich einer der Momente, in dem dieses "Hip Hop" das allererste Mal in deutschen Wohnzimmern lief (abgesehen von Gottschalks fürchterlichem Rap-Versuch). German HipHop-History.

Geisterhafte Bilder huschen auf quietschenden Rädern an Lampen vorüber. Bilder, die einst snobistisches Gallerie-Publikum in Entzücken versetzten, auf die Politiker ebenso wie ganz normale Menschen mit blanker Wut reagieren. Die Sprühdose - das Symbol einer neuen Subkultur. Dazu Breakdancing, Rapmusik - alles zusammen die grelle Szene des "Hip Hop".




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Due koksende Kunst nimmt einen Zug. Schönes Wochenende, ihr Nasen.

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Die Berlin Kidz sind mal wieder S-Bahn-Surfend um die Häuser gezogen, haben Schlösser geknackt, sich von den Wänden der Stadt abgeseilt und sie mit Graffiti (Pixação) besprüht. Das, was die Berlin Kidz eben so machen. Und wie im letzten Film der Hautstadt-Crew gibt es auch diesmal wieder cineastische High-Quality-Drohnen-Aufnahmen im Mittelfinger-Modus. Alles natürlich nicht ganz so legal - Graffiti-Attitude halt.

For the release of the video "Change Your Frequency", Urban Spree Prints releases a special hand-pulled 3-colour collector screen print designed by Paradox (Berlin Kidz), the first ever print published by the Berlin Artist. 100% made in Berlin Kreuzberg.




...weiterlesen "Berlin Kidz – Change your Frequency"

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Will Burke's mutierter Lovecraft-Garfield als Horror-Gameboy-Lasagne-Monster-Gifs von Pixelmacher Lumpy. The big fat creepy cat is hungry, Jon.

Jon, where is my Lasagna?




...weiterlesen "Grusel-Garfield Gameboy’d Gifs"

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Neue Wandnotizen aus der Wortspielhalle des Mainzer Überklebenskünstlers. Der Vagabunt findet diesmal u.a. Alice scheiße, bringt Farbe ins Deutschlandflaggen-Spiel und serviert euch die heißesten News aus der Gerüsteküche. Bong Apple-Tea.

 

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...weiterlesen "Der Vagabunt be(k)lebt Mainz mit Wortspielkunst III"


Miguel Vasquez aka Marvellous Mike creepy-fiziert gerne seine Childhood, indem er Zeichentrickhelden ultra-realistisch malt und sie in die echte Welt holt. Mit dem 3D-Pinsel.
...weiterlesen "Creepy 3D-Childhood"


In der Hansestadt wurde in den 60ern schon Graffiti-Geschichte geschrieben getaggt: In einer Zeit, in der Graffiti noch nicht mal auf anderen Seite des großen Teichs die Runde machten, war der Hamburger Peter Ernst Eiffe aka „Eiffe der Bär“ schon dabei, mit Edding und Autolack-Spraydosen seine Wandbemerkungen zu hinterlassen.
Bereits 1995 hat man dem Wegbereiter für illegale Sprüh-Kunst einen Film gewidmet, dessen Originalaufnahmen nun zusammen mit einem Buch neu aufgelegt werden sollen. Per Crowdfunding könnt ihr das Projekt über den ersten Typen, der öffentlich Raum mit nichts mehr als einem Stift in der Hand für sich reklamierte bei Bedarf supporten.

"Im Mai 1968 kam niemand an ihm vorbei: „Eiffe der Bär“ war überall. Tag und Nacht war Peter-Ernst Eiffe, Spross einer hanseatischen Familie, unterwegs und überzog ganz Hamburg mit seinen Sprüchen. Vermutlich war er der erste Graffiti-Writer der Hansestadt.

Der Film EIFFE FOR PRESIDENT erzählt die Geschichte von Eiffe, dem legendären Vorreiter der Graffiti-Kunst, 1995 gedreht von Christian Bau zusammen mit Artur Dieckhoff. Jetzt soll der Film neu herausgebracht werden, begleitet von Veranstaltungen und einem Buch."


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