Anscheinend steht irgendwo geschrieben, dass jeder, der mal 15 Minuten Fame hatte, auch dazu verpflichtet ist Musik zu machen. Oder man verdient mit Gedichten einfach nicht genug Geld und für die Glückskeksfabrik hat's nicht gereicht. Jedenfalls macht Julia Engelmann jetzt auch Musik, die wie Jim Pandzko klingt, der wie Max Giesinger klingt.
Nix Neues also. Bis auf eine Sache. Die YouTube-Kommentare sind diesmal ausnahmsweise nicht superdumm, sondern hier und da sogar 'n Smiley wert. Das erlebt man auch nicht alle Tage. Danke dafür, Julia. Eines Tages wirst sicher auch du darüber lachen und so. Weißt du ja.

In der ganzen Welt kämpft man gegen Terrorismus, Rassismus und Homophobie. Und wogegen sind die Deutschen aktuell so? Nun. Wir kämpfen dagegen, dass Frauen Fußballspiele kommentieren dürfen. Zumindest der dämlich Machospackenanteil unter uns, der leider gar nicht so klein zu sein scheint (siehe 800 Likes auf diesen mittelalterlichen Kommentar für diesen Artikel).

Ähnlich sah's auch auf Twitter aus. Gegen Witze hab' ich ja nix, aber dann müssen sie eben auch witzig sein - und sollten keinen langen Mariobarth tragen.

Best of Kommentare zu Kollegin Claudia #Neumann, der ersten Kommentatorin eines EM-Spiels der Männer. (via @hrinfo) pic.twitter.com/p2TzmAt3OJ

— Stefan Leifert (@StefanLeifert) 17. Juni 2016

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Eine aus einem Buchprojekt entstandene Amazonrezension (von Karsten K. aka Schlecky), aus der 4 Jahre später ein Kurzfilm über den Grill aller Grills wurde. Wow - nicht schlecht, Internetz - sowas kannst wohl echt nur du. 
Und was noch wurstiger ist: das visuelle Endprodukt von Martin Mayntz und Patrick Saleh-Zaki ist tatsächlich ein filmischer Leckerbissen. Inklusive Hackfleisch. Und der perfekte Anlass, um genügend Kohle zu kaufen, um den Grill für die nächsten 6 Monate nicht mehr ausgehen zu lassen. Let's Sommer!


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Oliver Kalkofe mit starken Worten gegen Arschlöcher - und für Menschlichkeit. Und ich mag ja dieses Engagement von Tele5. Könnten sich andere Sender und Zeitungen ruhig mal ein Beispiel dran nehmen.

"Die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten war übrigens auch keine Literaturkritik, die Scheiterhaufen der Hexenverbrennung kein friedlicher Diskussionsbeitrag zur Okkultismus-Debatte und der Ku-Klux-Klan auch keine freundliche Gesprächsgruppe besorgter weißer Bürger mit Zipfelmützen. Gewalt war schon immer die Sprache der Dummen."

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