Wir schreiben das Jahr 2013. Damals wurde eine der legendärsten und epischsten Rap-Battle-Runden aller Zeiten geboren. Das lyrische Punchline-Gewitter der RedRebellRecords-Gang, das nicht nur die Ohren der Gegners ausm Nachbardorf zum Bluten gebracht hat (inklusive einem Auftritt von Kollegah ab Minute 2). Eine Deutschrap-Perle, die Gänsehaut verursacht - was dann wahrscheinlich ein Ausschlag ist.


Juse Ju ist so emotionslos, er könnte heulen - hat aber stattdessen einen Lovesong geschrieben. Und das Ergebnis: Liebe ab der ersten Kick. ❤️

Denn ich kann eure Lovesongs nicht fühlen (nicht fühlen)
Egal, wie weich sie Marktforscher spül'n (sie spülen)
Der Handel mit den Narcos erblüht
Egal, in welchen Farben ihr den Pathos versprüht
(Lyrics on Genius)


Wir kennen ja alle die Rappers, die in jedem zweiten Track mit ihrem teuren BlingBling und ihren dicken Karren angeben (die sie oft nur ein Musikvideo lang besitzen). Aunty Donna, eine Comedy-Crew aus Australien gibt auch gerne an - im Familienvater-Style.
Vollkommen zufrieden mit den 5 Discount-Snickers im Kühlschrank, der etwas billigeren Pepsi vom Chinesen um die Ecke und dem neuen Ofen, mit dem nun glutenfreie Pizzen für die Freundin vom Sohn gebacken werden können. Und Special-Props gehen raus, weil damit gepuncht wird, kein homophobes Arschloch zu sein - modern Dad, yo.

My son’s got a girlfriend and that makes me chuffed
She’s really nice and that gets me chuffed
I’m not chuffed just because she’s a girl
If he dated a bloke I’d be just as chuffed
As long as he was nice, yea - modern dad! (I'm from Thomastown)
(Lyrics by Genius)


Endlich mal eine II. Episode, die die Welt gebrauchen kann: Natalie Portman hat nach ihrem Viral-Smash-Hit von damals einen neuen Diss-Track gegen alles und jeden bei SNL nachgelegt. Und er ist im Gegensatz zu vielen anderen Fortsetzungen sogar noch besser als das Original (siehe/höre unten).
Mit "freundlichen" Grüßen an alle Star-Wars-Prequels-Hater wie mich, denen das Maul von Prinzessin Amidala persönlich gestopft wird. Mit Jar-Jar-Binks 17 Pimmeln.
Not a bad Sequel Natalie Portman - SNL Rap Episode II ...weiterlesen "Not a bad Sequel: Natalie Portman – Rap Episode II"

Busta Rhymes und Missy Elliott haben sich optisch über die Jahre etwas verändert und sehen inzwischen eher wie Peter Dinklage und Morgan Freeman aus - rappen können sie allerdings immer noch wie früher. Zumindest in diesem Superbowl-Spot aus Eis und Feuer.

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Heavy Alman-Shit: Der Pol1z1stens0hn ist wiedergekehrt, verklagt jetzt alle und sorgt für Recht und Ordnung im Spiel. Justitia übernimmt, bitches. Anzeigen sind raus.

Wer hilft den verzweifelten deutschen Rappern, die wiederholt Opfer von unterirdischen Dienstleistungen und skrupellosen Abzockern werden? Oder uns, wenn wir bei Twitter oder Facebook gesperrt werden, weil keiner mehr den Unterschied zwischen Satire und Volksverhetzung kennt? Die Medien? Die GroKo? Toto und Harry? Es muss doch irgendjemanden in Deutschland geben, irgendetwas Höheres, Mächtigeres, das einem hilft, wenn man nicht mehr weiter weiß.


Eunique sendet euch mit einer Hymne über meine Perle ein paar Hip-Hop-Vibes aus dem Norden - und ich setz' die Kapuze auf. Hamburger Swag.

Hansestadt Hamburg - Ich lass' es regnen auf euch jeden Tag!


Habt ihr eigentlich mitbekommen, dass 2017 eine 13-jährige Ghetto-Göre durch einen Satz in einer Ami-Talk-Show berühmt wurde ("Cash me ousside, howbow dat?") und nun als Bhad Bhabie aka Danielle Bregoli eine steile Rapkarriere hinlegt? Ich bisher jedenfalls nicht.
Und obwohl ich das alles irgendwie befremdlich finde - rappen kann das Cash-Me-Ousside-Girl. Definitiv. Immerhin hat sie seit September auch einen Major-Label-Vertrag - und statt Autos zu klauen verdient das inzwischen "schon" 14 Jahre alte Mädchen aus Florida nun u.a. ihre Kohle mit den mittlerweile 12 Mio. Followern auf Instagram.
Läuft anscheinend bei ihr. So gut, dass sie sich einen Porsche kaufen konnte, den sie nicht fahren darf und zu Weihnachten die 60.000$-Hypothek ihrer Mutter mit den Worten "Merry Christmas, bitch" abbezahlt hat. Sehr löblich. Gucken wir mal, wie lange sie sich hält. Und wie gut.
...weiterlesen "Mit 14 ein Rap-Star: Bhad Bhabie aka Cash-Me-Ousside-Girl aka Danielle Bregoli"

The coolest Mothafukka of the Death Star. Mit goldenen Tapes, Adidas-Streifen und Style-Wars-Moves.


Pimf & Weekend fragen sich, wer eigentlich die ganze Scheiße im Fernsehen guckt, was Prinz Pi uns mit dieser seltsamen Musik sagen will und warum Til Schweiger überhaupt Filme produzieren darf. Und ich weiß es doch auch nicht.

Ich häng auf der Couch und hasse alles, was im Fernseh'n läuft
Für wen ist des gemacht? Wer schaut das bitte, wer von euch?
Wer hört Kollegah, wer geht in die Filme von Til Schweiger rein?
Ich schwör ich treff die nicht, aber das muss ja irgendeiner sein


Als Opa bekommt man ja oft automatisch Respekt zugesprochen, selten aber für den eigenen Musikgeschmack, der meist irgendwann vor 1970 hängengeblieben und noch öfter ein Schlager-Opfer ist.
Not in the UK, denn zwei Grimey-Grandpas aus London haben in einem mehr als stabilen Flow nur folgendes zu diesem Klischee zu sagen: Shut ya Meff!

Just bought my Grandaughter an iPhone
She asked for an iPhone
What's she gonna do with an iPhone?
I ain't got a clue with an iPhone

...weiterlesen "Grandpa-Grime: Pete & Bas – Shut Ya Mouth"


Vor etwas mehr als 10 Jahren war die weibliche Note im Deutschrap ja noch eine Rarität und es fielen immer die gleichen 2-3 Namen (Sabrina Setlur, Cora E und Kitty Kat). Mittlerweile gibt es aber sogar in Deutschland so viele weibliche MCs, die musikalisch und textlich mit ihren Skills überzeugen und abliefern können, dass man den Überblick verliert. Gute Sache.
Und anscheinend ist es allgemein gerade irgendwie ein Thema, weshalb es u.a. eine Diskussionsrunde zu Frauen im Rap gab (die aufgrund einer gewissen Person leider unglaublich anstrengend ist) und viele Listen auftauchen, von denen ich mir eine mal geschnappt und etwas editiert habe. 15 Musikvideos von 15 verschiedenen Künstlerinnen, die man sich nicht nur als Hip-Hop-Nerd durchaus mal geben kann: 
SXTN, Ace Tee, Eunique, Schwesta Ewa, Antifuchs, Pilz, Haiyti, sookee, Hunney Pimp, Mine, Taiga Trece, Namika, Ebow, Leila Akinyi und Nina Fiva Sonnenberg.


...weiterlesen "15 Frauen im Deutschrap | Songs und Diskussionrunde"