Es gibt ja so Momente, da entdeckt man neue Künstler und ist sofort geflasht von so ziemlich allem, was sie tun. Tobe Nwigwe zum Beispiel. Der ist sowas wie ein lyrischer Gott, lässt sich von seiner Producerin aka Nell mit perfekt harmonierenden Next-Level-Beats bestücken und ballert seit einigen Monaten jeden(!) Sonntag stilsichere Musikvideos mit Aesthetics raus.
Und das klingt alles so gut, dass ich mir einen schönen Haufen seines enormen High-Quality-Outputs innerhalb des letzten halben Jahres hier reinklebe. Merkt euch den Namen schon mal. Den werden wir in Zukunft sicher noch öfter hören.



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Die 90er haben angerufen und darum gebeten, dass K.I.Z. das Verbale Style Kollektiv wieder ins Jahr 2018 holen. Mit MC Bleistift, MC Schreibmaschine (aka Maxim KIZ), Dr. Podwich, Streichholz MC (aka Nico KIZ), Masta Maik, Flowbotta (aka Tarek KIZ), Fanta Yokai und DJ Ratzefummel. Und natürlich stilecht inklusive Freestyle-Cornern, Basecap und Ruggidi-Rucksäck. Back in the Dayz to the Roots of the Oldschool oder irgendwie so.

Auf ihrem am 10. August erscheinenden Album „Wo die wilden Kerle flowen“ macht sich das Kollektiv auf, um dem Drachen den Kopf abzuschlagen. Während andere Rapper sich dem Hass ergeben und ihre Texte mit menschenverachtenden Inhalten füllen, nur damit keiner bemerkt, dass sie eigentlich Schlager und keinen Rap mehr machen, propagiert das Verbale Style Kollektiv die Werte, für die ihre geliebte Kultur früher einmal stand: Peace, Love, Unity & Havin Fun! (hip-hop.de)


Nach Bhad Barbie und dem Yodelboy das nächste Kiddo, das seine 15 Minuten Ruhm im Internetz abgreift: die kleine Lay Lay (aka Princess Slaya), die mit ihren gerade mal 11 Jahren schon besser freestyled als die meisten Rapper mit Millionendeals und als Beifahrer neben Papa mal eben einen Beat killt.
Und gibt's statt in der 3-teiligen Story auf Insta auch als durchproduzierte Vollversion auf soundcloud, die ziemlich gut ins Ohr geht. Shoot shoot, lil' shootingstar of the future.

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Marsi marschiert mit der Antifa-Crew im Gepäck durch Kreuzberg. Als linksgrünbekiffter Gutmarsianer für die Revolution. Friede sei mit euch. 💚
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Neulich auf Facebook 'ne neue Event-Reihe in Hamburg namens Project:Beatmaker entdeckt, ein bisschen reingehört und gleich mal die Termine vorgemerkt. Auf dem YouTube-Kanal des Hip-Hop-Producer-Projekts gibt's jede Menge gechillter DJ-Sessions u.a. unter einer vollgetaggten Brücke. Lässige Nummer. Und kann man alles ziemlich smooth durchhören. Vor allem den Sampler. ...weiterlesen "Project:Beatmaker | DJ-Sessions unter der Brücke"

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Der japanische Pixelmacher Motocross-Saito malt nicht nur gerne Bilder aus kleinen digitalen Punkten, sondern ist nebenbei auch noch Producer und Hip-Hop-Nerd. Die Kombi aus seinen beiden Hobbies bekommt ihr in seinen swagvollen Pixel-GIFs. Vinyls, Kippen, Ghettoblaster, Graffiti und MPCs all inclusive.

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Deutschrap hat Schwein: ÄldaDon ist ein weiterer Rapper ohne Gesicht, dafür hat er aber sauschöne Beats. Und auch sonst kann dieses Schwein ziemlich gut rappen. Hip-Hop straight outta Sachsen.

Und schon wieder so ein Maskenrapper! ÄldaDon aus Dresden ist ein DIY-Selfmade-Rapper, kümmert sich mit seinem eingeschworenen Freundeskreis um Produktion, Rap und Videos und hält dabei wenig von Genre-Grenzen (Quelle: themessage).


via schweinemaskentapete


Eines dieser Alben, das ich jeden Sommer mindestens einmal durchhöre, sobald die Sonne ballert: Kamp & Whizz Vienna mit seinem All-Time-Klassiker Versager ohne Zukunft, der mittlerweile schon 10 Jahre auf dem Buckel hat. Still ein guter Mix aus smoothen Jazz, wunderschönen Samples und österreichischer Hip-Hop-Poesie aus der Loser-Perspektive.


Man kann ja von Lgoony's Mucke halten, was man will - cool ist auf jeden Fall, dass der Typ alles self-made rausbringt und sämtliche seiner Alben als Gratis-Download verschenkt. Nun auch alle seine Acapella-Spuren, die ihr auch alle for free runterladen könnt - hier der Link.
Stabiler Move. Und fördert die Remix-Kultur, weil so jeder noch so whacke Hobby-Producer auch mal einen seiner Beats bestücken kann. Ich zum Beispiel.


Realtalk von einem Feuerwehrmann aus Berlin, der als Rapper Kölli über den Struggle im eigenen Berufsfeld & den Hustle in der ständig unterbesetzten Pflege erzählt. Ein Disstrack gegen unser abkackendes Gesundheitssystem.

"Ich war in über 5.000 Wohnungen und hab's geseh'n - unser echtes Gesundheitssystem
Tolle Zahlen & Diagramme können vieles schönreden,
doch Fakt ist: Eurer Sparen kostet Menschenleben"


via


Filme, die vollgepackt sind mit Referenzen an ältere Filme findet man ja mittlerweile an jeder Ecke im Internetz. Das Hip Hop Cafe funktioniert so ähnlich. Nur eben mit Rap(erenzen). Denn fast jeder Satz, den die Charaktere von sich geben, ist eine Zeile eines Rapsongs. It's like that - and that's the way it is.

Born out of his Jamaica sound system roots, DJ Kool Herc changed the face of the planet in the 1970’s resourcefully creating something out of nothing called Hip-Hop. Heavy bass, scratching, break dancing, rap, graffiti art and dress code, mixing old flavours making new fresh statements are at the core of the culture's expression. All of these component parts of HIP HOP, I love, live for and are the driving forces behind what drove me to write, produce, finance and direct my contribution to the culture called Hip Hop Cafe.

A short film for real HIP HOP heads globally, this one is for you.


via


Ein kleine Mucke-Ladung zum Sonntag mit: Frank Hemd, der mit der Zeit geht und Rap für Umwelt & Fahrradhelme macht; GReeeN, der komplett stoned durch den Wald läuft und Danger Dan, der dem Sexismus im Deutschrap den Mittelfinger entgegenstreckt - mit einer Frau an der Leine. ¯\_(ツ)_/¯