Morgen öffnet der Hamburger Hafen wieder seine Festival-Schleusen: Die MS Dockville liegt wieder in der Perle des Nordens und ich werde die nächsten 3 Tage ausschließlich damit verbringen, Musik und andere Drogen zu konsumieren. Solang lass' ich euch aber noch ein bisschen von dem da, was ich mir dort bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein und keinem klassischen Hamburger Regenwetter gönnen kann:




Ich bin ja eigentlich nicht nach Hamburg gezogen, um gutes Wetter zu haben. Aber so wie's aussieht haben wir dieses Jahr den Rekord-Sommer unter den Rekord-Sommern. Die ganzen Gags darüber, dass man bei uns im Norden vor lauter Regen und tief gezogener Kapuze nie die Sonne sieht, müssen nach 2018 auf jeden Fall neu geschrieben werden.
Und ich hätte ja nie gedacht, dass ich das mal sagen werde, aber: es gibt Tage, da vermisse ich das Hamburger Schiet-Wetter ein bisschen. Die kommen aber vermutlich erst in den nächsten Wochen - bis dahin lass' ich mir hier schön die Sonne aus'm Arsch scheinen. Hamburg ist das neue Hawaii, digga.


Ein auf Hamburger Partys gedrehter Film über eine Clubnacht in St. Pauli mit vielen Drogen, Kiez-Kalle und Bela B. Jakob Laas (Love Steaks, Tiger Girl) mit seiner Verfilmung des Kultromans von Tino Hanekamp. Sowas von Da. Und ich will den sowas von sehen, Diggas.

"Hamburg, St. Pauli, Silvester. Oskar betreibt einen Musikclub am Ende der Reeperbahn. Sein Leben war ein Fest, doch die Party ist vorbei: Der Club muss schließen, Oskar ist hoch verschuldet. Die letzte Nacht des Clubs wird zur wildesten Party Hamburgs, auf der alle Freunde und Feinde von Oskar aufeinander treffen werden. Oskars zum Star gewordener bester Freund Rocky zerbricht am Ruhm, die lebenslustige Nina malt alles schwarz an, der aggressive Ex-Zuhälter Kiez-Kalle will Oskars Schulden eintreiben und dann sind da noch der tote Elvis, die Innensenatorin und — Mathilda, Mathilda, Mathilda."

Regisseur Jakob Laas setzt für "So was von da" auf ein innovatives Konzept: die Verfilmung ist die erste improvisierte Adaption eines Romans. Die Schauspieler werden mit einem Ausschnitt der echten Welt konfrontiert, müssen in und mit ihr spielen. Anstatt vor künstlichen Kulissen wurde in einem echten Hamburger Club und während laufender Partys gedreht.

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Hamburg, digga. Hier werden aus 'nem Porsche fliegende Smoothies noch zurückgeworfen. Moin.


Trainsurfing ist offenbar doch nichts, was nur die Kidz von heute machen. Denn das hat anscheinend auch schon die Generation eurer Großeltern gemacht. Oder zumindest einer von ihnen: der Schauspieler und Stuntman Arnim Dahl (u.a. als Double für Heinz Rühmann), der bereits 1957 vom Dach einer fahrenden U-Bahn sprang - und zwar mit einem Salto ins Hamburger Hafenbecken.
Tja. Was die Berlin Kidz können, kann Hamburg eben auch. Und zwar schon knapp 60 Jahre vorher.

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Moin. Jemand hat den Regen in Hamburg über Nacht weiß angemalt. Ich bin dann mal Schnee fegen. Frohe Ostern, Diggas.


In den letzten Tagen waren es ja bis zu -15 fuckin' kalte Grad in Hamburg, die jedes aus der Winterkapuze hervorgebrachte "Moin" erzittern ließen. Das bietet in so einer schönen Stadt natürlich auch viel Raum für ästhetische Bilder - und zwar welche, die endlich mal mehr Klicks bringen als die "tollen" Videos von DagiBee. So jedenfalls der Plan der Nordmänners von Kleinpass Webstories, die allerdings Fisch- und Franzbrötchen dann doch interessanter finden als ein Winter-Märchen. Kann ich verstehen.

"Die Russenpeitsche hat ihre eisigen Riemen bis in Deutschlands Norden geschlagen.
In Hamburg herrscht the Beast from the East.“

Inzwischen hat sich die Wetter-Lage in Hamburg übrigens beruhigt und es herrscht wieder Normalzustand: Regen (der hoffentlich erstmal nicht mehr gefriert, weil jetzt verdammt nochmal der Frühling kommt, digga).
Die Russenpeitsche des Nordens gegen die Klicks von DaigBee
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Moin Coin aus'm Norden - in Hamburg gibt es offenbar bald eine neue Währung: Diggacoin. Hanseatic Cryptocurrency von einem Dude vom inzwischen geschlossenen Label Rattos Locos, das nun doch noch Ca$h zu machen scheint (zumindest laut Hip-Hop-Podcast). Diesmal eben wortwörtlich. Mit Blockchains statt Goldketten um den Hals. Na dann. Viel Spaß beim hodln, Diggas.


Arte Tracks war in Hamburg unterwegs und hat die OZM Gallery in der Schanze besucht, die vor 10 Jahren noch eine alte Fabrik war und mittlerweile ein Gesamtkunstwerk entstanden ist. Dort lässt sich u.a. auch das einzige erhaltene Indoor-Werk von OZ bewundern, in dem auch ein fröhlich bunter Sarg für die verstorbene Hamburger Graffiti-Legende steht (RIP).
Wer vorbeischauen will, muss sich allerdings beeilen - denn das ganze Ding wird wohl leider bald abgerissen. Zur Not gibt es aber auch noch einen virtuellen Rundgang via 360°-Cam auf der offiziellen Website.

„Die OZM Art Space Gallery im Hamburger Schanzenviertel ist der bunt bemalte Traum der europäischen Graffiti-Szene. Tausendfünfhundert Quadratmeter Street-Art verteilt auf drei Etagen. Szene-Stars wie Darco FBI, Oz oder Won ABC haben hier ganze Räume gestaltet. Doch nun kommt der Abriss und die Street Art wird, was sie eigentlich immer war: vergänglich.“


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Eunique sendet euch mit einer Hymne über meine Perle ein paar Hip-Hop-Vibes aus dem Norden - und ich setz' die Kapuze auf. Hamburger Swag.

Hansestadt Hamburg - Ich lass' es regnen auf euch jeden Tag!


Ich bin ja einer dieser Menschen, die über Umwege von Berlin nach Hamburg gezogen sind und beide Städte eigentlich ganz gerne mögen. Gut, Wetter und Fußball kann Hamburg jetzt nicht so, dafür fährt man aber, weil alles ein bisschen kompakter ist auch nicht stundenlang durch die Gegend, wenn man sich mal "kurz" auf'n Kaffee trifft. Der Döner ist hier im Norden zwar kleiner und schmeckt nur halb so gut, ist dafür aber wenigstens doppelt so teuer als in Berlin.
Aber hey, wir haben einen richtigen und schönen Hafen, den motherfukkin' G20 überstanden (welche Stadt kann das schon von sich behaupten?) und hier leben die wenigsten AfD-Wähler aller Bundesländer, Diggers. Macht das erstmal nach, ihr Berliner. Oder hört euch einfach den ganzen Text vom Slammer Sebastian Lehmann an. Ist nämlich auch was für euch. ...weiterlesen "Über seltsame Menschen, die Hamburg nicht mögen – und Berlin"