Immer nur Züge malen wäre ja langweilig. ¯\_(ツ)_/¯

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BVGDie ZGM Crew gibt der BVG ganz viel Liebe zurück, weil die ihre Graffiti immer so schön entfernen und eben jene uns mit ihrer zugegeben sehr guten Kampagne ja auch immer alle so lieb hat (#weilwirdichliebenundso). Vielleicht drücken die netten Menschen der BVG bei dieser ganz bestimmt nicht ironisch gesprayten Liebesbotschaft ja mal eine Auge zu und lassen das schnieke Wholecar mit eigenem Logo weiter durch Berlin düsen.
Wahrscheinlich nicht. Ich mag's dennoch, dass die einander so süß necken. Weil sie sich lieben (und vermutlich auch ein wenig hassen, aber das gehört ja irgendwie dazu). 💛
...weiterlesen "Berliner Graffiti-Crew sendet der BVG eine Liebesbotschaft per Wholecar"


Robert hat mir geschrieben. Er hat ein kleines Filmchen über digitale Graffiti in Mutter Natur gedreht. Und das ist nicht nur schön bunt geworden, sondern wirkt mit dem großartigen Sound-Design fast wie ein kurzer Trip auf diversen Drogen. Gefällt mir. Mehr Fotos und Infos findet ihr hier, falls euch auch.

Die Dokumentation meiner Video-Installation "tempest" ist online. Es handelt sich um eine komplexe Projektion beim Digital Graffiti Festival in Florida, die Nebel, Wasser, Wald und Architektur umfasste... und echte Blitze gab's auch.

Digital Graffiti ...weiterlesen "Digital Graffiti Trip im Nebel, Wasser und Wald"



In der Regel haben ICEs immer einen roten Streifen - und jetzt wisst ihr auch, warum. Denn dieses Tampon-Graffiti liefert die blutverschmierte Antwort. Und es stammt aus der Sprühdose von Razor.
...weiterlesen "ICE-Graffiti: „Tunneltampon“"

Ficken für den Frieden. Oder irgendwie so.


Eine roadtrippige Dokumentation von Matti Cordewinus über drei durch Osteuropa tourende Trainwriter aus D-Land, die heute noch den Zug malen. Ein Graffiti-Film, der wie ein kleines Abenteuer klingt, das ich mir durchaus anschauen würde. Und kann man - hier - als Crowdfunding-Projekt unterstützen, damit wir ihn zu sehen bekommen.

„Einen Monat lang reiste ich mit drei Trainwritern in einem VW Passat durch den Osten Europas. Entstanden ist ein 80-minütiger Dokumentarfilm (Rohschnitt), der in seiner Form ebenso ein Spielfilm sein könnte. Mit dieser Kampagne möchte ich den Versuch wagen, einen Teil der Postproduktion sowie die Veröffentlichung zu finanzieren.

Alex, Henne und Ivan machen Urlaub in Osteuropa. Bald wird klar, dass die drei Freunde nur auf eines geeicht sind: Wo steht der nächste Zug? Wie kommen wir ungesehen heran? Wie ungeschoren davon?

GRENZGEBIET handelt von Menschen, die sich auf das Besprühen von Zügen spezialisiert haben, von Freundschaft, von Zweckgemeinschaft, vom Leben auf leichtem Fuß. Dabei verzichtet der Film auf das Ablichten von Graffiti, auf Maskierungen sowie auf Interviewsituationen, nicht jedoch auf schweißgebadete Gesichter, authentische Dialoge und Grenzerfahrungen.“

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Die 3. Staffel Rick & Morty ist leider leider leider durch, dank dem Graffiti-Künstler Lushsux geht sie aber zumindest auf der Grenzmauer zwischen Israel und dem Westjordanland weiter. Dort hat sich die alte Kampf-Gurke u.a. nämlich inzwischen in Illegal-Border-Wall-Rick verwandelt. Bester Move.

And there's more:


via blogrick


Ein Foton einer Wand. Auf Instagram. Und vermutlich Teamwork eines Sprayers und eines Hipsters.

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Der Hype-Train der PARTEI is real
Der Hype-Train der PARTEI is real. Und er rollt. Als gesprayte S-Bahn in Berlin. Direkt in den Bundestag - chooo-chooo!

Unsere elitenfördernde Erziehung gebietet es, dass wir uns öffentlich(-keitswirksam) von solchen Taten distanzieren. Aus einer künstlerischen Sicht betrachtet, finden wir es aber sehr gelungen. – Die PARTEI


Weil sein vorheriges sowieso schon für Graffiti genutzt wurde, ergibt sich Benjamin Grimm freiwillig, macht etwas Platz für die Kunst und stemmt das bisher beste Wahlplakat aus dem Boden (mal abgesehen von der PARTEI, die spielen in einer anderen Liga). Gar nicht mal so uncoole Aktion. Zumindest für jemanden von der SPD. Und sie wurde sogar schon fleißig befürwortet:

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Wegen Graffiti wird man in Großbritannien auch schon mal mit 3 1/2 Jahren Knast bestraft und sitzt dann unter Umständen zusammen mit Mördern und Vergewaltigern in einer Zelle. Dabei hinterlassen die einen nur Farbe und Kosten und die anderen Blutlachen und menschliche Opfer. Was mit solchen Sprayern passiert, die im Gefängnis teilweise das allererste Mal in ihrem Leben Gewalt erleben müssen, seht ihr im Kurzfilm More Hate Than Fear.

Zu dem gibt's auch noch eine gleichnamige Doku zur selben Thematik, in der aktive und ehemalige Graffiti-Artists zu Wort kommen, die auch Haftstrafen absitzen mussten, aber trotzdem weiterhin ihrer Leidenschaft nachgehen.

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Graffiti. Still my favorite type of Widerstand.