Wegen Graffiti wird man in Großbritannien auch schon mal mit 3 1/2 Jahren Knast bestraft und sitzt dann unter Umständen zusammen mit Mördern und Vergewaltigern in einer Zelle. Dabei hinterlassen die einen nur Farbe und Kosten und die anderen Blutlachen und menschliche Opfer. Was mit solchen Sprayern passiert, die im Gefängnis teilweise das allererste Mal in ihrem Leben Gewalt erleben müssen, seht ihr im Kurzfilm More Hate Than Fear.

Zu dem gibt's auch noch eine gleichnamige Doku zur selben Thematik, in der aktive und ehemalige Graffiti-Artists zu Wort kommen, die auch Haftstrafen absitzen mussten, aber trotzdem weiterhin ihrer Leidenschaft nachgehen.

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Graffiti. Still my favorite type of Widerstand.


Der erste Film der Graffiti sprühenden und S-Bahn surfenden Berlin Kidz klebt ja auch hier im Blog. Klar, dass somit auch Teil 2 der lebensmüden Adrenalinjunkies aus der Hauptstadt hier seinen Platz bekommt - oder zumindest der Trailer dafür. Auch wenn ich diese pseudo-politische Botschaft am Ende eher unnötig finde. Wird trotzdem geguckt, alter.



Unlike U. Eine mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommene Doku über die Berliner Trainwriter-Szene, die aber immer noch sehr sehenswert ist. Das gezeigte Material ist durch eine fast 7-jährige Zusammenarbeit mit den jeweiligen Sprayern entstanden und besteht sowohl aus Bombing-Sequenzen live vor Ort als auch aus unzähligen Interviews, in denen die Künstler ihre Leidenschaft erklären: Züge malen.

Nach einem andauernden Rechtsstreit mit der BVG bzw. einer Unterlassungsklage, die am Ende aber zugunsten der Kunst entschieden wurde, ist sie inzwischen frei verfügbar - und gehört, eben weil ich sie so gerne hab sowas von hier hin. Denn bisher hab' ich die Graffiti-Doku von 2011 aus irgendeinem Grund noch nie als Stream hier gehabt, obwohl sie scheinbar schon seit 5 Jahren so halbillegal auf Vimeo liegt. Das wär' hiermit nun auch erledigt.

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Zwei der bekanntesten Graffiti-Crews aus Berlin (oder zumindest 2 der auffälligsten) haben gemeinsame Sache gemacht und ein Wholecar in die Bahn gebombt, auf der sie eben noch gesurft sind. Urbane Rebellen, die sich auch vom Bahnpersonal nicht wirklich aus dem Konzept bringen lassen.


Vinyl-, Sprühdosen- und Streetwear-Hersteller Underpressure hat den Hamburger Writer Glaze 100 Mini-Subways bomben lassen und verkauft sie innerhalb einer kleinen Installation bei der Millerntor Gallery vom 29. Juni bis 02. Juli. Die gesamten Einnahmen werden gespendet an die Jungs und Mädels von Viva con Aqua, die damit für mehr sauberes Trinkwasser in der dritten Welt sorgen.
Und ich glaube, ich will nach diesem freshen Clip auch einen kleinen Graffiti-Train. Ziemlich cooles Underground-Projekt.

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Ich bin das Baby Graffiti - du musst mich lieb haben. ;o)


Die sprühende Irmela Mensah-Schramm, die hasserfüllte Schmierereien in Liebesbotschaften verwandelt hatten wir hier ja schon mal.  Damals hatte die Graffiti-Oma neben viel Lob auch Probleme von der Polizei bekommen, die ihre Zivilcourage aus mir immer noch schleierhaften Gründen als Vandalismus bezeichnete und eine Geld- sowie eine Bewährungsstrafe aussprach. Und das trotzdem sie über 85.000 Parolen von Nazis und Patridioten unlesbar gemacht und dafür sogar das Bundesverdienstkreuz bekam.
Nun wurde das Verfahren gegen die 71-jährige Sprayerin aber eingestellt, da endlich ein Richter verstanden hat, dass sie nur dort malt, wo ohnehin schon gemalt wurde. Freut mich. Wär ja auch echt 'n Unding gewesen, so eine coole Lady für ihre schönen Aktionen auch noch zu bestrafen.

Die Berliner Antifaschistin Irmela Mensah-Schramm wird nicht dafür bestraft, dass sie in Bautzen rechte Hass-Parolen mit Farbe übersprüht hat. Ein Verfahren gegen die 71-Jährige wurde eingestellt. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz am Dienstag mitteilte, habe sich durch ihr Übersprühen der Nazi-Parolen in einem Fußgängertunnel das Erscheinungsbild von Unterführung und Stromkasten nicht wesentlich verändert. Beide seien zum Tatzeitpunkt im Herbst 2016 bereits erheblich bemalt gewesen.
Quelle: Neues Deutschland

via Graffiti-Oma-Rebellion


In London scheint es sehr viele Graffiti-Penisse zu geben. Jedenfalls genug, dass es sich ein Typ mit einem Insta-Account namens ProtectCityCocks zur Aufgabe gemacht hat, alle in der Stadt mit Kondomen zu versorgen. Inklusive einem kleinen Hinweis, wo man die Verhüterlis auch umsonst bekommt. Und schon wird aus einem eher semi-lustigen Pimmelbildchen ein netter Joke mit schöner Message.

"Instead of just having senseless vandalism, we can inform people about an important issue [...] and give them a laugh." (buzzfeed)




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Schickes GoT-Wholecar, das gerade durch Baden-Württemberg rollt. Jetzt hat die gehypte Serie also auch einen offiziellen Hype-Train.

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Ein analoges Meme sozusagen. Und daneben gleich die durchgeknallte Poppy. Internet goes offline.


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Was ist denn mit der Realness? Wer malt heute noch den Zug? Nun. Der Verfasser dieses inneren Dialogs zum Beispiel. Und ich für meinen Teil hoffe ja, dass er nie damit aufhört.

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