YouTube-Dino Coldmirror hat eine wunderschöne E-Mail von einem Spam-Bot bekommen, der nicht nur ans liebe Geld denkt, sondern anscheinend auch gerne Gedichte liest. Mit dem Google-Translator.

"Wenn sie die Steuer entspannen und max die sax könnten wir bekommen, um unsere Hosen zu halten."

Johann Wolfgang von Goethe (an einem sehr schlechten Tag)

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Ein Gedicht aus Wasser, Malz und Hopfen. Schaumhaft schön und trocken vorgetragen von Tomzen Tymez, der in Samys Talkshow einen 5-minütigen Monolog über Bier gehalten hat (ab 41:30 geht's los). Und ich glaube, noch nie hat jemand so poetisch "Prost!" gesagt. Na dann - auf den Champus der Herzen, Leute. Wohl bekomm's.

Du Götterbrause!
Sprudelgold!
Was and’res hab ich nie gewollt.
Du Hopfennektar!
Sei mein Pils!
Ich will Dich so wie Du mich willst.


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Poetisch auf den Punkt gebracht. Währenddessen frage ich mich, wann Reclam das erste Interpretationsheft zu Böhmi's Schmäh rausbringt und freue mich wie ein Deutschlehrer darüber, dass Gedichte anscheinend wieder in sind. 

Eine Ode an den Champagner des kleinen Mannes. Vorgetragen von einem ganz großen aka Charles Bukowski. Und animiert vom Studio Nerdo.  

"A brain solo without filter, a tale of ordinary madness, showing how much loneliness and decadence can be hidden inside a genius mind."


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Literatur- und Musikliebhaber Arvid Schalle hat eine Reihe Kulturvorlesungen aufgenommen, in dem er sich die neue deutsche Dichter-Elite vorgeknüpft hat. Nehmt euch ein Glas Whiskey, macht's euch in eurem Sessel vorm warmen Kamin bequem - und lauscht.
Ein Beitrag über Poesie, die Vielfalt der deutschen Sprache und sheeesh, alter!

Und wem diese geballte Ladung Eloquenz noch nicht genügt, die Literaren Haftbefehl, SSIO und Hgicht hat der gute Mann ebenfalls per Aduiospur vertont.

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History repeats itself. Leider. Das Gedicht stammt aus der Suppe des Internetz. Die Quelle führt aber zu Twitter. Wer auch immer der Autor ist - er oder sie versteht auf jeden Fall was von Plottwists.
Update: Da die Kommentare leider nicht mitübernommen wurden - die Autorin hat sich gemeldet - sie heißt Christine und hat sich fürs Teilen bedankt. Mehr weiß ich aber wirklich nicht. 🙂

































Der reimende König unter den Treppenhauszetteln.

Text:
Liebe Nachbarin,
Ich freue mich über ihr Liebesleben,
Sie scheinen ja jede Nacht alles zu geben!
Doch an ihr pausenloses Stöhnen,
kann ich mich einfach nicht gewöhnen.
Seit einem Jahr schweige ich brav,
doch langsam fehlt mir echt der Schlaf.
Ich will sie nicht am ****** hindern,
aber vielleicht können sie die Geräusche vermindern.
Ein Teppich oder etwas Musik
und ich habe sie wieder lieb.
Sollten Sie jedoch weiter so laut masturbieren,
wird die Situation eskalieren!

via Notes of Berlin

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Das Filmduo Sebastian Schelly & Sven Arning hat in Berlin einen kleinen Skatefilm gedreht und ihn anschließend mit einem Gedicht von Charles Bukowski unterlegt. Und der wäre in rebellischer Hinsicht vielleicht auch ein guter Skater geworden. Wenn er nicht so viel geschrieben hätte. 
Auf jeden Fall eine durchaus ansehnliche (und eben auch anhörbare) Kombi. Kann man so lassen.


(Direktlink)
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Über das Leben. Über Kreise. Und warum nicht alles rund ist läuft. Poesie der andersförmigen (bzw. peng'schen) Art.

via


Der Kanadier Shane Koyczan mit seinem poetischen Beitrag zum Thema Cybermobbing und Trolle. Und er spricht darin, auf ziemlich bittere (und irgendwie schöne) Weise, teils sehr traurige Wahrheiten an.
Vielleicht sollten wir uns einfach alle mal etwas stärker darum bemühen, ein bisschen mehr Liebe im Internet zu verbreiten - statt immer nur gegen alles und jeden zu haten. Schließlich kann man das, was wir im Video gelernt haben, auch andersrum anwenden.
Und genau deswegen könnt ihr zwar mit nur einem negativen Kommentar einen Menschen kaputt machen; ihr könntet aber auch (das lassen und) genauso gut einen anderen Menschen mit einem positiven Feedback glücklich machen. Ihr habt die Wahl.