Arte ist unter die Gaming-Publisher gegangen und hat zusammen mit Cosmografik ein Spiel produziert, in dem ihr als Sprayer eure Stadt bunt anmalt und aufpassen müsst, dass euch die Cops nicht dabei nicht erwischen. Das Graffiti-Game schimpft sich Vandals, kostet nicht mal 'n 5er auf steam und das 1. Level könnt ihr sogar gratis als Demo zocken.

In diesem rundenbasierten Stealth-Spiel für Smartphone und PC/Mac dreht sich alles um Graffiti. Die Spieler tauchen in fünf Street-Art-Metropolen ein – Paris, New York, Berlin, São Paulo und Tokio – und suchen dort nach freien Flächen, die es zu verschönern gilt. Außerdem treffen sie auf bedeutende Graffiti-Künstler und ihre Werke.

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Die Bohemian Browser Bahn hat ein Spiel programmiert, in dem simuliert wird, wie man als Passagier mit dem ICE fährt. So weit, so deutsch. Mit einem Waffenarsenal aus Bahn-Magazin, trockenen Le Crobag Croissants und Bierdosen könnt ihr euch durch orientierungslose Rentnern, Kinderplagen, besoffene Bundeswehr-Soldaten, grölende Fußball-Prolls und Business-Fuzzis durchschlagen. Wi wisch ju ä gudd jörnäy änd zänk ju vor treffelink wits doitsche Bahn.

Hier der Link zum Browsergame.

Ziel des Spiels: Bringt so viele Wagons wie möglich hinter Euch. Aber weil es eine Simulation ist, müsst Ihr immer auf Euren Blasendruck achten: Bei hundert Prozent nässt Ihr ein und fliegt zwischen Wolfsburg und Stendal (Deutschlands Area 51) aus dem Zug. Auf den zufällig geöffneten Zugtoiletten könnt Ihr Druck ablassen und somit im übertragenen Sinne neue Lebensenergie tanken.


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Wenn ihr Kids der 90er seid, kennt ihr ihn wahrscheinlich: Hugo, der TV-Troll, der damals seine eigene Gaming-Show im Fernsehen hatte, bei der man anrufen und mit den Telefontasten zocken konnte. Nun ist er scheinbar zurück - als erfolgloser, abgefuckter und inzwischen fast vergessener Ex-TV-Star, der ein letztes verzweifeltes Comeback startet. Mit seinem eigenen Film.

“Following his heyday of the 90s, it has been downhill all the way for Hugo the TV-troll. He now has a pathetic career at the very bottom of the entertainment industry’s Z list, local television. One day he runs into his childhood sweetheart and she’s clearly embarrassed about him. Damn! Hugo decides to make a comeback. A comeback to get back on top of the world! When he gets the chance, Hugo decides to take part in an extreme reality show where the stakes are life and death.”


Über die Öffis wird ja nur zu gerne gemeckert. Seien es die Preise, vollgekotzte Abteile oder das tolle deutsche Wort "Schienenersatzverkehr". Mit Mini-Metro könnt ihr daran auch nicht viel ändern, dafür aber euer eigenes U-Bahn-Streckennetz entwerfen, das jeden in der Stadt dahin bringt, wo er denn gerne hin möchte. Und zwar pünktlich.
Die ideale Beschäftigungstherapie, wenn ihr mal wieder gelangweilt in der Bahn sitzt - oder eben auf sie wartet. Nächster Halt: der Link zum Game im Browser (mit der Map von London).

Die Stadt wächst. Immer mehr Stationen werden eröffnet und die Pendler erscheinen immer schneller. Die Nachfrage auf deinen Strecken steigt unaufhörlich. Für maximale Effizienz musst du deine Linien ständig überarbeiten. Die neuen Boni, die du im Laufe einer Woche verdienst, werden die eine große Hilfe sein – solange du sie klug einsetzt.

Irgendwann bricht dein Netzwerk zusammen. Stationen werden zu schnell eröffnet. Pendler verstopfen die Bahnsteige. Wie lange die Stadt in Bewegung bleibt, liegt an dir.

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Hey, liebes ach-so-hippe Pro7 - kleiner Tipp: Wenn ihr im Jahr 2018 solche Berichte in den Nachrichten bringt, wirkt das wie Satire. Diese News müsst ihr ins Jahr 2003 senden - und selbst da solltet ihr euch vorher wenigstens ein Spiel raussuchen, in dem man Blut sieht.
Oder ihr spart euch diesen peinlichen Mist komplett, geht mit der Zeit und zeigt stattdessen das Video, das Künstler aus der Gamingbranche für Trump zusammengebastelt haben, der derzeit auch wieder den bösen Killer-Spielen für alles die Schuld in die Schuhe schiebt. Das wäre doch mal was. Kunst im Fernsehen. Mit Videospielen. Voll gewagt und so.

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Von den Machern von Human Resource Machine: 7 Billion Humans. Ein Spiel aus einer Welt, in der Roboter die Arbeit der Menschen übernommen haben und ihnen nun neue Jobs geben, um sie zu beschäftigen. Und mir kommt das alles irgendwie bekannt vor. Vor allem der Robo-Präsident.

"Just show up on monday. The machines have created jobs for every single person on the planet."


Devolver springt auf den 80s-Hypetrain auf und liefert mit Crossing Souls ein retromantisches Adventure-Game im stilechten Pixelart-Look ab, das vollgepackt ist mit Referenzen auf u.a. Back to the Future, E.T. & Ghostbusters. Und Kids auf Mountainbikes, nach Neonfarben klingende Synthie-Sounds und einen oldschooligen VHS-Trailer gibt's natürlich auch. Das Videospiel gewordene Stranger Things.

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Falls ihr gerne die Kontrolle über Menschen habt: HUMANITY™ - Ein Videospiel à la Lemmings, in dem ihr die Macht über einen riesigen Schwarm aus Leuten habt. Und ihr müsst versuchen, so wenig wie möglich davon sterben zu lassen, um so viele wie möglich zu retten. Oder ihr tötet einfach alle. Wie es euch beliebt.

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Ein Kurzfilm über das friedliche und besinnliche Dasein der Goblins, die in Harmonie leben - bis zwei "Helden" auftauchen - und ihre Existenz zur Hölle werden lassen. Um sich mit XPs hochzuleveln. Tja. Das Leben eines NPCs. Nicht gerade easy.

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Ein Live-DJ-Set der Stars aus Diggin' the Carts (die Doku über die gute alte Videospielmusik von SEGA, Nintendo & Co). Japano-Retro-Game-Sounds der 80er und 90er, die mit maximal 32-Bit komponiert wurden und trotzdem heute noch im Club bestehen können.

Red Bull Music Academy Los Angeles kicked off their "Diggin' in the Carts" World Tour, with the first performance at The Regent Theater in Los Angeles. Headliner performers include Yuzo Koshiro (古代祐三) and Motohiro Kawashima (川島基宏), both masters of the Sega MegaDrive FM synthesis IC, the Yamaha YM2612, and created some of the most memorable music in the 16-Bit console era.

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Der Riot Simulator, in dem ihr Aufstände in revolutionärer Pixel-Optik spielen könnt, feiert sein Release. Jetzt könnt ihr euch also endlich auch von der Couch aus von Polizisten verprügeln lassen, selbige mit Molotow-Cocktails bewerfen oder in der Rolle der Cops alles besser machen. Vielleicht gibt's ja auch einen G20-Demo-Modus.

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Polybius. Ein Spiel aus dem Jahr 1981, das angeblich Epilepsie verursachte und sogar Menschen zum Selbstmord geführt haben soll. Und produziert wurde es den Angaben nach von einer deutschen Firma namens Sinneslöschen.
Jedenfalls einer Urban Legend zufolge, die sich so verselbstständigt hat, dass sich das Spiel in der Popkultur verankert hat. Und jetzt hat eben jene auch noch eine so auf Netflix laufen könnende Doku von Ahoy, die in 2 Monaten immerhin schon knapp 2 Millionen Menschen bewundert haben. Der Mythos lebt - und bekommt ein 1up.

PS: Es existiert nicht, spielen könnt ihr's aber trotzdem. Hier geht's zum Download, wenn ihr euch traut. ;o)