Neben literweise Nasenspray, noch viel mehr Wasser und Antiobiotika gönne ich mir in Krankheitsphasen ja immer jede Menge Filme, um die Zeit rumzuhusten. Und ich dachte, ich hau' euch einfach mal ein kleines Best-Of dessen hier hin.
Mit dabei sind die Netflix-Perle I don't feel at home in this world anymore über die Beschissenheit der Dinge mit Elijah Wood, der Horror-Kannibalismus-Komödie The Bad Batch mit Keanu Reeves und Jim Carrey, der von allen Kritikern gehasste und von mir im Bett gefeierte Alien-Klon Life mit Jake Gyllenhaal und Ryan Reynolds und die Frankenstein-Komödie Patchwork mit einer Frau, die aus 3 Frauen besteht. Achja, und weil ich krank auch Lust auf guten alten Schrott hatte, bei dem ich meinen Kopf ausmachen kann, lief dann auch mal wieder Superbad mit Jonah Hill, Michael Cera und McLovin auf meinem Bildschirm.
Und ich hoffe einfach mal, dass die 5 Filme auch im körperlich und geistig fitten Zustand Spaß machen. Ansonsten müsst ihr sie euch eben aufheben für die Tage, an denen ihr krank seid.





Der Tod scheint es Hollywood gerade angetan zu haben. Hier die Trailer zu Edge of the Groundhog Day of Tomorrow als Slasher-Horror und dem Remake zum Nahtod-Experimente-Film Flatliners. Kommt beides auf die Todesliste Watchliste.


So fuckin' weird, I love it: Brigsby Bear. Der Film basiert auf einer uralten Werbung für einen gruseligen Teddybären und erzählt die Story von einem Typen, der nichts anderes kennt außer eine Zeichentrickserie mit eben jenem Plüschvieh in der Hauptrolle. Als die Serie, die nur einen Zuschauer hat schließlich abgesetzt wird, bricht eine Welt für ihn zusammen und er muss die Realität neuentdecken. Im riesigen Teddybärkostüm natürlich.
Neben den Machern von Lonely Island ist auch Star-Wars-Ikone Mark Hamill dabei und der Film feierte immerhin schon Premiere beim Sundance. Und ich glaube, ich muss den am 28. Juli erscheinenden Film dringend sehen. Der könnte nämlich wirklich bärenstark werden.

Brigsby Bear Adventures is a children's TV show produced for an audience of one: James (Kyle Mooney). When the show abruptly ends, James's life changes forever, he sets out to finish the story himself and must learn to cope with the realities of a new world that he knows nothing about. The trailer, released by Sony Pictures Classics, largely centers on James and his obsession with the Brigsby Bear Adventures show, with a seemingly endless library of VHS tapes of these episodes, which feature a life-sized bear that is quite reminiscent of Teddy Ruxpin, who seemingly goes on a variety of different adventures. (Quelle: movieweb)


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Mutafukaz ist eine französische Comicverfilmung, die in Zusammenarbeit mit den Machern der Animatrix (Studio4°C) entstand und in einem völlig übertriebenen Los Angeles spielt, das sich in dem Fall Dark Meat City schimpft. Eine stilistische und inhaltliche Mischung aus französischem Gangsta-Hip-Hop und einer abgefuckten Sci-Fi-Dystopie aus Japan. Und er steht ab sofort auf meiner Watch-List. Aber sowas von, alter.

Wie viele andere ist Angelino ein junger Verlierer in der berüchtigten Stadt Dark Meat City. Er haust in einem schäbigen Hotelzimmer in einer Latino-Nachbarschaft in Rios Rosas. Seine eintönige Existenz besteht aus Zappen, mexikanischen Wrestling Kämpfen, ätzenden kleinen Jobs und möchtegern-tiefgründigen Diskussionen unter den Sternen mit seinem Kumpel Vinz. Ein blöder Unfall mit einem Roller beschert Angelino jede Menge Ärger, denn plötzlich steht das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel. Eine Menschenjagd geht los, in der auch jede Menge Männer in Schwarz sowie Gangs, mexikanische Wrestler und sogar Machos, die eine Invasion unseres Planeten planen, involviert sind.


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Gestern ein bisschen ungarische Filmkultur genossen und diesen fantastischen wie widerlichen Episoden-Film namens Taxidermia (Friss oder Stirb!) gesehen. Eine Ekel-Horror-Komödie über 3 Generationen aus Ungarn, die alle mehr als weirde und verstörende Hobbies haben. Vom dauernotgeilen Opa mit dem feuerspuckenden Penis zu einem an Fresswettbewerben teilnehmenden Schweine-Vater bis zum sich selbst ausstopfenden Künstler-Sohn.
Ein krass bizarrer Film, den man auf keinen Fall beim Essen schauen sollte, weil selbst so schon genug Galle hochkommt. Zumindest bei den Beteiligten im Film. Laut Kritikern aus u.a Cannes ist er one of the biggest head-fucks, die jemals auf Celluloid gebrannt wurden. Und dem schließe ich mich ohne jeglichen Zweifel an.


Er ist da. Der 1-stündige Spielfilm über stranger things in Afrika von (Anti-)Marteria mit u.a. Frederick Lau, Paul Rippke und Marsimoto. Ein kleines Sci-Fi-Märchen inmitten von Kapstadt, visuell sehr hochwertig inszeniert von Aggro-Berlins Video-Ikone Specter und bestückt mit dem Soundtrack vom neuen Album Roswell. ...weiterlesen "AntiMarteria | Der Spielfilm zum Album von Marteria ist online"

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Eine weitere Buchverfilmung vom Punk-Autor Sven Regener (Herr Lehmann), das eine Art Spin-Off über Karl ist, der durch Deutschlands Technoszene der 90er roadtrip'd. Gedreht wurde er von Arne Feldhusen (Tatortreiniger & Stromberg-Film) und neben Charly Hübner und Detlev Buck ist auch Bjarne Mädel mit von der Rave-Party.
Der Film, der neben der klassischen Mucken von damals™ wahrscheinlich jede Menge wunderschön trockenen Humor zu bieten hat, kommt am 31. August in die Kinos. Und ich hab' bei diesem gar nicht mal so schlechten Aufgebot auf jeden Fall Böcke, den zu sehen.

"Mitte der 1990er-Jahre trifft Karl Schmidt (Charly Hübner) in Hamburg durch einen Zufall seine alten Kumpels wieder. Während Karl am Tag der Maueröffnung einen depressiven Nervenzusammenbruch erlitt und in die Klapse eingeliefert wurde, sind die alten Freunde mittlerweile zu Stars der deutschen Techno-Szene geworden.
Mit ihrem erfolgreichen Plattenlabel wollen sie eine "Magical Mystery"-Tour durch Deutschland machen, um den Rave der 90er mit dem Hippiegeist der 60er zu versöhnen. Und genau dazu brauchen sie einen Fahrer, der immer nüchtern bleiben muss. Das kommt Karl Schmidt gerade recht, denn der hat keine Lust mehr auf das triste Leben in seiner Therapie-WG.
Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip durch das Deutschland der 90er, unternommen von einer Handvoll Techno-Freaks und betreut von einem psychisch labilen Ex-Künstler. Was kann da schon schiefgehen?"


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Nachdem er den neuen Alien leider nicht drehen durfte und Chappie qualitativ nicht so abgeliefert hat wie District 9, startet Neil Blomkamp nun offenbar eine Reihe von experimentellen Sci-Fi-Shorts. Und ich finde es ja an sich schon ziemlich cool, dass jemand, der Blockbuster drehen könnte, sich immer noch gewagten Kleinkunstprojekten widmet. Auch wenn einige Banausen das vermutlich wieder als Rückschritt interpretieren werden.
Whatever - der erste richtige Trailer für das gemeinsame Projekt mit den OatsStudios sieht auf jeden Fall verstörend gut aus. Sobald da mehr kommt, denn die Filme wird es wohl kostenlos auf YouTube geben, lasse ich's euch wissen.

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Die Truck-Verfolgungsszene gab's ja schon mal irgendwo in so einer Version. Nun hat ein filmbegeisterter Zocker aus Russland den gesamten Film mit GTA V nachgespielt bzw. nachgedreht. Fast jedenfalls. Denn ungefähr eine Stunde an Nebensächlichkeiten fehlt. Dafür ist aber die Original-Tonspur an den richtigen Stellen drübergelegt und man kann das Ding tatsächlich gucken. Ich bin dann mal eine Stunde weg. Hasta la vista, babys.





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Ein fabelhaft aussehender Netflix-Film über ein Monster, das wie eine Mischung aus einem Nilpferd und einem niedlichen Hundewelpen (und ein bisschen Fuchur) wirkt. Es wurde von Wissenschaftlern so "entworfen", dass es  mit minimalen Kosten gehalten werden kann und dennoch maximal viel Fleisch abwirft. Als Futter für ein noch viel gefährlicheres Monster: den Menschen.

Eigentlich soll man ja Filme nicht bewerten, bevor man sie nicht selber gesehen hat. Wobei ich jetzt nicht glaube, dass der Emoji-Movie der arthousige Überraschung(s)shit des Sommers wird. Der Trailer sieht zumindest so gar nicht danach aus. Und ich werde da wahrscheinlich nur ins Kino für gehen, wenn man mir eine Knarre an den Kopf hält. Oder ich sonst den Bibi-Song nochmal hören muss. Außer es kommt raus, dass alle Charaktere im Film am Ende qualvoll sterben. Dann überlege ich es mir vielleicht doch nochmal.


Läuft seit letzter Woche und ich hab ihn gestern gesehen. Get Out. Ein Comedy-Drama über Alltagsrassismus, das sich mehr und mehr zu einem absurden Psycho-Thriller entwickelt und am Ende im Horror-Genre landet. Und hat mich auf allen Ebenen überzeugt. Spannend, weird und gut gemacht. So wie ich's mag.