The Social Network goes aesthetic Big-Data-Cyberpunk-Horror. Mit Robo-Zuckerberg und seinen die Menschheit versklavenden Algorithmen, die uns alle zu WTF-süchtigen LOL-Junkies heranzüchten. Löscht eure Accounts - solange ihr noch könnt (bei mir kommt leider jede Hilfe zu spät, weshalb ich das gleich auf Facebook teilen werde lol). ;o)


Da willst du der Welt stolz deinen kleinen Dimitri präsentieren und schon löscht Facebook die Dogpics, die du allen zeigen wolltest (jedenfalls für ein paar Stunden). Und ich würde mich ja jetzt über Zensur dies das aufregen, aber mal ehrlich: Hundi sieht halt einfach aus wie ein Pimmel. ¯\_(ツ)_/¯

Ein philippinischer Facebook-Nutzer hat sich einen Xoloitzcuintle, einen mexikanischen Nackthund, zugelegt und präsentierte Fotos seines neuen Haustiers stolz auf Facebook. Lange blieben sie vorerst aber nicht online: Facebook erkannte den Vierbeiner als Penis und benachrichtigte ihn, dass seine Bilder nicht den Standards der Plattform entsprechen würden und anstößig seien. (Quelle: derstandard)

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The face of the owner of Facebook in the moment he's faced by his data scandal looks like Data. Meta-Daten-Shit. Und mein Meme des Tages.


Wer hätte es gedacht. Facebook ist gar kein Wohltätigkeitsverein, Daten werden trotz der mit wütenden Emojis geteilten Widerrufung der Nutzung verwendet und Dinge, die umsonst sind, haben anscheinend einen Haken. Das Leben steckt voller Überraschungen.
Schade nur, dass Mark Zuckerberg keine zu bieten hat. Die Chance dazu hätte er jedenfalls gehabt. Mit diesem Brief, den er leider nie geschrieben hat. Dafür aber jemand Brandes - danke, Schlecky.


Falls ihr dachtet, euer 2017 wäre schon scheiße - anderen erging's auch nicht besser. Und tut mir leid, aber wer Facebook-Jahresrückblicke in meine Timeline spült, wird sofort entfreundet. Sorry, Steffi.

Seit einigen Monaten bekomme ich 1-2-3 mal die Woche Freundschaftsanfragen von weiblichen Fakebook-Profilen, die mir dringend ihre drei notgeilen Freunde, ein einziges Foto (immer mit Ausschnitt) und einen generischen Text mit kryptischen Link zeigen wollen. Kennt ihr ja wahrscheinlich auch alle.
Luksan Wunder hat einige dieser gar nicht mal so gut geschriebenen Spam-Nachrichten gesammelt und  das Beste aus dieser sexistischen Kackscheiße gemacht: einen Song. Und zwar einen mit 'nem Ohrwurm, den ihr nicht mehr loswerdet. Viel Spaß beim Mitsingen im Büro. ( ͡° ͜ʖ ͡°)

Facebook sperrt Posts der Partei wegen des Fotos vom am Strand liegenden toten Flüchtlingskind

Facebook sperrt aktuell fleißig die Posts (manchmal samt Accounts) der Partei wegen des Fotos vom am Strand liegenden toten Flüchtlingskind, das ich hier samt Plakat auch verbloggst habe. Als Antwort darauf gibt's nun ein neues Plakat, auf dem wieder alles supi dubi und total nice ist. Denn das tote Kind ist weg.
Jetzt müssen wir das Elend der Welt also endlich nicht mehr ertragen und können's uns wieder bedenkenlos gut gehen lassen, indem wir alles wegignorieren. Toll. So einfach löst man Probleme. Zumindest auf Facebook.

Hier das Statement der Partei dazu, das wie gewohnt alles auf den Punkt bringt:

Facebook kommt kaum hinterher unsere Plakate zu löschen und unsere Spitzenpolitiker zu sperren.
Die PARTEI Braunschweig stellt daher eine ̶z̶̶e̶̶n̶̶s̶̶i̶̶e̶̶r̶̶t̶̶e̶ entschärfte, regierungsstützende Version zu Verfügung die den Deutschen Michel nicht über Gebühr verstören sollte.

Die PARTEI verurteilt jeglichen Eingriff in den Wahlkampf durch Facebook und hält fest, daß die PARTEI (im Gegensatz zu SPD und CDU) die Mittelmeertoten nur abbildet, im Gegensatz zu SPD und CDU aber nicht selbst herstellt.


Neben "Best Burger in Town" ist "Ja, ich habe die AGB vollständig gelesen" vermutlich einer der größten Lügen unserer Zeit. Auch die AGB von Facebook sind im Grunde für alle ein datenschutzrechtliches Mysterium.
Nun gibt es das, was niemand liest als Musical. Zum hören, sehen und kennenlernen von dem, was man da eigentlich "unterschrieben" hat. Und da wohl auch Autoren vom Postillon im Ensemble sind, könnte das Ding sogar ganz lustig werden und unter Umständen auch was für Musical-Muffels wie mich sein. Bisher finden die Vorstellungen allerdings nur in Bremen statt. Mehr Infos gibt's hier.

"Es ist einer der sagenumwobensten und geheimnisvollsten Texte unserer Zeit: die Nutzungsbedingungen des sozialen Netzwerks Facebook. Kaum jemand kennt dieses mythische Machwerk, nur wenige haben sich an dieses legendäre Stück Gegenwartsliteratur gewagt. Aber warum sollten die AGB von Facebook nur etwas für einen kleinen elitären Kreis von Datenschützern, Anwälten und Liebhabern juristischer Fließtexte sein?"


Ein Blick hinter die Kulissen des Commercial Content Moderation Teams, die die Inhalte der millionenfachen Uploads auf den sozialen Medien kontrollieren bzw. perverse und unangebrachte Inhalte versuchen zu löschen. Wobei der Film auch zeigt, dass es dabei anscheinend nicht nur um Nippel und Fakeprofile geht, sondern ebenso um lächerliche "Anstößigkeiten" wie einen Mittelfinger.
Die Mitarbeiter, die nichtsdestotrotz täglich den oft schwer verdaulichen Dreck des Internetz sehen und mental enorm gefordert werden, sind anscheinend nicht selten danach entweder total abgestumpft oder gar leicht traumatisiert. Laut Vertrag müssen sie pro Stunde an die 2000 Fotos/Videos prüfen und bekommen dafür meistens nur einen Billiglohn.
Und all das nur, damit Seiten wie Facebook, Twitter und YouTube (und in der Doku eine indische Datingseite) für uns "sauber" bleiben. Allerdings klappt das logischerweise unter so schlechten Bedingungen bzw. wenn Firmen so wenig wie nur möglich dafür ausgeben natürlich auch nur semi-gut. Das zeigt zum Beispiel dieser nette Artikel über einen Selbtversuch auf Fakebook. Mehr Infos zur digitalen Müllabfuhr findet ihr auf Netzpolitik.org.

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Wer auch immer der Social-Media-Mensch von easyJet ist. Er ist fly wie ein Flugzeug und nimmt jedem Hasskommentar den Wind aus den Segeln. Und ich vermute ja, genau so jemanden wünscht man sich gerade bei der United Airlines.

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Der Typ von Tattoofrei hat ganz "besondere Fanpost" bekommen. Und zwar von einem jungen Kollegah-Fan, der ihn mit Beleidigungen und Drohungen bombardiert. Als Antwort darauf erteilt er ihm eine bosshafte Lektion darüber, was man denn alles so im Netz (bzw. auf Facebook) von sich preis gibt und kontaktiert Mama. Und das war's dann wohl mit dem Kollegah-Konzert. Tja. Sowas kommt von sowas.




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Da kann offenbar jemand so gut Vergleiche ziehen wie jemand, der gut Vergleiche ziehen kann (zumindest besser als ich) und liefert dazu noch einen treffsicheren Diss an die asozialen Netzwerke. Well done, Focus. Für einen Artikel über Nashorn-Dung ist das echt 'ne tierisch gute Headline.