Lea Joy Friedel ist als bayrischer Flüchtling in Berlin untergekommen, hatte schon mal einen Auftritt im ZDF Fernsehgarten und glänzte hier im Blog bereits mit einem Kondom und Mett ausgestatteten Werbespot als Direktkandidatin für die sehr gute Partei die Partei in Mitte (und einem "lieben" Gruß an Herrn Gauland auf ihren Brüsten).
Jetzt war die fürs Matriarchat und gegen Eckart von Hirschhausen kämpfende Frau mit dem seriösen Humor in einer zugetaggten Party-Telefonzelle zu Gast und hat während einer sehr langen Kippe ihre Mauer einstürzenden aufbauenden Ziele als professionelle Politikerin und weitere Pläne der europaweiten Machtübernahme enthüllt.
Und ich hoffe ja insgeheim ein bisschen, dass sie als Sängerin (angehende Autorin und natürlich Art-Director) scheitert, um vielleicht nicht doch lieber unsere nächste Bundeskanzlerin zu werden. So oder so gilt jedenfalls: Wählt die Partei. Sie hat sehr gute Sticker in ihren Interviews.

omniMind präsentiert eine Raucherpause mit Lea Joy Friedel. Ihres Zeichens Politikerin, Musikerin und Netflixliebhaberin. Was sie sonst noch alles gut oder schlecht findet, wie es ist Politikerin zu sein, oder welchen Alkohol sie trinkt, verrät sie uns zwischen Rauchschwaden und Graffiti, in der Raucherzelle der Berliner Republik.

Die Cebit kommt wie vermutlich bald vieles in Deutschland nicht mit der weltweiten Digitalisierung mit und der letzte Versuch, die Messe "hipper" und dafür teurer zu machen, war wahrscheinlich auch nicht das Klügste, was man hätte machen können. Rest in Peace, größtes Computer-Event für Nerds von damals. Naja. Wenigstens gibt es noch eine Partei, die ihrer gedenkt.


Im Sommer hat Andrea Kübert zu einem Gewinnspiel aufgerufen, bei dem man durch ein Kreuzchen bei der Partei die Partei ein Date mit ihr ergattern konnte. Im traditionellen Bayern versucht sie es für die kommenden Landtagswahlen mit etwas mehr Köpfchen. Von Markus Söder.
...weiterlesen "Die Partei hat Köpfchen"


Oder wie es 3 große Dichter unserer Zeit einst sagten: You gotta fight - for your right - to party.


Während am Wochenende mehr als 20.000 Menschen gegen die nach rechts schlagende Hetze in Bayern demonstriert haben (#ausgehetzt), plakatierte die CSU fröhlich gegen eben jene Demo und sprach sich als Partei somit eigentlich offiziell für(!) Hetze aus.
Und ich wünschte ja, das wäre alles nur ganz gut gemachte Satire. Aber die Rolle überlassen wir dann doch mal lieber der Partei. Schließlich ist die nicht nur gut, sondern sogar sehr gut.
...weiterlesen "#ausgehetzt"


Damit es Bayern nicht mehr peinlich sein muss, wenn man sie nach der Politik ihres Landes fragt, sollte man einfach mal alles abhorsten und aussödern da unten. Und die Partei wählen natürlich. Denn die ist schließlich sehr guat.


via


Die Partei bringt ein bisschen Hip-Hop ins Wahl-Game und möchte damit die coolen Kids, die sonst nix mit Politik am Hut Basecap haben zur Wahl-Urne bewegen. Mit Rap, Swag und Style. Party-People in Lübeck wählen die Partei - am 6. Mai.

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist
Doch es wär deine Schuld, wenn du die falschen Menschen wählst
Also komm mal zur Vernunft - mach 'n Punkt - und wähl uns!


Ich verstehe ja bis heute so nicht ganz, wieso ich an einem Freitag, an dem ich endlich mal ausgeschlafen bin, nicht tanzen darf. Und noch weniger, wieso zur Hölle das im Jahr 2018 eigentlich noch die Kirche in Deutschland entscheidet.
Vielleicht muss man aber auch nur so clever sein wie die Partei. Die hat nämlich statt einer Tanzveranstaltung einfach eine Demo angemeldet, bei der gegen das Tanzverbot demonstriert - und eben auch getanzt wird. Kann man so machen - rechtlich jedenfalls:

Unter dem Motto "Jesus Is A Dancer" ist in Castrop-Rauxel morgen am Karfreitag eine Demo gegen das Tanzverbot geplant. Mitglieder von "DIE PARTEI" wollen mit zwei 500 Watt Boxen und Musik von Scooter durch Castrop tanzen. Die Stadt hat die Tanzdemo untersagt, weil Karfreitag ein stiller Feiertag ist. Marcus Liedschulte, Vorsitzender der Satirepartei, kümmert das aber nicht.

Die Tanzdemo soll heute um 18 Uhr am Castroper Hauptbahnhof starten. (Quelle)

Gott wählt die PARTEI. Eh klar. Und Jesus vermutlich auch. Zwinkersmiley.

Die Partei die Partei hat das letzte Wahlergebnis von 2013 um 500% steigen lassen  (von 0,2 auf genau 1%) und überzeugte damit fast eine halbe Millionen Menschen. Damit bekommt sie nun für jede Stimme die ca. 0,85€ vom Bund, die eine Partei kassieren darf, wenn sie es über die 0,5%-Hürde schafft.
Bei den Juniorwahlen vertrauten übrigens 4,4% der Partei ihre Stimme an und im Wahlkreis Berlin Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost erhielt sie sogar stolze 6% der Erst- sowie 3% der Zweitstimmen.
Wenn das so weitergeht, dürfte der baldigen Machtübernahme also nix mehr im Wege stehen. Spätestens 2029 dürfte ein sehr gutes Jahr werden.

PS: Die NPD hat es übrigens nur auf 0,4% geschafft und bekommt damit keine Gelder mehr. Auch sehr gut.


Vom Pussygrabben für den kleinen Mann auf der Straße bis zum gut durchgekneteten Propaganda-Pimmel. Die e-regierende Porno-Politik der Partei lief gestern als halbstündige pornöse Doku bei Tele5.
Und wenn ihr im Nachhinein Lust darauf bekommen habt, könnt ihr euch nun auch in der Mediathek davon beglücken lassen. Hier der Link zur Pornewmentary. Guckt sie euch an. Sie ist sehr gut.
Die Partei auf Tele 5 ( Mediathek )

Am 1. September rief der Partei-Chef von Die PARTEI Deutschlands Sender auf, sich um die Doku „zum niveaulosesten Wahlkampf aller Zeiten“ zu bewerben. Nach zähen Verhandlungen hat TELE 5 sich nun die Ausstrahlungsrechte an der Pornewmentary gesichert. Warum? „Die verlogene Politik der Rechts- und Linkspopulisten kann am besten mit Satire behandelt werden. Ernsthafter Journalismus hat hier längst versagt.“
Am 24. September 2017 ist es wieder soweit: In Deutschland wird ein neuer Bundestag gewählt. Langweilig, weil Merkel sowieso wieder gewinnt? Weil alle Parteien die gleichen Allgemeinplätze und Phrasen verwenden? Nein, eine kleine Splitterpartei, mit dem programmatischen Namen „Die PARTEI“, wird nach ihren Vorbildern Putin, Trump und Kim Jong-un absolut neue Maßstäbe in Sachen Wahlkampf setzen.
Mit einem reinen Sexwahlkampf wollen die beiden Spitzenkandidaten Martin Sonneborn und Serdar Somuncu ihre Wähler überrollen.

PS: Und weil sich gerade wieder alle beschweren, dass eine Satirepartei angeblich allen die Wähler klauen würde und sowieso nicht richtig wäre, hier mal das Statement eines sehr guten Partei-Mitglieds dazu: